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Kleinere Adaptionen des Lebensstils, wie Entspannung oder die Kunst des "Nein-Sagens", können eine große Wirkung auf das Wohlbefinden haben.
Wien - Chronische Mehrfachbelastung, Stress und Zeitmangel schlagen nicht selten auf die Verdauung. Elf Prozent der Frauen in Österreich leiden regelmäßig unter Bauchkrämpfen - bei den Männern ist nur jeder Zwanzigste betroffen.
Sowohl die Ursachen als auch die Auswirkungen von Dauerstress sind bei den Geschlechtern unterschiedlich, erläuterte die Wiener Gendermedizin-Professorin Alexandra Kautzky-Willer am 15. Mai bei einem Pressegespräch in Wien unter dem Motto "Bauchgefühl - Kampf dem Krampf".
Der Darm als "Spiegel der Seele"
"Der Darm ist auch ein Spiegel der Seele", meinte die Fachärztin für Innere Medizin, Endokrinologie und Stoffwechsel. Knapp jeder dritte Einwohner der Industrienationen leidet unter Bauchschmerzen. Gerade Stress manifestiere sich bei vielen Frauen in chronischen Verdauungsproblemen. Auch Erkrankungen wie Rückenbeschwerden, Adipositas, Diabetes oder Herz-Kreislaufkrankheiten werden durch den gehetzten Lebenswandel begünstigt.
In Österreich gibt es rund eine Viertel Million allein erziehende Mütter - Tendenz steigend. Der Großteil, rund 80 Prozent, ist berufstätig. Die Mehrfachbelastung Kinder - Haushalt - Beruf verursacht nicht selten Symptome wie regelmäßig wiederkehrende Bauchkrämpfe.
Die noch recht junge Disziplin der Gendermedizin untersucht nicht nur die unterschiedlichen Ursachen für Phänomene wie dieses - so lassen sich Frauen oft durch die Familie, Männer eher durch den Beruf stressen - sondern auch die Auswirkungen.
Als psychosomatisches Phänomen abgetan
"Meine Verdauung ist großartig - bitte schreiben's das auf!", scherzte die Kabarettistin und allein erziehende, zweifach Mutter Eva Maria Marold. Im Fall des kürzlich ausgeschiedenes "Dancing Stars" wirkt sich Überlastung eher in Form von Schlafstörungen aus. Auch sie kennt die Problematik, an allen Fronten nach Perfektion zu streben. Michael Häfner, Vorstand der Inneren Abteilung am Wiener St. Elisabeth Krankenhaus Wien, verwies darauf, dass dies typisch für viele Frauen sei.
Wenn das "große Grummeln", also auffällige Darmgeräusche, Bauchkrämpfe, Verstopfung und Durchfall zum wiederkehrende Problem wird, werde dies einerseits nicht selten sofort als psychosomatisches Phänomen abgetan, andererseits oft viel zu schnell die Diagnose "Reizdarm" gestellt.
"Rom-Kriterien" erfüllen
Häfner verwies auf die sogenannten "Rom-Kriterien", die in diesem Fall erfüllt werden müssen. Dazu zählt unter anderem eine Mindestdauer der Symptomatik Diarrhoe und Obstipation bzw. Stuhlunregelmäßigkeiten von sechs Monaten, ergänzte der Gastroenterologe. Frauen im Alter von 25 bis 50 erkranken zwei- bis dreimal häufiger an dieser nicht selten chronischen Erkrankung.
Zum Teil können kleinerer Adaptionen des Lebensstils eine große Wirkung auf das Wohlbefinden haben: Wichtig ist vor allem Entspannung. Marold setzt etwa schlicht auf die Kunst des "Nein-Sagens": "Man muss nicht überall mitmachen."
Auch die Einstellung spiele eine Rolle: "Manchmal muss man in kurzer Zeit viel erledigen - dann ändert sich eben das Tempo." Außerdem habe sie gelernt, sich Freiräume zu schaffen. (APA, 15.5.2012)
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Bei Stress produziert der Körper Histamin und wenn empfindliche Personen dann auch noch mit der Nahrung Histamin aufnehmen, rebelliert die Verdauung.
(Ein Glas Rotwein zur Entspannung ist hier leider keine gute Idee und die ganzen gesunden, selbst vorgekochten Sachen, im Büro aufgewärmt, leider auch nicht.)
(Das ist Zufall, dass ich schon wieder zu diesem Thema poste - http://derstandard.at/plink/133... id26054525 - man will ja nicht hausieren gehen, als ob das die Erklärung für alles wäre ;-)
Aber wenn ich "psychosomatisch" und "Reizdarm" lese, wenn es um Verdauungsbeschwerden in Stresssituationen geht, muss ich doch glatt auch noch eine gute Homepage dazu anführen:
http://www.histaminbase.at/histamin.php )
eine Tasse Dinkel über Nacht einweichen, am nächsten Tag eine halbe Stunde köcheln lassen, bis die Körner schön weich sind, zu jeder Mahlzeit ein paar Esslöffeln davon, schön kauen, und nach ein paar Tagen ist die Verdauung viel besser
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