ORF-Arbeitsgruppe: Schweizer Experte "hat noch keine Einladung"

15. Mai 2012, 15:25
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SRG-Generaldirektor Roger de Weck weiß nichts von Arbeitsgruppe

Wien - Unklarheit herrscht derzeit in Zusammenhang mit jener Arbeitsgruppe, die sich im Auftrag von Bundeskanzler Werner Faymann und auf Einladung von Medien-Staatsekretär Josef Ostermayer bereits in der nächsten Woche mit der Reform der ORF-Gremien befassen soll. Entgegen bisheriger Informationen aus dem Medien-Staatssekretariat gibt es offenbar doch noch keine endgültige Festlegung darüber, welche Experten beigezogen werden sollen, sagte Faymann-Sprecher Leo Szemeliker am Dienstag. Es gebe noch Gespräche mit den Parlamentsparteien, erst dann soll über die Frage der Experten entschieden werden, hieß es.

Dementsprechend gibt es etwa Verwirrung um die Rolle von Roger de Weck, Generaldirektor des öffentlich-rechtlichen Schweizer Rundfunks, der der Arbeitsgruppe eigentlich als ausländischer Experte beiwohnen sollte. Im Büro des SRG-Generaldirektors weiß man etwa noch nichts von einer Einladung, obwohl das Kanzleramt betonte, es habe eine Kontaktaufnahme gegeben. Der stellvertretende Leiter Unternehmenskommunikation der SRG, Daniel Steiner, erklärte am Dienstag: "Bislang hat Generaldirektor Roger de Weck keine Anfrage erhalten, an einer solchen Arbeitsgruppe teilzunehmen." (APA, 15.5.2012)

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