Der Millionen-Münzschatz verbleibt in Spanien

14. Mai 2012, 21:03
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Oberster Gerichtshof der USA lehnt letzten Einspruch der Odyssey Marine Exploration ab

Washington - Im Rechtsstreit um einen vor mehr als 200 Jahren mit einer spanischen Galeone gesunkenen Schatz muss sich ein US-Unternehmen endgültig geschlagen geben. Der Oberste Gerichtshof der USA in Washington lehnte am Montag einen letzten Einspruch der Firma Odyssey Marine Exploration ab, die den Schatz vor fünf Jahren vom Grund des Atlantik geborgen hatte. Die fast 600.000 Gold- und Silbermünzen und Goldobjekte, die rund 380 Millionen Euro wert sein sollen, waren bereits im Februar nach einer Entscheidung eines US-Bundesgerichts nach Spanien gebracht worden.

Odyssey hatte im Mai 2007 das Wrack der 1804 vor Portugal versenkten Galeone "Nuestra Senora de las Mercedes" geortet und den tonnenschweren Schatz nach Florida gebracht, ohne Spanien zu informieren. Das Unternehmen argumentierte, das Wrack habe sich in internationalen Gewässern befunden. Spanien erhob dagegen Anspruch auf den Schatz, weil er sich an Bord eines spanischen Kriegsschiffes befunden habe und damit spanischer Besitz sei. (APA, 14.5.2012)

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