Elf UN-Soldaten in Demokratischer Republik Kongo verletzt

15. Mai 2012, 06:52
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Wütende Dorfbewohner griffen Stützpunkt an

Bukavu - Wütende Dorfbewohner haben in der Demokratischen Republik Kongo UN-Blauhelme attackiert und elf von ihnen verletzt. Sie umstellten einen Stützpunkt der UN-Soldaten im Bezirk Bunyiakiri in der Provinz Süd-Kivu, schossen und warfen Steine auf die Pakistaner, wie ein UN-Sprecher am Montag sagte. Die Dorfbewohner seien verärgert gewesen, weil sie sich offenbar nicht ausreichend gegen Übergriffe durch ruandische Milizen geschützt fühlten. Zwei der Verletzten schwebten in Lebensgefahr. Die Soldaten hätten das Feuer nicht erwidert, um kein Blutbad anzurichten.

Der UN-Sicherheitsrat verurteilte den Angriff auf die Blauhelme und zeigte sich besorgt über die sich verschlechternde Sicherheitslage. Pakistan, das derzeit Mitglied im Sicherheitsrat ist, hatte eine Sitzung des Gremiums beantragt. (APA, 15.5.2012)

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