Kulturforum hat laut Direktor Österreich verändert

  • Das 24-stöckige Hochhaus des Architekten Raimund Abraham. 
    foto: apa / edith gruenwald

    Das 24-stöckige Hochhaus des Architekten Raimund Abraham. 

10-Jahres-Ausstellung im Österreichischen Kulturforum in New York - Andreas Stadler: "Das Gebäude hat nicht nur die Sichtweise von Amerikanern auf Österreich verändert"

Wien/New York - Am Mittwoch wird um 17 Uhr Ortszeit in New York die 10-Jahres-Ausstellung "Our Haus" im Österreichischen Kulturforum eröffnet. Im Beisein von Kulturministerin Claudia Schmied feiert man damit das zehnjährige Bestehen des markanten Baus im Herzen Manhattans, der mittlerweile 20.000 BesucherInnen jährlich anzieht.

Unter anderem hat dazu Rainer Prohaska eine Installation konzipiert, die sich über das gesamte, 24-stöckige Hochhaus des Architekten Raimund Abraham zieht. Als weitere Künstler sind unter anderen Sabine Bitter, Judith Fegerl, Matthias Herrmann und Johanna Kandl verpflichtet worden, um das vielfältige Wirken des Austrian Cultural Forums zu feiern.

Kulturelle und soziale Widersprüche

"Das Gebäude hat nicht nur die Sichtweise von Amerikanern auf Österreich verändert, sondern auch die Art, wie sich die heutigen Österreicher selbst sehen", zeigte sich Direktor Andreas Stadler in einem der APA übermittelten Text überzeugt. Abseits der "fünf Ms Maria Theresia, Mozart, Metternich, Music, Mountains" habe Österreich hier den Mut bewiesen, mit ungewöhnlicher Architektur im Post-09/11-New York ein Zeichen zu setzen: "Mit der Einweihung des Hauses haben wir eine neue Tradition begründet, zeitgenössische Kunst und intellektuelle Diskurse jenseits der klassischen Kulturdiplomatie zu präsentieren. Es lädt uns dazu ein, uns vor Propaganda zu hüten und stattdessen die kulturellen und sozialen Widersprüche Österreichs als Humus für Kreativität zu begrüßen."

Ö1 überträgt zum Jubiläum am 18. Mai live die "Lange Nacht aus New York" ab 22.15 Uhr. Auf dem Programm steht unter anderem eine Uraufführung von Bernhard Lang, gespielt vom "Argento Chamber Ensemble". Auch ein Rückblick auf die Geschichte und Arbeit des Instituts und ein Einblick in die neue und experimentelle Musikszene der Stadt sind geplant. (APA, 15.5.2012)

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4 Postings
Selbstüberschätzung ist allerdings

nicht der beste Weg zur Besserung.

warum sein licht unter den scheffel stellen?

die architektur von raimund abraham ist genial und übertrifft an quailtät nicht nur sämtliche umliegende bauten bei weitem.
die ausgestellten künstlerInnen haben einen guten namen. warum soll nicht einmal ö. anders als nur im sound of music gesehen werden? ich kenne viele amerikanische künstlerInnen, die uns um unsere vielfalt und das kulturelle klima in unserer stadt glühend beneiden!

so ist es...

...von unsren nachbarn sind wir/die aber noch sehr weit entfernt...
http://www.swissinstitute.net/

ich kann keinen widerspruch erkennen. sind auch gute künstler darunter, na und?

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