ORF legt Public-Value-Bericht vor, der Titel: "Warum Qualität zählt"

15. Mai 2012, 17:43
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Wrabetz: "Es ist notwendig, über Qualität zu sprechen" - Bericht soll auch Argumentationshilfe für Gebührenzahler bieten

Wien Auf 190 Seiten hat der ORF auch heuer wieder dokumentiert, in welchem Umfang und in welcher Qualität er den öffentlich-rechtlichen Auftrag erfüllt. Am Dienstagnachmittag legte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz den diesjährigen, mittlerweile vierten Public-Value-Bericht vor. Unter dem Titel "Warum Qualität zählt" wird hier die umfangreiche Programmleistung des ORF in Fernsehen, Radio und Online dargestellt.

"Es ist notwendig, über Qualität zu sprechen", sagte Wrabetz am Dienstag vor den versammelten ORF-Preisträgern des vergangenen Jahres. "Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass Qualität da ist, und auch nicht, dass sie wahrgenommen wird", umso wichtiger sei es, auf die Qualität, die der ORF produziert, hinzuweisen. Zeichen der Qualität sei die Anerkennung des Publikums - immerhin seien ja die ORF-Medien sowohl im Bereich TV, als auch im Radio und online Marktführer. Außerdem werde die Qualität auch von externen Experten bestätigt durch die zahlreichen Auszeichnungen, die der ORF jährlich verliehen bekommt. Im Vorjahr gingen 77 Preise an ORF-Mitarbeiter.

Diese Mitarbeiter kommen denn auch im Public-Value-Bericht zu Wort, liefern dort Einblicke in den Programmalltag des öffentlich-rechtlichen Senders und skizzieren ihre Auffassung von Qualität und öffentlich-rechtlichem Auftrag. "Dieser Bericht ist kein Feigenblatt, sondern ein Aufzeigen, wie wir unsere Arbeit verstehen", sagte Public-Value-Beauftragter Klaus Unterberger. Unterteilt ist der Public-Value-Bericht wieder in die fünf Kapitel "Individueller Wert", "Gesellschaftswert", "Österreichwert", "Internationaler Wert" und "Unternehmenswert". Insgesamt haben 130 ORF-Mitarbeiter an seiner Erstellung mitgewirkt und Zahlen, Daten und Fakten zum Thema ORF geliefert. "Wir hoffen, das dies auch als Argumentationsmaterial dienen wird, um der Bevölkerung klar zu machen, wofür sie Gebühren zahlt." (APA, 15.5.2012)

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