Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Stuttgart/Karlsruhe - Am 7. April 1977 hält der Mercedes-Benz des deutschen Generalbundesanwalts Siegfried Buback an einer Kreuzung in Karlsruhe. Wenig später taucht ein Motorrad, Marke Suzuki, mit zwei vermummten Gestalten auf. Der Sozius erschießt nicht nur den obersten Chefankläger der Bundesrepublik, sondern auch dessen Fahrer und seinen Sicherheitsmann.
Es ist der Beginn des Terrorjahres 1977, das im "Deutschen Herbst" gipfelt (Entführung von Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer und der Lufthansa-Maschine Landshut, Selbstmord der ersten RAF-Generation). Zwar wurden für den Mord an Buback die RAF-Terroristen Knut Folkerts, Brigitte Mohnhaupt und Christian Klar wegen Mittäterschaft verurteilt.
Doch bis heute ist unklar, wer die tödlichen Schüsse abgegeben hat. Seit eineinhalb Jahren wird der heute 59-jährigen Verena Becker in Stuttgart der Prozess gemacht - ebenfalls wegen des Verdachts der Mittäterschaft am Buback-Mord. Und seit eineinhalb Jahren und somit achtzig Verhandlungstagen sitzt Becker im Gerichtssaal und schweigt eisern.
Heute, Montag, jedoch soll sich dies ändern. Vor einigen Tagen hat Beckers Anwalt überraschend angekündigt, dass seine Mandantin sich vor Gericht 15 bis 20 Minuten lang "umfassend, persönlich und im Einzelnen" zum Vorwurf der Mittäterschaft äußern, danach aber keine Fragen beantworten werde.
Dass Becker ein Geständnis ablegen oder verraten wird, wer tatsächlich der Mörder ist, gilt als unwahrscheinlich. In Justizkreisen heißt es, sie wolle offenbar jenes Bild von sich selbst korrigieren, das vor Gericht in den vergangenen eineinhalb Jahren gezeichnet worden ist. Dadurch erhoffe man sich jedoch neue Erkenntnisse .
Oberstaatsanwältin Silke Ritzert erklärt: "Es steht auch zu erwarten, dass sie Worte für die Angehörigen finden wird." Eine solche Distanzierung wäre dann bei der "Strafzumessung zu berücksichtigen". Auf ein Zeichen der Reue wartet vor allem Michael Buback und dessen Familie. Der Sohn des ermordeten Bundesanwalts wird, wie an vielen Tagen zuvor, als Nebenkläger im Gericht anwesend sein. (bau, DER STANDARD, 14.5.2012)
"Wir sind von der Verurteilung absolut nicht überzeugt"
RAF-Experte Stefan Aust im STANDARD-Interview: Später Prozess gegen Becker ist richtig
Wegen Beteiligung an Mord an Ex-Generalbundesanwalt Buback 1977 - Verteidigung hatte Freispruch gefordert
Karl-Heinz Dellwo erklärt im STANDARD-Gespräch, warum er damals zur Waffe gegriffen hat
Generalbundesanwalt gemeinsam mit Begleitern erschossen - Verfahren gegen Becker im Jahr 1980 ohne Anklage eingestellt
Politiker wollten auf diese Weise Schleyer-Drama "lösen"
Meinhof, Baader, Ensslin und Raspe verübten Selbstmord - Was aus RAF-Terroristen wurde - Eine Ansichtssache
Mit der Entführung der Lufthansa-Maschine Landshut erlebte Deutschland den Höhepunkt des RAF-Terrors - Baader, Ensslin und Raspe begingen daraufhin Selbstmord
Die Überschrift verspricht, dass man die Aussage der RAF Anhängerin im Artikel lesen wird, da in der Gegenwart geschrieben. Richtig wäre: Sie WIRD ihr Schweigen brechen, sie WIRD sich vor Gericht äußern, was ohnehin seit längerem bekannt ist. Ihr habt mir wieder einmal Lesezeit und somit Lebenszeit gestohlen.
Das sensationelle Bild ist nirgends mehr aufzufinden. Zum Glück habe ich den Stern mit dem Foto noch. Damals, zur zeit der RAF hatten die Medien nur den oberen Teil der Ensslin bis zum Bauch gezeigt. Eigentlich ein Hammer.
das immer wieder aufgeworfene argument vom rechtsstaat ist natürlich in wirklichkeit ein durchschaubares ideologisches ablenkungsmanöver. denn bei den rechten terroristen drückt der deutsche staat schon mal ein auge zu, siehe die zahlreichen staatlichen verwicklungen und sogenannten "pannen" bei den nazis von der NSU. die rechten terroristen sind ja auch keine staatsfeinde, sondern ermorden nur menschen. ein lehrbeispiel ist auch der staatliche schutz für deutsche terroristen, die in chile unter pinochet der diktatur dienten. diese werden von der justiz nicht behelligt und dürfen trotz internationaler haftbefehle ihren lebensabend in deutschland geniessen.
http://www.lateinamerika-nachrichten.de/index.php... /4199.html
Denn wer ist gegen jede Art von Krieg? Richtig! Die Rechten UND die Linken
...Spiel und Spiegel, auch bekannt als Hase und Igel.
Aus purem Zufall dämmert meiner Unwürdigkeit zur Thematik rund um die "Klärungsabsicht" dieser Execution von Herrn B. seitens des BKA diese denkwürdige Sprengung am 25.07.78 in Celle herauf, Teile eines Gefängnisses verwandelten sich in Secundenbruchteilen in so dichten Staub das bis ins Jahre 86 die bestinformierte Öffentlichkeit im Glauben gehalten wurde, jene in Celle Einsitzenden RAF-Mitglieder wären von ihren genossen in die Freiheit gesprengt worden, Herr Sigurd D. wär`s ja Gewesen, den`s zu Befreien galt, da gabs kein Aber und kein Halt.
Nun wer es wirklich war wird das BKA schon Wissen.
Es is ja nix passiert,Niedersachsen war ja Informiert.
SO wird hier Gespielt. ^^
...jene Vorgänge sind Geschichte auf welche sich die Chronisten als "Warheit" Einigen. DAS ist Geschichte.
Lange her und längst Gegessen.
Historie. So wird`s gewesen sein, es steht so in den Büchern.
Also WOZU das Theater ?
Was sagt denn die Dame hinter Verschlossenen Türen Dazu ? Nun, das ist nicht allerorts Nachlesbar.
Ned wahr ?
Es handelt sich ja nicht um Aufarbeitung ! Oder ? ;]
...und wer zur Hölle ist Michael Buback?
Offenbar eine Person immenser Wichtigkeit von welcher Europa jeden Tag in diversen Medien lang und breit Debattiert. Oder am Ende gar eine historische Figur? Oh,nun fällt es meiner Unwürdigkeit wie Schuppen von den Augen:
Ein Verwandter eines von der RAF Executierten?
In diesem Falle bedarf es der Bemerkung das sowohl Initialisierung als auch Inzenierung dieses Vorfalles ganz nach Lehrbuch wie ebenso ausreichendem Spielmaterial unterfüttert auf dem Seziertisch liegt, sogar ein nachkomme schlägt in die richtige Kerbe.
Aufrechterhaltung medialen Interesses hat mit an Sicherheit grenzender Warscheindlichkeit Gründe.
Erst an diesem Punkt wird der alte Käse Interesant.
Habe die Ehre.^^
...und es sei vermutet das sie`s zum Teil Tun. ;]
Erinnern sie sich an Herrn kriminaldirektor Kollmar ?
Da dachte der gute Mann doch in der Tat im Jahre 77
an den Aufbau einer BKA-Terrorgruppe, und bestätigte 82 kaltlächelnd vor einem Untersuchungsausschuss in der RAF eine Zelle unter Kontrolle des BKA zu rekrutieren und Aufzubauen.
Im Paralell zu anderen terroristischen Vereinigungen.
Selbstverständlich NUR zur Bekämpfung Letzter.
Wozu denn Sonst, ned wahr ? ^^
Zufall ist meist das Ergebniss sorgfältiger Planung.
...explizit jene Passagen in welchen BKA-General Hans Kollmar sich über Paralellstructuren innerhalb der RAF ausführlich Äussert, es existiert nähmlich Unzähliges zwischen Himmel und Erde das nicht in der Zeitung Erscheint. Und das aus guten Gründen.
Da sind wohl auch Fehler Passiert.
Es war nicht einfach mit dem Einschleusen, Seinerzeit, also wurde recrutiert und Aufgebaut, im Nahmen der Republik. Jaja, es ging um Reputation.
Wie macht man sich Bekannt ? Als BKA-Terrorgruppe ?
Ist man erst Bekannt dann kommen erste Schulterklopfer, Kontakte zur Zielgruppe ergeben sich je nach Bekanntheitsgrad da recht Plötzlich.
Es ging ja um den "harten Kern", anno Dunnemals.
Wenn`s NICHT Dazugehören, ist Lektüre Nützlich.
HAHA!^^
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.