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Die Arbeiterkammer (AK) hat für einen Preisvergleich Angebote für Reisen in vier europäische Städte durchforstet: Berlin, Paris, London und Barcelona. Getestet wurden dabei die Preise für direkte Wochenendflüge (hin und retour) zwischen Mai und August. Bei den Online-Buchungsplattformen gab es Preisunterschiede von bis zu 89 Prozent je nach Abflugtag und Fluggesellschaft. Wer sich etwa für einen Flug mit der Lufthansa nach Berlin Mitte Mai entscheidet, zahlt 268,22 Euro. Wer bis Mitte August wartet, zahlt nur noch 163,83 Euro. Air Berlin/Flyniki hat noch extremere Preisunterschiede. Hier kostet der Flug Mitte Mai 327,22 Euro, im August nur noch 156,83 Euro.
Wichtig ist laut AK-Konsumentenschützerin Manuela Delapina vor allem eine rechtzeitige Buchung. Wer früh genug bucht, kann zwischen 23,6 und 42,8 Prozent sparen. Daher sollten Städtereisen im Idealfall etwa drei oder vier Monate vor Reiseantritt gebucht werden. Wer sich über den Reisetermin nicht ganz sicher ist, sollte auf jeden Fall einen flexiblen Business-Tarif buchen, denn Umbuchen kommt teuer. Zur Umbuchungsgebühr ist auch die Preisdifferenz zu zahlen, das Umbuchen - sofern überhaupt möglich - kostet zwischen 39 und 60 Euro.
Bei der Preistransparenz stehen alle Airlines relativ gut da. Bei Austrian Airlines, Lufthansa, Easyjet, British Airways und Air France werden die tatsächlichen Endpreise angegeben. Air Berlin, Vueling und British Midland Airways erheben bei Zahlung mit Kreditkarte erst im Laufe der Buchung die Kreditkartengebühr.
Vorsicht ist auch beim Reisegepäck geboten. Easyjet und Vueling etwa verlangen 14 Euro je aufgegebenes Gepäckstück und Flugstrecke bei der Onlinebuchung. Übergepäck ist ein weiterer Kostenfaktor, der empfindlich teuer werden kann. Manche Fluglinien verrechnen pro Kilogramm bis zu 15 Euro, andere pauschal zwischen 50 und 100 Euro. (red, derStandard.at, 14.5.2012)
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schlimmer als diese binsenweisheit, finde ich ja die völlig undurchschaubare preisgestaltung de airlines. mir hat mal ein langjähriger aua-vetriebsmitarbeiter versucht das zu erklären - keine chance das auch nur halbwegs zu behirnen. da gibt es innerhalb der einzelnen preisklassen (first, business, economy) schon so viele "unterklassen", dazu werden kontingente an reisebüros verschachert, dann hängt es vom zeitpunkt der buchung ab und doch wieder nicht und und und. das ist nicht durchschaubar...
Das ist meiner Erfahrung nach eine ganz schlechte Idee, da der Business-Tarif je nach Buchung 5-10 mal soviel kostet.
Wenn man sich beim Termin nicht sicher ist, sollte man einfach mit dem Buchen noch zuwarten, bis man sicher ist. Und wenn man jetzt für September fliegt und dann kurzfristig nicht fliegen kann, ist's meistens billiger, ein paar Monate später einfach einen neuen Flug zu buchen und den alten einfach verfallen zu lassen...
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