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vergrößern 645x430Yamaha TMax
Motor: 2 Zylinder-4-Takt-Motor
Hubraum: 530 ccm
Leistung: 34,2 kW (46,5 PS) bei 6.750 U/min
Drehmoment: 52,3 Nm bei 5.250 U/min
Kraftübertragung: Keilriemen-Automatik
Radaufhängung vorne: Teleskop-Gabel
Radaufhängung hinten: Schwingarm
Bremse vorne: Doppel-Scheibenbremse, Ø 267 mm, ABS
Bremse hinten: Scheibenbremse, Ø 282 mm, ABS
Reifen vorne: 120/70 15
Reifen hinten: 160/60 15
Gewicht fahrbereit: 217 kg (221 kg ABS)
Sitzhöhe: 800 mm
Preis: ab 10.999 Euro
+ Auf diesem Roller finden auch große Menschen ausreichend Platz - und alle zusammen mehr als ausreichend Beschleunigung und Fahrspaß
- Er ist kein Stauraum-Wunder, möchte er aber auch nicht sein.
Wie bei kaum einem anderen Thema gab es nie viele Diskussionen darüber, dass Yamaha mit dem TMax den Klassenprimus im Rollersegment stellt. Das belegen auch die Verkaufszahlen. Die Vespa, ja, sie ist die Schönste, die mit dem größten Lifestyle. Das zählt vor allem bei jenen, denen schöne Schuhe lieber sind als gemütliche, die zwar Word und Excel benutzen, das aber nur auf einem Mac, die lieber mit dem SUV in der Großstadt Parkplatz suchen, als mit den Öffis dreimal so schnell am Ziel sein wollen.
Der TMax ist seit jeher der Roller für Motorradfahrer. Erst er hat die Brücke geschlagen zwischen ambitionierter Fahrweise und Scooter-Komfort wie Wetterschutz und Stauraum. Doch auf Lorbeeren ruht es sich schlecht - zumindest nicht lange, wie wir wissen. In dem Fall eben nur, bis BMW auf die Idee kam, dass man nach dem Bauchfleck mit Anlauf, dem C1, wieder in den Rollermarkt einsteigen könnte.
Konkurrenz belebt
Mit der S1000RR ist BMW Yamaha schon schwer an den Karren gefahren und hat der Nonplusultra-1000er, der R1, einen Konkurrenten zur Seite gestellt, der echt weh tut. Jetzt sind die neuen Roller ein weiterer Schlag ins Gesicht von Yamaha. So zumindest habe ich das nach einem ersten Test mit dem 650 GT empfunden.
Kurz nachdem der erste Testbericht über die BMW-Scooter erschien, rief mich Richie von Yamaha an. Er meinte, es wäre höchst an der Zeit, den neuen TMax einmal genauer anzuschauen. Aber kann es ein Roller mit 530 Kubikzentimeter mit einem deutlich größeren aufnehmen? Oh, und wie er kann.
Mehr Hubraum, mehr Leistung
Yamaha hat nämlich nicht geschlafen und bringt heuer die vierte Generation den TMax. Mit der Hubraumerweiterung - die Zylinderbohrung wurde erweitert, sodass nun eine Hand voll mehr Brennraum entstand - steigt die Leistung um 3 PS, das Drehmoment um über 6 Newtonmeter. Gut, das klingt jetzt nicht danach, dass der Parallel-Twin mit Anabolika superstark gespritzt wurde, doch der Hintern sagt was anderes.
Der TMax reißt nämlich ordentlich an. Sehr Motorrad geht das wieder. Man muss schon genauer hinschauen, um herauszufinden, warum das so ist. Zusätzliche Leistung steckt nämlich nicht nur im Motor. Ein bisserl mehr als die 3 PS konnten die Techniker mit einem neuen Antrieb aufs Hinterrad retten.

Am Riemen reißen
Angetrieben wird der TMax nun über einen Aramid-Faser-Riemen, der den geschlossenen Rollenketten-Kasten ersetzt. Bei der Wartung soll das keinen großen Unterschied machen. Gleichzeitig hat Yamaha bei der Variomatik nachgebessert und verspricht, die Wärme besser abzuleiten.
Zudem liegt das Drehmomentmaximum nun schon früher an, bei 5.250 Umdrehungen. Keine Frage also, dass Yamaha da wirklich einen großen Sprung gemacht hat. Der hat aber auch seine Schattenseiten. Dauernd pickt man mit der Birne auf den Armaturen. Gerade in der Stadt katapultiert dich jeder Lupfer am Gas in Sekundenschnelle in einen Geschwindigkeitsbereich, der extra kostet, wenn es der Falsche sieht.
Zudem ist man immer flotter unterwegs, als man meint. Der Windschutz passt nämlich, obwohl die Scheibe - die sich von jedem Billy-Bücherregal-Besitzer schnell in der Höhe verstellen lässt - eher knackig aussieht. Den Komfort unterstützen der lange Radstand und die neue Schwinge.
Sounds great
Dafür ist der Geschwindigkeitsüberschuss schnell wieder abgebaut. Die Bremsen - mit ABS - sind so knackig, wie die Windschutzscheibe aussieht. Eines auf die Ohren gibt es mit dem Akrapovic, der am Test-Maxl montiert war. Er ist neben den neuen Scheinwerfern und den edlen Armaturen der Teil, der für die richtigen Emotionen sorgt.
Aber wie schaut es nun im Duell mit den neuen BMW-Scootern aus? Das Spiel geht klarer aus, als ich zu denken wagte. BMW-intern kommt eh nur der C 650 GT in Frage. Er hat viel Stauraum, lässt sich fein bewegen, wiegt dafür vollgetankt aber über 260 Kilogramm. Der TMax hat weniger Stauraum, etwas weniger Leistung, ist jedoch deutlich leichter und der agilere Scooter. Darum: Wenn es auf die mehrtägige Roller-Tour geht, dann gewinnt der BMW. Aber wer sportlich unterwegs sein will, egal ob in der Stadt, oder am Wochenende in der Kalten Kuchl, der wird zum TMax greifen. Der ist zwar mit einem Preis von 10.999 Euro auch nicht billig, aber doch noch um fast einen 1000er günstiger als der BMW C 650 GT.
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Was soll man mit so einem Roller in der Stadt ??
Da steht man genauso dumm im Stau wie jeder unnötiger Autofahrer, weil man eine Lenkerbreite hat bei der man nicht mal einen Radfahrer überholen kann.
Der beste Roller für die Stadt wird ja leider nicht mehr gebaut: Gilera Runner 180
116 Kilo vollgetankt, 20-25 PS, 2 Takt natürlich, gleicher Rahmen wie bei einer 50er,... und da beste: wenn man Erfahrung mit Lego hat kann den sogar jedes Kind selber reparieren! Billiger gehts nicht.
Der selige Runner! Hatte den gleichen 180er-Motor in einem Hexagon. Was gäb ich dafür, wenn ich die Kiste noch hätte - kann mich jetzt noch an die blöden Gesichter an der jeweils nächsten Kreuzung erinnern. Mir hats allerdings durch etwas zuviel Tuning die Kurbelwelle abgerissen, konnte ich trotz Legoerfahrung nicht selbst beheben.
wenn mich meine Recherche jetzt nicht komplett in die Irre geführt hat, dann ist der T-Max genau 5 cm breiter als der Runner.
Also sooo oft kommts nicht vor, dass es an 5 cm scheitert. Fahre selbst einen großen Roller und komme eigentlich relativ schön durch die Kolonnen. Und wenn ich mal ansteh, dann tun sich die kleinen 50erl auch schon sichtlich schwer.
der t-max fährt sich wirklich toll (hatte einen als leihfahrzeug letztes jahr) und ist auch im sprint ganz gut - bleibt aber trotzdem ein roller und ist wirklich nicht schön. also keine kaufalternative aber doch das beste aus 2 welten ..
lg
euer trollkind
Ich habe rollerfahren in Sai Gon gelernt. Die dortigen Teile - ich hatte eine Automatik von Yamaha - kosten wahrscheinlich 1/4 und wiegen nicht mal die Hälfte. Tempo 70 waren locker drin - mehr braucht man auch kaum. Was will man mit Vierteltonnern ? Der Trend sollte eher in Richtung noch leichter mit Elektroantrieb gehen.
du hattest wahrscheinlich einen der dort üblichen 125er oder 150er Mopeds, klar kosten die weniger als eine Gerät mit 500ccm, welches mehr als die doppelte Geschwindigkeit erreicht. Diese Fahrzeuge kosten sogar weit weniger als ein Viertel des vorgestellen Yamaha Grossrollers. Muss auch so sein da bei einem Durchschnittsmonatseinkommen von umgerechnet ein paar Hundert in Vietnam derartige Fahrzeuge billig sein müssen. "Mehr braucht man kaum", tja, wer ist "man"? Du glaubts den Bedarf für jedermann zu kennen?
Es gibt offenbar einen Markt für Grossroller, andernfalls würden sie nicht gebaut. Meins sinds nicht, um 10.000 Euro gibts schon richtige Motorräder die auch für die Fahrt an den Gardasee brauchbar sind.
Sie haben natuerlich Recht was die Wahlfreiheit und das Angebot betrifft. Darauf zielte ich aber nicht ab.Natuerlich vrrkaufen sich auch dicke deutsche Oberklassenlimos in Peking hervorragend. Die Frage fuer mich war welche Art von Mobilitaet tatsaechlich gebraucht wird.Bei mir im Viertel fahren Muttis in grossen SUVs zum Kindergarten und Schule,ich erledige das locker mit Kinderanhaenger. Und in Peking oder Sai Gon hat man wegen des Hangs zu mehr Autos und dicken Rollern in Stoßzeiten nur noch Schrittgeschwindigkeit. Von der dicken Luft mal ganz abgesehen.Mit Ebikes,die in Asien sehr gute Zuwachsrsten haben lassen sich diese Probleme umgehen.
genügen 50ccm oder eine Elektrofahrrad natürlich vollauf. Eigentlicht brauchts in der Stadt gar kein Fahrzeug, gibt ja öffentlichen Verkehr.Im Bericht steht ja nicht dass das Dickschiff ein Stadtfahrzeug ist, sondern ein Allrounder, gut für die Stadt, aber auch für Autobahn und Winkelwerk. Mein Auto ist auch für die Stadt eigentlich zu gross, bzw hätte ich wenn ich ausschliesslich in der Stadt unterwegs wäre überhaupt kein Auto. Wenn der SUV oder ein VAN, Kombi usw das einzige Fahrzeug in der Familie ist passt das schon mit dem Kindertransport, immer noch besser als ein zweites Fahrzeug anzuschaffen nur um die Stadtfahrten mit einem städtetauglichen Fahrzeug zu bewältigen.
Komplexler welche ihr "harter Kerl Getue" in Gefahr sehen? Von wegen nicht zur 1000.ps Prollsorte zu gehören!
Wer darf denn den heiligen kalte Kuchl Boden betreten/befahren? Gebückte Reisbrennerhelden, befranste Chopperlfahrer, Endouristen im wüstentauglichen Outfit?
Mir ist wurscht wer mit welchem Fahrzeug wo auch immer unterwegs ist.
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