Frühes Buchen lohnt sich bei Städteflügen

14. Mai 2012, 11:14

Die Arbeiterkammer hat die Preise für Städtereisen untersucht und dabei 256 Angebote von 16 Airlines und Online-Buchungsplattformen überprüft

Die Arbeiterkammer (AK) hat für einen Preisvergleich Angebote für Reisen in vier europäische Städte durchforstet: Berlin, Paris, London und Barcelona. Getestet wurden dabei die Preise für direkte Wochenendflüge (hin und retour) zwischen Mai und August. Bei den Online-Buchungsplattformen gab es Preisunterschiede von bis zu 89 Prozent je nach Abflugtag und Fluggesellschaft. Wer sich etwa für einen Flug mit der Lufthansa nach Berlin Mitte Mai entscheidet, zahlt 268,22 Euro. Wer bis Mitte August wartet, zahlt nur noch 163,83 Euro. Air Berlin/Flyniki hat noch extremere Preisunterschiede. Hier kostet der Flug Mitte Mai 327,22 Euro, im August nur noch 156,83 Euro.

Wichtig ist laut AK-Konsumentenschützerin Manuela Delapina vor allem eine rechtzeitige Buchung. Wer früh genug bucht, kann zwischen 23,6 und 42,8 Prozent sparen. Daher sollten Städtereisen im Idealfall etwa drei oder vier Monate vor Reiseantritt gebucht werden. Wer sich über den Reisetermin nicht ganz sicher ist, sollte auf jeden Fall einen flexiblen Business-Tarif buchen, denn Umbuchen kommt teuer. Zur Umbuchungsgebühr ist auch die Preisdifferenz zu zahlen, das Umbuchen - sofern überhaupt möglich - kostet zwischen 39 und 60 Euro.

Bei der Preistransparenz stehen alle Airlines relativ gut da. Bei Austrian Airlines, Lufthansa, Easyjet, British Airways und Air France werden die tatsächlichen Endpreise angegeben. Air Berlin, Vueling und British Midland Airways erheben bei Zahlung mit Kreditkarte erst im Laufe der Buchung die Kreditkartengebühr.

Vorsicht ist auch beim Reisegepäck geboten. Easyjet und Vueling etwa verlangen 14 Euro je aufgegebenes Gepäckstück und Flugstrecke bei der Onlinebuchung. Übergepäck ist ein weiterer Kostenfaktor, der empfindlich teuer werden kann. Manche Fluglinien verrechnen pro Kilogramm bis zu 15 Euro, andere pauschal zwischen 50 und 100 Euro. (red, derStandard.at, 14.5.2012)

na, bumm. die erkenntnis schlechthin.

schlimmer als diese binsenweisheit, finde ich ja die völlig undurchschaubare preisgestaltung de airlines. mir hat mal ein langjähriger aua-vetriebsmitarbeiter versucht das zu erklären - keine chance das auch nur halbwegs zu behirnen. da gibt es innerhalb der einzelnen preisklassen (first, business, economy) schon so viele "unterklassen", dazu werden kontingente an reisebüros verschachert, dann hängt es vom zeitpunkt der buchung ab und doch wieder nicht und und und. das ist nicht durchschaubar...

beschäftigungstherapie

beschäftigungstherapie -nachweis von der geschützten werkstätte. bin schon gespannt auf die nächste umwerfende erkenntnis ?

Wer sich über den Reisetermin nicht ganz sicher ist, sollte auf jeden Fall einen flexiblen Business-Tarif buchen, denn Umbuchen kommt teuer.

Das ist meiner Erfahrung nach eine ganz schlechte Idee, da der Business-Tarif je nach Buchung 5-10 mal soviel kostet.

Wenn man sich beim Termin nicht sicher ist, sollte man einfach mit dem Buchen noch zuwarten, bis man sicher ist. Und wenn man jetzt für September fliegt und dann kurzfristig nicht fliegen kann, ist's meistens billiger, ein paar Monate später einfach einen neuen Flug zu buchen und den alten einfach verfallen zu lassen...

Vor allem da es auch Tarife gibt, die sich relativ leicht umbuchen lassen.

Aber das haben die Oberchecker von der AK noch nicht gechecked.

tolle ak

wieder wird geld verschleudert für eine studie, deren ergebnis ohnehin jeder aus eigener erfahrung kennt.

danke,

genau meine meinung...

nächste studie: merkur ist teurer als lidl & hofer

man kann sich auch das reiseziel nach dem preis aussuchen.
so geschehen in der karwoche. und ich bin um € 90 (hin und retour - samt gebühren) eine woche nach palermo geflogen ;-)
(gebucht 3 tage vor abflug)

nach Graz? ;-)

wer hätte das gedacht...

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