Life-Ball-Outfit

17. Mai 2012, 17:17
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Drei Designer gestalten drei Outfits für den heurigen Life-Ball

George Bezhanishvili

Mit Metall-Accessoires arbeitet der derzeit in New York lebende Designer besonders gern - so auch für sein Life-Ball-Outfit. Der rote Jumpsuit aus Strick und Seide wird von einem protzigen Metallgürtel zusammengehalten, riesige goldene Manschetten zieren die Handgelenke, und aus dem Kragen schlagen metallene Feuerflammen. Das kommt nicht von ungefähr, schließlich ist das Thema des heurigen Balls "Feuer". Ziemlich heiß könnte es übrigens auch unter der Metallmaske werden, die der aus Georgien stammende Preisträger des letztjährigen RONDO-Vöslauer-Modepreises demjenigen, der seine Kreation trägt, überstülpen würde. 


Anna Aichinger

Eine Warnung müsse sie aussprechen, sagt die Wiener Designerin Anna Aichinger: Gewaschen sollte dieses Kleid nicht werden. Aichingers Kleid besteht zu 100 Prozent aus Flammen, die am Leib der Trägerin hochzüngeln. Wer in es hineinschlüpft, der tut das auf eigene Gefahr. Am Life Ball war die Designerin, die ihre femininen Kreationen regelmäßig in Paris zeigt, erst einmal: Als ihr damaliger Lehrer an der Angewandten, Jean-Charles de Castelbajac, die Modeschau ausrichtete. Das war 1998, seit damals beobachtet sie den Ball aus der Ferne. Aber auch da können schon einmal die Funken überspringen. 


 

Peter Pilotto

Auf dem Life Ball war der Tiroler Designer das erste Mal mit 18, Jean-Paul Gaultier zeigte damals seine Mode, und Jung-Peter war sehr beeindruckt. Mittlerweile lebt der Modemacher in London und gehört zu den am höchsten gehandelten Designern der Stadt. Sein Life-Ball-Outfit ist von seiner kommenden Winterkollektion beeinflusst, Vorder- und Rückenteil bestehen aus einem Seidenprint, der mit Lichtreflexionen spielt, der Kragen und die seitlichen Einsätze sind aus Samt - einem Material, das aufträgt, in der Kombination mit Seide aber äußerst figurbetont daherkommt. Schließlich soll die Trägerin damit ja nicht auf einen ganz normalen Ball gehen. (Rondo, DER STANDARD, 18.5.2012)

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