Hollande verspätet in Berlin eingetroffen

Ansichtssache15. Mai 2012, 21:07
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Trotz Unpünktlichkeit ihres französischen Kollegen konnte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstagabend noch lächeln. Der frischgebackene französische Staatspräsident Francois Hollande war am Nachmittag in Paris bereits mit Verspätung zum Treffen mit Merkel gestartet - und wurde vom Blitz getroffen.

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Die Präsidentenmaschine musste "aus Sicherheitsgründen" umkehren, nachdem ein Blitzschlag die Falcon 7X getroffen hatte, teilte das Verteidigungsministerium mit. Doch der Sozialist ließ sich vom Wetter nicht abhalten und startete kurz darauf mit einer Falcon 900 erneut Richtung Berlin. Am Abend traf er schließlich Angela Merkel.

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Die deutsche Kanzlerin empfing den Gast aus Frankreich mit einer Ehrenformation der Bundeswehr.

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Trotz des militärischen Empfangs wurden bei der Begrüßung von Hollande die ersten Unterschiede deutlich. Bei der ersten Begegnung beließ es Merkel nämlich bei einem klassischen Händedruck. Vorgänger Nicolas Sarkozy hatte stets Wangen-Küsschen bekommen, wie sie in Frankreich üblich sind.

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Die Begegnung im deutschen Kanzleramt sollte nach offiziellen Angaben dem "Kennenlernen" dienen. Im Wahlkampf hatte sich die CDU-Vorsitzende geweigert, den sozialistischen Gegenkandidaten Sarkozys zu empfangen. Von Anfang an geht es aber auch um die Suche nach einer gemeinsamen Lösung für die Eurokrise.

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Bei der gemeinsamen Pressekonferenz betonte Merkel die Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft. Deutschland und Frankreich wüssten um die Bedeutung der Beziehungen beider Länder für die Entwicklung in Europa, so Merkel. (red, derStandard.at, 15.5.2012)

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