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vergrößern 500x265Zu den Ehrengästen zählten Bundespräsident Heinz Fischer, Nationalratspräsidentin Barbara Prammer und Bundeskanzler Werner Faymann.
Linz - Die internationale Gedenkfeier anlässlich der Befreiung Häftlinge des Konzentrationslagers Mauthausen am Sonntag in Oberösterreich hat heuer den Schwerpunkt der aus rassistischen Gründen Verfolgten gehabt. Laut offiziellen Schätzungen nahmen rund 10.000 Personen an der Veranstaltung teil.
Zu der Feier kamen nach Angaben der Organisatoren Botschafter und hochrangige Vertreter von etwa 50 Ländern. Das offizielle Österreich war durch Bundespräsident Heinz Fischer, die erste Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, Bundeskanzler Werner Faymann (beide SPÖ), die Minister Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), Norbert Darabos und Alois Stöger (beide SPÖ) und Staatssekretär Sebastian Kurz (ÖVP) sowie zahlreiche Nationalratsabgeordnete und Regierungs- und Landtagsmitglieder aus mehreren Bundesländern vertreten.
Der Vorsitzende des Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ), Willi Mernyi, erinnerte zum heurigen Schwerpunkt, der Verfolgung und Ermordung aus rassistischen Gründen daran, dass im KZ Mauthausen mindestens 15.000 Juden und Hunderte Roma und Sinti ermordet worden seien. Dazu kämen noch die Tausenden Toten der Todesmärsche ungarischer Juden, die im Frühjahr 1945 auf dem Weg nach Mauthausen beziehungsweise nach Gunskirchen starben. Ihre Zahl habe nie vollständig erfasst werden können. Auch heute noch würden Menschen noch rassistisch verfolgt und ermordet, machte er aufmerksam.
Kritik an "Ewiggestrigen"
Er kritisierte eine Feier am vergangenen 8. Mai am Heldenplatz, die offiziell dem Totengedenken gewidmet gewesen sei, als Aufmarsch der "alten Ewiggestrigen in Verbindung mit ihren jungen rechtsextremen Kameraden". Das erfülle ihn "mit Scham, aber auch mit Wut. Es macht keinen Unterschied, ob sie sich in den Fußballstadien, Schulen, Betrieben, Wirtshäusern oder im Parlament artikulieren. Es bleiben die gleichen braunen, hasserfüllten Parolen, die die Menschen, die hier gelitten haben, alle schon einmal gehört haben."
Enkelgeneration gefragt
Bei der Feier hielten ein aus Polen stammender Überlebender des KZ Ebensee, ein russisches Mitglied des Internationalen Mauthausen Komitee und Jenny Mendel, die Enkeltochter des deutschen KZ-Überlebenden Johannes Müller, kurze Reden. Mendel verwies dabei darauf, dass in den vergangenen zehn Jahren in Deutschland neue Nazis gemordet hätten. Inzwischen wisse man: Das seien rassistische Morde gewesen. Ihr Opa und die vielen anderen Zeitzeugen seien nicht mehr da - nun sei die Enkelgeneration gefragt. "Wir sind nicht dafür verantwortlich, was der deutsche Faschismus verbrochen hat. Aber wir verantworten das Heute und das Morgen."
In Mauthausen und seinen 49 Außenlagern haben die Nationalsozialisten rund 200.000 Menschen aus 70 Nationen gefangen gehalten. Rund die Hälfte überlebte diese Vernichtungsmaschinerie nicht. (APA, 13.5.2012)
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Sie kriegen es einfach nicht auf die Reihe und wollen nicht wahrhaben, dass (sic!) in der Enkelkindergeneration immer noch Geister herumspuken, die zu vertreiben immer noch nicht restlos gelungen ist. -- Und sie brauchen sich auch gar nicht auf Reales zu beziehen, sie funktionieren auch heute, jetzt und hier außerordentlich.
Leider.
sondern handeln in den eigenen reihen!
jede ausgrenzung ist extremismus und fundamentalistisch (bildung/sozial verankert)!
es gehört endlich ergründet, warum bei vielen menschen in österreich immer wieder an altem (geistiger haltung) festgehalten und neuem (geistiger entwicklung) keine chance gegeben wird!
wir beschäftigen uns viel zu viel mit altem vergangenem und vergessen dabei uns menschlich weiterzuentwicklen! wem soll das nützen? wo führt das hin in der zukunft!
endlich loslassen wäre angesagt um beflügelt zu werden zu neuen formen einer geistigen, körperlich, seelisch gesunden entwicklung.
Naja, die rechte "Gedenkfeier" am heldenplatz ist zwar 2 Wochen her, deshalb würde ich sie aber nicht als historisch bezeichnen! Dieses gedankengut gibt es im hier und jetzt. Nur weil es ewiggestrig ist heißt es nicht dass es heute nicht mehr existiert!
"Niemand schlüssig begründet" ? - SIE wollen anscheinend Begründungen nicht hören oder lesen, so ist es.
Sonst lesen Sie doch hier weiter oder ich sage es für Sie nochmals:
Genau am Jahrestag der Befreiung Österreichs vom Nationalsozialismus, dem 8. Mai, zu trauern und nicht zu jubeln heißt: dem Nationalsozialismus nachtrauern.
Wollen Sie jetzt noch eine weitere Begründung, warum es nicht gut ist, dem Nationalsozialismus nachzutrauern?
Ist ist doch haarscharf das Gleiche ob es rechts oder links Extrem ist! Und die totale Bürgerüberwachung, Bespitzelung, Aufweichung aller Bürgerrechte, Entmündigungen, Parteiabhängigkeiten, Neutralitätsaufweichung, Staatsschulden, Verantwortungslosigkeiten, Rassen- und Religionspolarisierungen, Bankenabhängigkeiten, Neidgesellschaften, derzeitigen Abgabenquoten mit besten Aussichten auf noch höher, hohe Arbeitslosenraten, Bürgerentmündigungen, Korruption, Lobbing, usw. Wo führt uns das hin? Und dann schreien wieder alle nach einem starken Mann - und dann waren wieder alle zu dumm - und dann waren wieder auf allen Seiten viele tot! Gedenken ist einfach ein bisserl zu wenig! Zivilcourage vor allem jetzt schon, wäre a bisserl mehr!
Wir könnten vielleicht mal der individuellen Freiheit eine Chance geben, als zum x-ten mal autoritäre Staatskontrolle von einem der zwei genannten Extreme übernehmen und missbrauchen zu lassen.
Das Endresultat von Kommunismus und National-Sozialismus für das eigene Volk ist ja praktisch identisch. Mit den heutigen technischen Möglichkeiten geht's nur wesentlich schneller. Man stelle sich vor der "nächste Hitler" hat Persönlichkeitsprofile der ganzen Bevölkerung und kann die "Juden" oder wen immer man verfolgen will, per Handy-Ortung ausfindig machen.
Ja und?
FPÖ'ler nennen sich ja auch "freiheitlich" und verstehen unter "Freiheit" so viel wie: den noch Schwächeren das Leben vermiesen und bei lauten, autoritären Kläffern kuschen.
Wie bestimmte Menschen Begriffe missbrauchen sagt noch lange nichts über die eigentliche Bedeutung dieser Begriffe.
Oder glauben Sie vielleicht der Werbesprache?
und zwar im Che-Guevara T-Shirt.
Soll wohl heissen das er und seine Freunde kein Problem mit der Inhaftierung und Ermordung politisch Andersdenkender, Homosexueller und Menschen anderer Hautfarbe haben solange die durchführenden Organe nur gute International- und keine bösen Nationalsozialisten sind.
auch wenn sie es nicht jedesmal neu tippen haben sie die aussage nicht erkannt - ihr kommentar bleibt daher sinnloses zeug.
Es macht einen unterschied ob man generell gegen totalitäre staatsgewaltl ist oder nur gegen jene die einem weltanschaulich nicht in den kram passen.
Zu implizieren das jemand der die Internationalsozialistischen Verbrechen verurteilt, die nationalsozialistischen automatisch gutheisst zeigt ohnehin was für ein intellektuell simpler zeitgenosse sie sind.
In jeder Ortschaft in Österreich steht ein Kriegerdenkmal, wo der Kameradschaftsbund und so. rechte Verbände um die Toten (die im 1. Weltkkrieg und im 2. Weltkrieg gemordet haben). Auch in der Karlskirche und Votivkirche sind solche seltsame Gedenkplätze für die Ewiggestrigen
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