Intercell holt sich 35 Millionen frisches Geld

14. Mai 2012, 18:41
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Wien - Der börsenotierte Wiener Impfstoffhersteller Intercell hat eine Finanztransaktion über insgesamt 35,2 Mio. Euro abgeschlossen. Sie besteht aus einem besicherten Darlehen von 20 Mio. Euro durch die BB Biotech sowie einer Eigenkapitalplatzierung von rund 15,2 Mio. Euro. Die Intercell-Aktien wurden zu einem angepassten Preis von 2,30 Euro je Stück platziert, teilte das Unternehmen mit.

BB Biotech habe an der zuvor bekanntgegebenen Privatplatzierung mit 5,0 Mio. Euro teilgenommen, was der Zeichnung einer abschließenden Anzahl von 2.173.913 Aktien zum angepassten Preis der Privatplatzierung entspreche.

Der Impfstoffhersteller geht davon aus, dass durch diese Finanzierung der Kapitalbedarf des Unternehmens bis zur Erreichung der finanziellen Eigenständigkeit gesichert ist. Es ist beabsichtigt, den Nettoerlös aus der Transaktion vor allem für die Forschung- und Entwicklung ihrer Produktpipeline und die Weiterentwicklung ihrer Technologieplattformen zu verwenden bis der erwartete Cash Flow aus dem ersten zugelassenen Produkt Ixiaro/Jespect ausreicht, um den operativen Betrieb zu finanzieren, heißt es.

Im Rahmen der Privatplatzierung wurde 6.591.742 Aktien gezeichnet. Zusätzlich zu den 2.173.913 durch BB Biotech gezeichneten Aktien wurden 982.829 Aktien an Novartis, Intercells größten Aktionär platziert, der seinen derzeitigen Anteil am Aktienkapital von 14,9 Prozent damit aufrechterhält. Die verbleibenden 3.435.000 Aktien wurden im Rahmen der Privatplatzierung an ausgesuchte Healthcare-Investoren und institutionelle Anleger platziert. Die Ausgabe der neuen Aktien wird am oder um den 1. Juni 2012 erwartet. (APA, 14.5.2012)

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