Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 800x600Die Grafik zeigt ein extrem massereiches schwarzes Loch, das von einem Staubring (torus) umgeben ist. Der Einfall von Gas auf das schwarze Loch führt zu einem energiereichen Strahl aus Materie und Strahlung, der über kosmologische Distanzen transportiert werden kann. Wenn der Strahl in unsere Richtung zeigt, sprechen wir von einem "Blazar".
Der Einfluss von extrem massereichen schwarzen Löcher beschränkt sich, kosmisch gesehen, auf seine unmittelbare Umgebung - so lautet zumindest die bisherige Annahme. Ein internationales Team von Astronomen hat nun aber entdeckt, dass diese Schwarzen Löcher von millionen- bis milliardenfacher Sonnenmasse auch Auswirkungen auf wesentlich weiter entfernte Objekte und in weiterer Folge selbst auf die Bildung von Galaxien haben können. Die Forscher aus Deutschland, Kanada und den USA beobachteten, dass diffuses Gas im Weltraum die helle Gammastrahlung aus schwarzen Löchern absorbiert und sich dabei aufheizt. Diese überraschende Erkenntnis hat wichtige Konsequenzen für die Entstehung von großen Strukturen im Universum.
Im Zentrum jeder Galaxie befindet sich ein extrem massereiches schwarzes Loch. Es kann hochenergetische Gammastrahlung aussenden und wird dann Blazar genannt. Andere Strahlung wie zum Beispiel sichtbares Licht oder Radiowellen durchquert das Universum ohne Probleme. Dies trifft für energiereiche Gammastrahlung nicht zu. Diese Strahlung steht in Wechselwirkung mit dem optischen Licht, das die Galaxien aussenden, und wird dabei in die Elementarteilchen Elektronen und Positronen umgewandelt. Die Elementarteilchen bewegen sich anfänglich fast mit Lichtgeschwindigkeit, werden aber vom diffusen Gas im Universum abgebremst. Da jeder Bremsprozess Wärme erzeugt, heizt sich das umgebende Gas dabei extrem auf. Es wird im Durchschnitt zehnmal heißer und in den kosmischen Regionen mit weniger Dichte als im Durchschnitt sogar mehr als hundert Mal heißer als bisher angenommen.
Temperaturmessung im Linienwald
"Blazare schreiben die thermische Geschichte des Universums um", so Christoph Pfrommer, einer der Autoren, vom Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS). Doch wie kann man eine solche Idee überprüfen? In den optischen Spektren von weit entfernten Quasaren sieht man eine Vielzahl von Linien, den sogenannten Linienwald. Der Wald entsteht bei Absorption von ultra-violettem Quasarlicht durch neutrale Wasserstoffatome in den frühen Entwicklungsphasen des Universums. Wenn das Gas nun heißer ist, dann sind die schwächsten Linien verbreitert. Dieser Effekt ergibt eine hervorragende Methode, die Temperatur im jungen Universum zu messen und damit quasi das Weltall in seiner Jugendzeit zu beobachten.
Die HITS-Astrophysiker überprüften diesen neu postulierten Heizprozess nun erstmals mit detaillierten Computersimulationen der kosmologischen Entstehung von Strukturen. Überraschenderweise zeigten sich die Linien gerade so verbreitert, dass sie mit der gemessenen Linienstatistik in den Quasarspektren genau übereinstimmen. "Damit können wir auf elegante Weise ein lange bestehendes Problem mit diesen Quasardaten lösen", stellt Ewald Puchwein fest, der die Simulationen auf dem Großrechner am HITS durchführte.
Der Einfluss auf Galaxienbildung
Welche weiteren Konsequenzen ergeben sich aus dieser neuen Heizquelle? Der Linienwald in den Quasarspektren wird durch Dichteschwankungen im Universum hervorgerufen. Dabei stürzen die dichtesten Fluktuationen im Laufe der Zeit zusammen, um Galaxien und Galaxienhaufen zu bilden, wie wir sie um uns herum beobachten. Wenn das diffuse Gas zu heiß ist, kann es nicht kollabieren, und die Entstehung von Zwerggalaxien verzögert sich oder wird sogar völlig unterdrückt. Hier könnte der Schlüssel zur Lösung eines weiteren Problems in der Theorie der Galaxienbildung liegen, das seit langem besteht: Warum werden in der Nähe unserer Milchstraße und in unterdichten kosmischen Regionen wesentlich weniger Zwerggalaxien beobachtet, als es kosmologische Simulationen vorhersagen?
Volker Springel, Leiter der Forschergruppe am HITS, erklärt: "Besonders aufregend an dem neuen Prozess des Blazarheizens ist, dass dieser Effekt gleich mehrere Rätsel in der kosmologischen Strukturentstehung erklären kann." Die Gruppe plant nun, die Simulationsmodelle weiter zu verfeinern und so die physikalische Natur der Blazare und ihre Auswirkungen auf das heutige Universum noch besser zu verstehen. (red, derstandard.at, 15.5.2012)
Roboter holte am Sonntag Gesteinsprobe aus dem Felsen "Cumberland" - Analyse soll in den kommenden Tagen folgen
Tiere befanden sich einen Monat lang im Orbit - Stress und Pannen forderten ihren Tribut
Defekt in Elementen, die für Lagekontrolle der Sonde zuständig sind - Weltraumteleskop suchte seit vier Jahren nach erdähnlichen Planeten
Kanadas Raumfahrer und Twitter-Star kämpft mit den Folgen der Schwerelosigkeit
Der Verschmelzungsprozess, der zur Bildung der ultraleuchtenden Infrarotgalaxie geführt hat, hat auch eine spektakuläre Außenstruktur hinterlassen
Satelliten sollen globalen Pflanzenbestand und Klimawandel überwachen
2,2 Millionen Jahre alte Bakterien-Fossilien enthalten Isotop, das bei der Explosion eines Sterns entstanden sein dürfte
83-jähriger Mond-Veteran träumt von einer "US-Autobahn in das Weltall" - mit Unterstützung des privaten Sektors
Frühlingssternbilder im Süden
NASA-Chef Charles Bolden: Eine Mars-Mission bis zum Jahr 2030 hat "Priorität"
Russische Trägerrakete mit Forschungsmodul Bion-M1 an Bord unterwegs
Das ESA-Weltraumteleskop hat kein Flüssighelium zur Kühlung der Instrumente mehr - es wird im Mai in einem Orbit um die Sonne geparkt
Bis 2020 6,3 Milliarden Euro aus EU-Budget vorgesehen
Bestandsaufnahme unter Supererden: Astronomen subtrahieren einige potenziell erdähnliche Welten - Kollegen addieren dafür noch gar nicht gesichtete
Selbstfahrende Autos, automatische Bagger und Maschinen, die zentimetergenau Felder düngen
Experte: "Nur die aktive Beseitigung von fünf bis zehn großen Objekten pro Jahr kann die Zunahme von Weltraumschrott umkehren"
Frankreich will ausgeglichenere Verteilung der finanziellen Belastung
Satellit soll ab 2017 unser Zentralgestirn näher unter suchen - Geschützt wird es unter anderem mit thermischer Isolation aus Österreich
NGC 2547 liegt in 1.500 Lichtjahren Entfernung im Sternbild Vela und ist gerade einmal zwischen 20 und 30 Millionen Jahre alt
Kosmonaut Wolkow: "Falls es genug Profit abwirft, können wir in naher Zukunft eine Welle von Touristen erwarten" - US-Firma bietet "einmal Mond und zurück" an
Pariser Auktionshaus versteigerte eine Reihe von Raumfahrt-Memorabilien
Die NASA hat drei Prototypen in den Weltraum geschossen - Smartphone Google Nexus One fungiert als Bord-Computer
RX J0648.0-4418 könnte unseren fernen Nachfahren ein Spektakel so hell wie der Vollmond liefern
Internationale Astronomische Union warnt vor irreführenden Angeboten zur Benennung von Planeten fremder Sterne
@ Beiddenker: Vielen herzlichen Dank.
• Baryonische Materie im Ggs zu dunkler Materie, korrekt?
• Und was wäre dann der Überbegriff zu baryonischer Materie und dunkler Materie ?
• Gibt es auch einen Überbegriff zu Energie und dunkler Energie ?
Die Antwort auf alle Fragen findet sich hier:
www.myvideo.at/watch/6353520
…Vorurteilen, Dogmen u.Überzeugungen aus Glauben beruhen- könnte ein Astrophysiker z.Abwechslung doch auch einmal in ein Plasmalabor gehen und mit eigenen Augen beobachten, was er da in größerem Maßstab zu sehen glaubt.
Ansonsten kommt immer nur das allseits bekannte "GiGo" heraus.
Siehe ff:
http://derstandard.at/plink/130... 7/21642696
Eigentlich bräuchten wir kein wundersames Einhorn Namens "Schwarze Loch", denn die bekannte Physik beschreibt wunderschön, daß ein PLASMIOID durchaus reichen würde.
Außerdem ist die mathemat.Herleitung von SLs reinste Sci-Fi und mit allem -auch mit den allseits beliebten Einstein-Tricks- recht inkompatibel.
Aber, es klingt einfach verdammt gut irgendwas mit "Schwarzschild" zu rufen.
…
"On the Gravitational Field of a Mass Point according to Einstein’s Theory"
http://tinyurl.com/6kj58oc
Und nun erklären sie bitte, was denn der Begriff "r" (gerne "Schwarzschild-Radius" genannt) bedeutet und wieso er überhaupt gleich Null werden kann/darf und wo für dieses Postulat je ein Nachweis erbracht wurde, bzw. überhaupt eine wissenschaftlich haltbare Erklärung existiert.
Ist es ein Abstand i.d.Raumzeit, oder gar eine Radialentfernung?
Das FS3 weiß es leider nicht. Niemand scheint es zu wissen.
Schwarzschild selbst nie von schwarzen Löchern oder gar Ereignishorizonten gesprochen, wie auch die Lösung für Ric=0 gar nicht v.ihm stammt, obwohl sie -w.g.- nach ihm benannt ist.
Ist das nicht komisch?
…Konstante Alpha (hier als "a" wiedergeg.),die Funktion der Masse v.d.Quelle des angeblichen Gravitationsfeldes (basierend auf der Anfangsannahme,daß R(My Ny) überhaupt ein einsteinsches G-Feld beschreibt) sein soll.
Auf Wiki wurde das FALSCH dargestellt,da dort f.Alpha bereits willkürlich 2M eingesetzt steht,was eben eine durch nichts zu belegende VERMUTUNG darstellt,die einzig auf einer ANNAHME beruht,daß eben eine reale Quelle existieren SOLLTE.
Dieses 2M wird auch als "Schwarzschild-Radius" bezeichnet,wobei weiters BEHAUPTET wird,daß das "r" im Linienelement Null werden kann u.somithin ein "unendlich dichter" Massepunkt entsteht-eine Singularität (wo das LE natürlich undefiniert ist!),wobei wiederum gegen die SRT verstoßen wird.
Als allererstes wäre zu klären, wer (außer Ihnen) jemals behauptet hätte, daß der Schwarzschild-Radius Null werden darf/kann.
Nebenbei scheint sogar Wikipedia besser als das FS3 zu wissen, welcher Abstand mit diesem Namen bezeichnet wird
http://de.wikipedia.org/wiki/Erei... ild-Metrik
…gelangen will.
Das Setzen von a=2M im Zähler wurde von den Relativisten mehr od.weniger ad-hoc bewerkstelligt, stammt nicht vom Namensgeber u.wurde auch nirgends hergeleitet.
2GM/c² beschreibt bloß einen dunklen Michell/Laplace-Körper -ein rein Newtonsches Konzept- dessen Fluchtgeschwindigkeit die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum ist.
Nicht weiter überraschend, denn alles wurde ja genau so AUSGEWÄHLT, um eben im Endeffekt wieder auf Newton zu kommen.
Große Fanfare, übliche Roßtäuscherei.
…
PS: Mit "Ric" ist eigentlich der Ricci-Tensor (Krümmung) aus den Einsteingleichungen gemeint.
…innerhalb des EHs nun mal kein Volumen. Das "r" im Linienelement der sg."Schwarzschildlösung" ist die inverse Quadratwurzel d.gaußschen Krümmung einer beliebigen,geodätischen Kugelsymmetriefläche im Bereich der Raumzeitmannigfaltigkeit,also weder irgendein "Abstand" noch "Radius" in deren räumlicher Komponente.
Die Geometrie eines Linienelementes mit Ric=0 ist nichteuklidisch u.weist als Konsequenz demnach eine Fläche ?0 auf, aber einen Radius u.ein Volumen v.Null.
Können sie den Nachweis erbringen,daß Ric=0 nicht gegen das Äquivalenzprinzip verstößt,…
…daß die Gesetze der SRT bei Ric=0 gelten,also einer Raumzeit i.d.per Def. "keine Masse" vorhanden ist?
Und wg."r=0" lesen sie hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Schw... ild-Metrik
…Einsteins Äquivalenzprinzip impliziert die Unmöglichkeit von R(My Ny)=0, obwohl lt. Anhänger des Standard-Modells R(My Ny)=0 aus dem Energie-Impuls-Tensor T(My Ny)=0 folgt, da die Ricci-Krümmung R ebenfalls Null wird.
Aus G(My Ny)/Kappa + T(My Ny) = 0 folgt, daß in diesem Fall überhapt kein Gravitationsfeld existiert. Konsequenter Weise ist die Gesamtenergie gleich Null und es gibt auch keine "einsteinschen" G-Wellen!
Ganz abgesehen von der Tatsache, daß gegen die Impuls-u.Energieerhaltungsätze verstoßen wird.
Wie das FS3 hier bereits vor geraumer Zeit versucht hat zu erklären, ist ja auch Einsteins "Pseudo-Tensor" rein mathematischer Mumpitz u.hat keinerlei Entsprechung in einer realen Welt.
Zu dumm, daß das r=0, das Ihnen offenbar soviel Unbehagen bereitet, nicht der Schwarzschildradius ist.
Es hat überhaupt keinen Sinn über mathematische oder physikalische Theorien zu sprechen, wenn Sie nicht einmal mit der deutschen Sprache sinnerfassend bzw. sinnwahrend umgehen können.
Zu dumm, daß Sie die einfache Frage nicht beantworten können, wer denn angeblich behauptet hat, daß der Schwarzschildradius Null werden kann.
Aber mehr als unbelegte (und falsche) Behauptungen mit ad hominem Angriffen zu garnieren bringt das FS3 halt nicht zustande.
da kann ich aushelfen: www.google.at/search?q=... h+reloaded
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.