Streit um Sorgerecht für Hund kostet New Yorker sein Vermögen

  • Von einem Streit um einen schlappohrigen Hund profitieren zumindest die Anwälte.
    foto: apa/zsolt szigetvary

    Von einem Streit um einen schlappohrigen Hund profitieren zumindest die Anwälte.

Der 34-Jährige hat bisher 60.000 Dollar für seinen Anwalt ausgegeben

New York - Die Liebe zu seiner Freundin ist erloschen, die zu seinem Hund kostet ihn seither ein Vermögen: Ein Hundebesitzer aus New York will das gemeinsame Haustier nicht der Ex-Freundin überlassen und kämpft nun vor Gericht um "Knuckles". Diese Tierliebe kam den 34-Jährigen schon teuer zu stehen. Wie Craig Dershowitz der "New York Post" erzählte, hat er bisher 60.000 Dollar (46.700 Euro) an Anwaltskosten hingelegt - seine ganzen Rücklagen. Nun bittet Dershowitz auf einer Spenden-Website um finanzielle Unterstützung.

"Meine gesamten Ersparnisse sind so gut wie weg. Aber das ist es mir wert", sagte Dershowitz. Mit einer Website hoffe er nun, weitere 20.000 Dollar aufzutreiben, um den kleinen "Knuckles" wieder nach New York zu holen.

Auch Ex-Freundin hat Rechtsbeistand

Seine Ex-Freundin, erzählt Dershowitz online, habe das schlappohrige Tier nach der Trennung "nach Kalifornien entführt". Dabei liebe der Hund New York. "Er ist überall glücklich, aber vor allem, wenn er bei seinem Herrchen ist und den Freunden, mit denen er aufgewachsen ist", meinte Dershowitz.

Ein New Yorker Richter hatte zunächst ein Säumnisurteil gegen die Ex-Freundin gesprochen und die sofortige Rückgabe des Hundes angeordnet - dagegen wehrt sich die Frau nun ihrerseits mit einem Rechtsbeistand.

Um weiter vor Gericht für "Knuckles" kämpfen zu können, bietet Dershowitz im Gegenzug für 250 Dollar unter anderem eine Spielrunde mit dem Vierbeiner an. Allerdings mit Vorbehalt: "Nur erhältlich - hoffentlich - in New York", heißt es auf der Website. (APA, 15.5.2012)

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