Stenzel: "Öffentlicher Raum ist kein privater Saufkeller"

15. Mai 2012, 10:44

Bezirksvorsteherin der Wiener Innenstadt erneuert Forderung nach Alkoholverbot

Ursula Stenzel, Vorsteherin des ersten Wiener Gemeindebezirks, hat mit ihrer Forderung nach einem Alkoholverbot im öffentlichen Raum für eine breite Diskussion gesorgt. Im Rahmen der "Österreich-Rede" von ÖVP-Chef und Vizekanzler Michael Spindelegger nahm Stenzel am Montag noch einmal dazu Stellung (siehe Video-Reportage, Minute 4:30).

Auf die Frage, ob sie denn Alkohol in der Öffentlichkeit generell verbieten wolle, meinte die Bezirksvorsteherin gegenüber derStandard.at, dass das ein "Blödsinn" sei. Von ihrer Forderung seien "keinerlei Feste, keinerlei Schanigärten und nichts betroffen". Woran sich Stenzel weiterhin besonders stößt: "Es geht darum, dass man im öffentlichen Raum sauft - das ist es. Und da sind viele, viele Menschen auf meiner Seite, die das tagtäglich beobachten. Das muss nicht sein." Denn der öffentliche Raum sei kein "privater Saufkeller". (red, derStandard.at, 15.5.2012)

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Sehr geehrte Fr. Stenzel,

Liebe Ursl!

wenn Sie ihren privaten Saufkeller der Allgemeinheit zugänglich machen würden, ein wenig Freibier ausschenken, ist das Problem von Strasse. Positiver Nebeneffekt, ihre Umfragewerte würden sich vermutlich schlagartig verbessern.

Prost

das sich ausgerechnet frau stenzel immer wieder zum thema alkoholverbot meldet finde ich schon ein wenig seltsam - aber wahrscheinlich bin ich nur ein schelm der böses denkt.

Frei nach der Terrorgruppe:

"KEINE AIRBAGS FÜR DIE ÖVP!"

Aha. So wollen die also den Laermpegel in der naechtlichen Innenstadt regulieren,

jene Strassensaeufer, die sie zu hunderten in Heerscharen mit den neuen Durchfahrtszeiten in den ersten Bezirk karren. Zudem soll gefaelligst den Gastronomen dadurch natuelrich nichts entgehen, und wir koennen so tun, als haetten wir etwas gegen Komasaufen auch noch getan. Ned schlecht. A bisserl scheinheilig, aber ned schlecht. Wirds die Punschsaufhuetten auch noch geben? Darf man dann seinen mitgebrachten Gluehwein nicht mehr trinken, weil den Standln dadurch zu viel Kohle verloren gegangen ist?

tststs...

was die mehrheit gut findet, darf man nicht antasten...psssst!
auf kleinere gruppen mobben geht immer! paaaasst!
ja, so lieben es die wiener!

Zur Aussage in der Überschrift bleibt nur zu sagen: es hat halt nicht jeder einen privaten weinkeller zuhause! Öffentlicher Raum gehört jedem/jeder, solange er andere nicht gefährdet oder eine starke Belästigung darstellt. Dafür gibt es in Wien schon Gesetze, die müssen reichen!

hat das ganze nicht eher damit zu tun, dass die jungen Leute heut gar kein geld mehr haben um abends auszugehen, sich in parks und fuzos treffen und es dort nett haben, ohne dass ein wirt daran verdient?

Sie könnten aber auch zu Hause saufen, wenn sie zuwenig Geld haben, oder ?

Ich habs schon bei "Graz" geschrieben.

Das Gesetz ist ein Vorwand um "unliebsame" Mitbürger von den "Edelstrassen" zu bekommen. Die Frau Stenzel sieht halt nicht gerne Obdachlose und Punks auf der Kärntner Strasse. Auch den einen oder anderen Strassenmusiker bekommt man so weg. Der braucht nur eine Bierdose dort konsumieren und Schwub- is er woanders....
Damit der Erste so wird wie die Schwarz-Blauen das gerne hätten.

Aha, und Sie freuen sich über Sandler und Punks auf denn Strassen ? Ich möchte derartiges Gesindel nicht sehen, genausowenig wie Strassen"musikanten", die mich nötigen, mir etwas anzuhören, was mich nicht interessiert oder die "biddeee...dange" Schnorrer !

ja, genau...

überhaupt raus aus der Stadt mit allen, die anders sind als ich, und die Schiachen, die Dicken auch bitte, und...alle, die Sonntags nicht in die Kirche gehen auch, jawoll!

ich will es jetzt mal charmant formulieren: wenn ich mir bei einem fotospaziergang durch die stadt beim billa eine leberkässemmel und eine dose bier hole wird mich kein mensch der welt davon abhalten diese auf dem nächsten bankerl zu inhalieren. den dreck hau ich natürlich in den nächsten mistkübel.

Warum hat dann ihr Freund ohne Genehmigung seinen Wintergarten auf ÖFFENTLICHEN RAUM gebaut?

Wird dort nicht gesoffen?

Saufkeller? Hmmm....

Ich weiß zwar nicht was ein "privater Saufkeller" sein soll, aber die Frau Stenzel könnte mir das vielleicht erklären? Sie kennt sich in diesem Metier/Milieu sicher besser aus!

Also ich finde es auch nicht schön, wenn man schon am Vormittag, auch außerhalb des 1. Bez., diverse Personen mit Bierdosen rumlaufen sieht, Bierdosen rumliegen, oder die Straße zum WC wird.
Ein Verbot ist aber die falsche Lösung.
Vielmehr gehört besser über die Folgen von Komasaufen informiert, also ähnlich eine Kampagne bei Rauchern.
Die Gastwirte gehören stärker in die Pflicht genommen auch mal Verantwortung zu übernehmen u. nicht nur an den Umsatz zu denken.
Denn viele fahren dann auch noch mit dem Auto..

Die Straße würde vielleicht nicht dann zum WC werden, wenn es genügend saubere öffentliche Toiletten gäbe. Ist ja oft ein Witz, wie lange man in Wien nach einem Klo suchen muss.

Warum nicht?

Öffentlicher Raum ist auch eine Flaniermeile für alkoholisierte Hofratswitwen....

Und von Daggi... ^^

i bin mir ziemlich sicher, "1st uschi" sauft net.

i glaub eher die schnupft den alk.

Wissen S' Frau Stenzel,

nicht jeder bekommt aus Steuergeldern mehrere tausend Euro bezahlt, dass er sich in teuren Schickimicki-Lokalen niedersaufen kann, so wie Sie.

"Bezirksvorsteherin der Wiener Innenstadt erneuert Forderung nach Alkoholverbot"

Ich erneuere meine Forderung nach Stenzlmeinungsäusserungsverbot.

öffentlicher raum ist kein privater saufkeller...

...generelles ausgehverbot für alle wiener?

Auffällig, wie hier lauter Freunderl des Trankelns der BV genau das zum Vorwurf machen.

"Mich düngt die Alte spricht im Fieber !"

Dich düngt? Igitt, das riecht man bis hierher.

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