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Dieses Bild zirkuliert derzeit auf Twitter unter "Lebanese army soldier trying to arrest a sniper". Laut Reuters-Fotograf Mohamed Azakir hat der junge Mann links im Bild aber nur des Gewehr gestohlen.

Blick vom Sunnitenviertel Bab al-Tabbaneh auf den von Alawiten bewohnten Staddteil Jabal Mohsen. Der Vorhang soll Scharfschützen abhalten
Ein Gericht in der nordlibanesischen Stadt Tripoli hat am Freitag die Berufung des 25-jährigen Shadi Malawi gegen seine Inhaftierung abgewiesen. Mawlawis Festnahme am Samstag der Vorwoche hatte gewalttätige Ausschreitungen ausgelöst, bei denen zumindest vier Menschen ums Leben kamen und über 20 verletzt wurden.
In der nahe der Grenze gelegenen Stadt, durch die viele Schmuggelgüter nach Syrien fließen, kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen der alawitischen Minderheit und Sunniten. Diesmal brachen die Unruhen aus, als etwa hundert Freunde und Angehörige des Verhafteten versuchten, zum Hauptquartier der Syrisch-Nationalistischen Partei vorzudringen.
Straßensperren
Sie errichteten Straßensperren und lieferten sich Schusswechsel mit der libanesischen Armee, ein Scharfschütze tötete einen Soldaten. Die Armee und sunnitische Milizen gingen darauf mit automatischen Waffen und Panzerabwehrgeschoßen gegen die Einwohner der alawitischen Enklave Jabal Mohsen vor.
Die Demonstranten kündigten an, erst abziehen zu wollen, wenn Malawi freigelassen wird. Am Freitag waren beim Begräbnis der getöteten Alawiten Pro-Assad-Rufe zu hören.
(red, derStandard.at, 18.5.2012)
Links
New York Times: Lebanese City Drawn Into Syrian Conflict
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Vier Menschen in Tripoli getötet und 35 verletzt
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Begräbnis des bei Anschlag getöteten Geheimdienstchefs als Demonstration gegen die Regierung
Was bezweckt die Redaktion mit so wirren Artikeln?
Syrisches Parteibüro im Nordlibanon?
Und warum wurde der Mal als Malawi, Mal als Mawlawi erwähnte festgenommen?
War er Schiit/Alawit? Oder warum ging die lib. Armee gegen solch einen Stadtteil vor, nachdem protestiert wurde?
Und ist es normal, dass konfessionelle Milizen jagd auf Menschen machen, gemeinsam mit der Armee?
Ich könnte es mir in diesem Fall denken, weil die lib. Armee der schiitischen Hisbollah nicht gewachsen ist. Aber erwähnen sollte man sowas schon...
Christoph Hörstel
zum Thema
Syrien , Naher Osten
http://www.youtube.com/watch?v=cUOcG-u6KyU
scheinen mir das gleiche zu sein, wie bei uns linke gegen rechte, christen gegen atheisten, maenner gegen frauen usw.
solange wir uns gegenseitig anknurren & beissen, koennen "die da oben" sich in aller ruhe bedienen...
"durch die viele Schmuggelgüter nach Syrien fließen"
Warum schreibt derstandard "Schmuggelgüter"?
Das sind primär Waffen, sekundär Gebrauchsgegenstände für die Logistik (i.e. Mobiles, Satellitentelefon etc..)
Das sind Güter die DIREKT die Salafisten-Söldner in Syrien unterstützen. Bezahlt vom saudischen Blutgeld.
Das transatlantische Kriegsdiktat lässt nichts unversucht um eine noch größere Eskalationstufe zu erklimmen. Das Schema vom "Volksaufstand" ist gescheitert, neue Ammenmärchen noch nicht erfunden so muß nun der altbewährte Terreur herhalten. Doch die Resistenz der Syrer und ihrer Regierung ist und bleibt ungebrochen.
eine destabilisierung der region, die damit einhergehende machtergreifung von radikalen islamisten ist sicher im sinne israels. es kann nur von interesse für israel sein wenn die nachbarn instabil werden, denn dann wird das leben für die israelis sehr viel gemütlicher.
bei Red Bull Paper Wing Contest den Bewerb "logest airtime" gewonnen.
Bravo!
http://www.redbullpaperwings.com/en/news/l... sults-2012
wenn man jemanden verbietet seine gegner zu bekaempfen schafft man damit einfach nicht frieden sondern weitet den krieg aus.
dagegen ist nichts zu sagen, ein erlaubter politischer schachzug. es ist nur gegen diesen abgrundtiefen schmarrn, den wir seit ueber einem jahr lesen, etwas zu sagen.
Schließlich hat Syrien den Jahrzehnte langen Bürgerkrieg im Libanon beendet und die Parteien an den Verhandlungstisch genötigt.
Einige haben nur darauf gewartet, dass die Schutzmacht schwächelt.
Wenn Syrien auseinander bricht, kann das die ganze Region in Flammen setzen.
Somalia lässt grüßen.
Die Warlords rüsten.
Als die syrische Armee im Libanon war war es relativ gesehen ruhiger.
Ohne syrische Armee sehen wir:
- Einmarsch der IDF
- Hijacking der Hisbollah als Staat im Staat
- Einwandern der Salafisten die ihr Geld von den Saudis erhalten
Was der Libanon braucht ist eine eigenständige Armee die nur der Regierung gehorcht. Die müssen dann aber auch konsequent gegen Milizen wie die Hisbollah vorgehen, und auch gegen die Salafisten.
Solange der Libanon fremde Truppen akzeptiert, solange ist er einfach nicht eigenständig.
Und was die Salafisten/Muslime betrifft
- generell sind die liban. Muslime extrem offen
(also auf der Uni merkt man meist keinen Unterschied zwischen Christen und Muslimen)
- Christen und Muslime leben viel mehr zusammen (Einladungen zu Ramadan-Essen, manche Muslime feiern Ostern mit Christen, Türen zwischen Wohnungen offen - Kinder wachsen gemeinsam auf)
- Libanesen sind immer gestylt, auch Muslime (z.B. nur enges langes weißes Leiberl, darüber normales Leiberl, dazupassendes enges Kopftuch, immer geschminkt)
ABER
- einige wenige sind komplett verschleiert (zu 95% Saudis)
- einige Libanesinnen sollten anscheinend auch ganz gut von Saudiarabien bezahlt werden, wenn sie sich verschleiern (>200$/Monat)
- im Süden gibts natürlich konservat.
Ich habe in den letzten 2J. einige Zeit im Libanon verbringen dürfen und was man von der Bevölkerung über die Behandlung durch die Syrer gehört hat, war erschreckend (Folter,Besetzungen...).
Die Hisbollah ist ja mittlerweile dort doch mehr als eine Miliz (von mehr als 30% gewählt). Und eine eigenständige Armee ist deshalb so schwierig, weil wenn es dann hart auf hart kommt, jede Bevölkerungsgruppe dann doch wieder zu ihrer Fraktion hilft (und wenn jetzt angenommen vereinfacht 30% der libanesischen Armee Hisbollahanhänger sind, dann werden die nicht gegen die eigenen Leute vorgehen). Beim Bürgerkrieg hat auch jeder den Panzer mitgenommen, auf dem er gerade gesessen ist.
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