SPÖ will Kennzeichnung bei Werbeplakaten

13. Mai 2012, 20:06
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Frauensprecherin Mautz möchte Fotomodel-Tuning sichtbar machen

Wien - SPÖ-Frauensprecherin Andrea Mautz sagt, sie will "die verschobene Wahrnehmung beim Schönheitsideal nicht länger akzeptieren". Sie fordert im "Kurier" (Montag-Ausgabe) eine "Ampel"-Kennzeichnung für Werbeplakate. Farbige Punkte sollen anzeigen, wie stark das Bild nachbearbeitet wurde. Grün soll "leichte Veränderungen" (z.B. Farbaufhellungen), gelb "mittelstarke Retusche" (Straffungen, Falten-Entfernung) und rot "starke Veränderungen" markieren, heißt es in dem Bericht.

Unter dem letzten Punkt verstehen die SPÖ-Frauen beispielsweise die Entfernung oder Verlängerung ganzer Körperteile. Mautz: "Die Kampagnen zeigen Menschen, die es im echten Leben überhaupt nicht gibt. Die Konsequenzen sind aber beklemmend real: 13-jährige Mädchen beginnen bereits mit Diäten und Hungerkuren. Teenager wünschen sich zum Geburtstag Schönheitsoperationen." Das Schönheitsideal soll wieder auf eine "realistischere Ebene" zurückgeführt werden, so Mautz. (red, derStandard.at, 14.5.2012)

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