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Das Magazin "Fornes" hat sich die aktuelle Unternehmenslandschaft in den USA unter einem recht speziellen Blickpunkt angesehen: In einem Artikel listet man "fünf CEOs, die längst schon hätten gefeuert werden sollen". Die zweifelhafte Ehre der Spitzenposition darf dabei eine der wohl schillerndsten Persönlichkeiten der Branche einnehmen: Microsoft-Boss Steve Ballmer.
Auswirkungen
Das Verdikt könnte dabei kaum negativer ausfallen: Ballmer sei fraglos der derzeit schlechteste CEO eines börsennotierten Unternehmens. Er habe nicht nur zu verantworten, dass seine Firma einige der am schnellsten wachsenden und lukrativsten Märkte (vom Musikplayer zum Tablet) vorzeitig verlassen habe, sondern es sogar geschafft andere Unternehmen mit sich nach unten zu ziehen. Ob Dell, Hewlett-Packard oder Nokia, alle hätten indirekt unter den Fehlern von Ballmer gelitten, wodurch in Folge nicht nur Aktienwert vernichtet wurde, sondern auch Jobs verloren gingen.
Zahlen
Knapp bevor Ballmer im Jahr 2000 die Regentschaft bei Microsoft übernommen habe, sei der Aktienkurs auf einem bisher unerreichten Höhepunkt angekommen, habe dann signifikant verloren und stagniere nun seit Jahren. Viel schlimmer sei aber, dass sich das Unternehmen in den vergangenen zwölf Jahren nicht weiterentwickelt habe. Im Kern sei Microsoft noch immer eine reine PC-Firma - also Office und Windows - alle anderen Bereiche sind für die Bilanzen hingegen weiter irrelevant. Dafür sei der Weg der letzten Jahre aber von zahlreiche Flopps gepflastert, allen voran das Vista-Debakel, bei dem selbst nach eigenen Angaben von Ballmer 200 Mann-Jahre an Arbeit verschwendet wurden.
Ausblick
Und den Ausblick sieht Forbes nicht viel positiver, ganz im Gegenteil: Ballmer habe die gesamte Zukunft seines Unternehmens - und die von einigen anderen daran hängenden Unternehmen - auf Windows 8 verwettet. Ein Fokus, den das Magazin schlicht als "verrückt" bezeichnet. Dies sei nur ein weiterer Beweis dafür, dass das Microsoft-Board Ballmer schon vor Jahren absägen hätte sollen. (red, derStandard.at, 15.05.12)
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Als MacUser und langjähriger Linuxuser erwarte ich aber viel von W8. Ich glaube dass das ein großer Wurf wird.
http://www.youtube.com/watch?v=8To-6VIJZRE
ein crack opfer ?
Mini MSFT Blog: http://minimsft.blogspot.com/
(hier vor allem die älteren blogs)
Eight Years Of Wrongness zum Theme Steve Ballmer als CEO
http://msftextrememakeover.blogspot.com/2008/06/e... gness.html
na gut -
abschreiben ? - copy & paste !
mann-jahre ? - ja, so heisst das bei der abrechnung von projekten die eine längere zeit zur fertigstellung dauern und an denen mehrere (viele) menschen arbeiten
( wenns 400 beteiligte waren bei 200 mann-jahren dann sind das pro ... )
und sollte es ums gendern gehen, koennen sie das gerne auf ihrem bildschirm in mannInnen-jahre ausbessern, mit tipp-ex geht das recht flott.
aber gerne.
Mann-Jahren, die hätten Sie sich aber sparen können.
Mein ursprüngliches Posting bezog sich darauf, daß 200 Mann-Jahre bei einem Projekt der Größe Windows Vista (>50 Millionen Codezeilen) und einem Betrieb der Größe Microsoft (92.000 Mitarbeiter) sehr sehr wenig ist. (Zum Vergleich: Für Debian Linux 2.2 schätzt man 55 mio SLOC, equivalent 14.005 Mann-Jahre.)
Eventuell findet man ein etwas genaueres Zitat von Ballmer zu diesem Thema. Aber für mich sieht es so aus, als wären Aufwände im Umfang von 200 Mannjahren bei VISTA verschwendet worden - d.h. hier wurde Source entwickelt, der nicht zum Einsatz kam.
Der Gesamtaufwand des Projekts muss wesentlich höher gewesen sein, denn wenn die Kosten der Entwicklung lt. MS bei 6 Mia US-Dollar lagen, dann sind das schnell einige zigtausend Manntage. Ich tippe locker auf die dreifachen Kosten des erwähnten Debian Linux.
Wenn Ballmer also sagt, dass davon 200 Mannjahre verschwendet wurden, dann ist das eigentlich ein recht geringer Anteil.
Punkto Weiterentwicklung von Windows:
gute und schlechte Versionen wechseln einander ab. Aber es geht weiter.
ich versteh bis heute nicht wie sich Ballmer noch an der Spitze halten kann.
mMn hat der, in seiner Ära, NICHTS innovatives hervorgebracht. Im Gegenteil...
Dazu kommt auch noch seine präpotenz.
Schrecklich unsympathisch...
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