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Sie stehen in den Fußgängerzonen dieser Welt, bei Sonne und Regen, bei Hitze und Kälte und warten auf Touristen mit Kleingeld, die sie für ein paar Augenblicke zum Leben erwecken: lebende Statuen. Einmal im Jahr treffen sie sich im niederländischen Arnhem und treten bei der "Weltmeisterschaft der lebendenden Statuen" zum Wettstreit vor der Jury an. Bewertet werden der Inhalt (Fantasie, Botschaft) der Maske, die handwerkliche Umsetzung (Farbigkeit, Materialien), die Ästhetik und der Unterhaltungswert der Vorführung. Für professionelle Teilnehmer gilt, dass sie auch tatsächlich als lebende Statuen arbeiten müssen. Dem Weltmeister winken immerhin 2.000 Euro Preisgeld.
Auch das anwesende Publikum kann abstimmen, Stimmzettel gibt es am Gelände. Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht. Wer sich einmal als lebende Statue versuchen will, hat hier die Möglichkeit dazu. Es gibt sogar eine eigene Kinder- und Amateurwertung. (red, derStandard.at, 14.5.2012)
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