Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Ein neuer Einblick ins Nachtleben.
"SceneTap"-Kameras erfassen Besucher bestimmter Bars in Chicago, Austin und anderen US-Städten. Am Freitag kommen zwei Dutzend Lokale in San Francisco hinzu. Anhand der Bilder werden die Gesichtszüge der Besucher sofort automatisch ausgewertet. Betreiber des Systems ist die texanische Firma SceneTap. Sie verspricht, dass die Auswertung anonym ist und nicht langfristig gespeichert wird.
Geschlecht und Alter
Das System versucht neben der Zahl der Gäste deren Geschlecht und ungefähres Alter zu erkennen. Diese Information kann online abgerufen werden. Daran sollen Vergnügungswillige erkennen, an welcher Location Füllungsgrad, Altersschnitt und Geschlechtsverteilung ihren Wünschen entsprechen. Dann können sie diese Aufreißzone gezielt ansteuern. Passende Apps gibt es für Android und iOS.
Analyse von Werbewirkung
Lokalbetreiber sollen zudem herausfinden können, welche Werbe- und Rabattmaßnahmen welche Kundschaft anlocken. Die Technologie funktioniert natürlich auch in anderen Räumlichkeiten, wie zum Beispiel Einkaufszentren, Sportstätten, Friedhöfen oder zur Analyse von Demonstrationszügen.
Marketing- und Überwachungsstrategen brüten sicher schon über neuen Anwendungsideen. Vorerst wirbt SceneTap aber mit dem "Neuen Einblick ins Nachtleben." (dajs, derStandard.at, 27.5.2012)
Link
Gerichtsbeschluss gegen Kanzlei ist mit "Star Trek"-Anspielungen gespickt
Deutsche Bundesregierung bezog Stellung zum im März vorgelegten "Tallinn Manual"
Smartphone-App informiert, welche Unternehmen und Interessensgruppen hinter einem Produkt stehen
Strongbox soll es ermöglichen, anonym und sicher Informationen einzureichen
Im Chat verschickte https-URLs bekommen unangemeldeten Besuch von Microsoft
Die von Google vorgeschlagenen Suchwort-Ergänzungen können im Einzelfall rechtswidrig sein
Innenministerin Mikl-Leitner will digitale Straftaten auch bei StGB-Novelle diskutieren
Baupläne waren innerhalb von 48 Stunden über 100.000 Mal heruntergeladen worden
Wird Datenschutzbestimmungen prüfen und dem Direktorium berichten
Entwickler wählten Mega zur Verbreitung, u.a. weil sie mit Gründer Dotcom sympathisieren - Update: Vorlagen entfernt
Politiker haben Fragen zu Schutz von Privatsphäre
Internetbanking betroffen - Bankchef Cernko: "Das war ein krimineller Akt, wir verfolgen das mit aller Härte"
Experiment von zwei Reportern jedoch nur zum Teil aussagekräftig
Seit 2007 trainiert die Gruppe Computernetzwerk-Operationen in der Eifel für den Cyber-Krieg
Angriffe auf Webseiten des Vatikans und der italienischen Regierung
Netzwerk schließt solche Dienste auch dann aus, wenn sie im Land der NutzerInnen legal sind
BGH legt Urheberstreit um sogenanntes Framing dem EuGH vor
Kostenlose Accounts sind nach AGB-Änderung praktisch unbenutzbar
Unternehmen mahnte Veranstalter ab und verlangte 2.500 Euro Lizenzgebühren - nach Kritik wurde eingelenkt
"Ich kenne diese Frau und ihre Gesinnung nicht"
Neuartige Waffen sorgen für eine rege Diskussion in den USA - 3D-Druckerhersteller nicht angetan
So etwas aehnliches gibt es, von der Zeitverzoegerung abgesehen, bei uns doch auch... In den groesseren Bars/Nachtclubs/Discos treiben sich unzaehlige Fotografen fuer alle moeglichen Websites herum... Diese werden meistens innerhalb von kuerzester Zeit hochgeladen, man wird auf dem Foto mit Facebook verlinkt und es weiss auch wieder jeder wo man gestern war, wie der Altersschnitt (ungefaer) war usw...
sagen kann, wieviel ich, oder das halbe Lokal intus haben, wird's interessant.
Wie schon geschrieben wurde, Huxley lässt grüßen. Wenn ich schon so verblödet wäre, um mich auf derart Datenschutzbedenkliche Maßnahmen zu verlassen, würde ich das trinken gleich sein lassen, aber grad wir Männlein handeln im Bezug auf Alkohol und das andere Geschlecht meist irrational...
Ja klar.. ganz genauso wurde es doch schon bei den Körperscannern ("Nacktscannern") vom Hersteller und den beteiligten Behörden versprochen ...
... manche Menschen haben wirklich nur noch 10 cm lange Beine!
So ein grenzenloser Schwachsinn....
Mal abgesehen von den möglichen datenschutzrechtlichen Implikationen - schon mal was von einer simplen Webcam gehört? Dann SIEHT man nämlich auch, wer dort ist - von der Info, wieviele Leute und dem Altersschnitt hat man genau GAR nix.
so ganz haben Sie es noch nicht durchdacht: der Vorteil hier wäre, dass man sich NICHT alle Webcams mühsam (zeitaufwendig) durchsehen muss, sondern die Information bereits gezielt vorliegt (auch die Info, ob überhaupt was los ist, wäre gegeben...)
ich dachte merkel ist staatschefin, deutschland wieder vereinigt...
die mauer habens nur weggerissen weil ganz europa sowieso gleichgeschaltet ist... flüchten und widerstand ist zwecklos, demos sind de facto verboten oder werden mit polizeigewalt aufgelöst, jeder wird bespitzelt, daten werden gesammelt...
und was noch wichtiger wäre: wahlen ändern nichts!
So hab ichs noch nie gesehen.
Nicht der Osten, nein der Westen wurde aufgelöst.
Überwachung an allen Ecken und Enden, Kinder in die Tagesstätte, gering bezahlte Arbeit - also Armut für alle, Bonzen an der Macht und vom Gesetz ausgenommen...
Ich frag mich grad, was der wirkliche Unterschied zwischen staatlich organisiertem Kapitalismus oder ebensolchem Kommunismus ist... die farbe der Flagge?
Die Bilder werden offenbar nicht nur für die Gesichtserkennung gespeichert sondern danach auch noch für andere Dinge benutzt (angeblich nicht langfristig, was immer das für ein Zeitraum sein soll).
Da die Bilder auch für Überprüfbarkeit von Werbemaßnahmen dienen sollen, liegt der Schluss nahe, dass die SELBEN gespeicherten Bilder auch gleich an ANDEREN Orten zum Einsatz kommen.
Dadurch gibt es dann ein nettes Profil vom Einkaufszentrum über die Bar bis hin zum Friedhof. Der Schritt zur "maßgeschneiderten" Werbung (siehe Minority Report) ist wahrlich nicht mehr weit.
wobei man zb bei fb den vorteil der freiwilligkeit hat.
klar, fb speichert auch daten über nichtmitglieder, aber die totale überwachung bekommt man nur, wenn man angemeldet ist (und in zukunft wohl auch: und/oder opera verwendet).
bei der stasi hat man da eher wenig wahlmöglichkeiten.
diese freiwilligkeit mach auch fb so "toll": ich gebe meine daten freiwillig her (und fb suggeriert dabei noch, dass man die kontrolle darüber hat), während bei der stasi der zwang von außen ist, da wird einem etwas genommen, da ist man natürlich dagegen.
Das Problem bei FB ist, dass man eben gar nicht dabei sein muss, um trotzdem erfasst zu werden.
Genau, mit Cookies. Auf jeder Seite, wo ein Like-Button angeführt ist, kann FB über das damit eingespielte/gespeicherte Cookie ebenso ihr Surfverhalten registrieren, auch wenn sie noch nie Mitglied von FB waren, oder sind.
Als aktives Mitglied von FB schauts ja gleich noch viel zonikger, mit ihrer Aussage aus. Löschen, ist nicht gelöscht. Wenn man seine Daten von FB anfordert, erhält man noch immer nicht alle Datensätze, die gespeichert sind. Dank Max Schrems tut sich da was in der Angelegenheit, aber bei FB auf "Freiwilligkeit" zu setzen, ist gelinde gesagt, naiv. Ich verteufle FB nicht per se, aber man sollte es mit Vorsicht genießen!
naja, die stasi hatte halt auch ein ordentliches image-problem: die waren die bösen, das war klar. fb ist eine tolle neue innovative firma, gegründet vom netten studenten von nebenan etc. (zumindest für die, die alt genug sind, um sich damit auszukennen, was die stasi ist. ich glaub kaum, das mehr als 1% aller unter 15 jährigen mit fb account davon eine ahnung haben bzw es sie interessiert, weder was die stasi ist, noch was fb mit ihren daten macht.)
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.