Ein Augenblick Lebendigkeit für eine Münze

Ansichtssache
15. Mai 2012, 15:15

Sie stehen in den Fußgängerzonen dieser Welt, bei Sonne und Regen, bei Hitze und Kälte und warten auf Touristen mit Kleingeld, die sie für ein paar Augenblicke zum Leben erwecken: lebende Statuen. Einmal im Jahr treffen sie sich im niederländischen Arnhem und treten bei der "Weltmeisterschaft der lebendenden Statuen" zum Wettstreit vor der Jury an. Bewertet werden der Inhalt (Fantasie, Botschaft) der Maske, die handwerkliche Umsetzung (Farbigkeit, Materialien), die Ästhetik und der Unterhaltungswert der Vorführung. Für professionelle Teilnehmer gilt, dass sie auch tatsächlich als lebende Statuen arbeiten müssen. Dem Weltmeister winken immerhin 2.000 Euro Preisgeld.

Auch das anwesende Publikum kann abstimmen, Stimmzettel gibt es am Gelände. Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht. Wer sich einmal als lebende Statue versuchen will, hat hier die Möglichkeit dazu. Es gibt sogar eine eigene Kinder- und Amateurwertung. (red, derStandard.at, 14.5.2012)

foto: debby gosselink/jeroen muller/
foto: debby gosselink
foto: jeroen muller
foto: jeroen muller
foto: world statues festival
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3 Postings

Die unnötigsten Gestalten in der Fußgängerzone überhaupt. Da sind die Zeugen Jehovas noch netter anzusehen.

immerhin machen sie keinen laerm so wie die als indios verkleideten jugos.

Unter meinem Bürofenster haben ein paar Jahre lang die drei Blinden gesungen. Glauben Sie mir - Ich liebe diese freundlichen Statuen auf der Kärtner Straße.

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