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Ursula Stenzel, Vorsteherin des ersten Wiener Gemeindebezirks, hat mit ihrer Forderung nach einem Alkoholverbot im öffentlichen Raum für eine breite Diskussion gesorgt. Im Rahmen der "Österreich-Rede" von ÖVP-Chef und Vizekanzler Michael Spindelegger nahm Stenzel am Montag noch einmal dazu Stellung (siehe Video-Reportage, Minute 4:30).
Auf die Frage, ob sie denn Alkohol in der Öffentlichkeit generell verbieten wolle, meinte die Bezirksvorsteherin gegenüber derStandard.at, dass das ein "Blödsinn" sei. Von ihrer Forderung seien "keinerlei Feste, keinerlei Schanigärten und nichts betroffen". Woran sich Stenzel weiterhin besonders stößt: "Es geht darum, dass man im öffentlichen Raum sauft - das ist es. Und da sind viele, viele Menschen auf meiner Seite, die das tagtäglich beobachten. Das muss nicht sein." Denn der öffentliche Raum sei kein "privater Saufkeller". (red, derStandard.at, 15.5.2012)
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Liebe Ursl!
wenn Sie ihren privaten Saufkeller der Allgemeinheit zugänglich machen würden, ein wenig Freibier ausschenken, ist das Problem von Strasse. Positiver Nebeneffekt, ihre Umfragewerte würden sich vermutlich schlagartig verbessern.
Prost
jene Strassensaeufer, die sie zu hunderten in Heerscharen mit den neuen Durchfahrtszeiten in den ersten Bezirk karren. Zudem soll gefaelligst den Gastronomen dadurch natuelrich nichts entgehen, und wir koennen so tun, als haetten wir etwas gegen Komasaufen auch noch getan. Ned schlecht. A bisserl scheinheilig, aber ned schlecht. Wirds die Punschsaufhuetten auch noch geben? Darf man dann seinen mitgebrachten Gluehwein nicht mehr trinken, weil den Standln dadurch zu viel Kohle verloren gegangen ist?
Zur Aussage in der Überschrift bleibt nur zu sagen: es hat halt nicht jeder einen privaten weinkeller zuhause! Öffentlicher Raum gehört jedem/jeder, solange er andere nicht gefährdet oder eine starke Belästigung darstellt. Dafür gibt es in Wien schon Gesetze, die müssen reichen!
Das Gesetz ist ein Vorwand um "unliebsame" Mitbürger von den "Edelstrassen" zu bekommen. Die Frau Stenzel sieht halt nicht gerne Obdachlose und Punks auf der Kärntner Strasse. Auch den einen oder anderen Strassenmusiker bekommt man so weg. Der braucht nur eine Bierdose dort konsumieren und Schwub- is er woanders....
Damit der Erste so wird wie die Schwarz-Blauen das gerne hätten.
Aha, und Sie freuen sich über Sandler und Punks auf denn Strassen ? Ich möchte derartiges Gesindel nicht sehen, genausowenig wie Strassen"musikanten", die mich nötigen, mir etwas anzuhören, was mich nicht interessiert oder die "biddeee...dange" Schnorrer !
ich will es jetzt mal charmant formulieren: wenn ich mir bei einem fotospaziergang durch die stadt beim billa eine leberkässemmel und eine dose bier hole wird mich kein mensch der welt davon abhalten diese auf dem nächsten bankerl zu inhalieren. den dreck hau ich natürlich in den nächsten mistkübel.
Also ich finde es auch nicht schön, wenn man schon am Vormittag, auch außerhalb des 1. Bez., diverse Personen mit Bierdosen rumlaufen sieht, Bierdosen rumliegen, oder die Straße zum WC wird.
Ein Verbot ist aber die falsche Lösung.
Vielmehr gehört besser über die Folgen von Komasaufen informiert, also ähnlich eine Kampagne bei Rauchern.
Die Gastwirte gehören stärker in die Pflicht genommen auch mal Verantwortung zu übernehmen u. nicht nur an den Umsatz zu denken.
Denn viele fahren dann auch noch mit dem Auto..
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