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Fernab klassischer Jobs werden auch ungewöhnliche Lehrberufe angeboten, deren Lehrlinge man - wenn überhaupt - an zwei Händen abzählen kann
Arbeiterkammerpräsident Kaske will ausbildende Unternehmen stärker in die Pflicht nehmen
Einen neuen Lehrberuf entstehen zu lassen, ist eine komplizierte Aufgabe
Nicht einmal Hälfte davon trat zur Wiederholung an - Höchststand seit 1970 - Bei "Maler und Anstreicher" über einem Drittel Durchfaller
Lehrlinge werden immer weniger - Ein Oberkellner und seine Auszubildende sprechen über die Misere, aber auch die Vorteile des Berufs
Lehrberufe von drei Seiten unter Druck: Weniger Jugendliche, Trend zur höheren Bildung, fehlende Eignung
14 Prozent der Lehrlinge beenden ihre Ausbildung nicht - Die Beratungsstelle Back-up hat zum Ziel, Lehrabbrüche zu verhindern
ÖGB und AK begrüßen Erlass
14-jährige Schüler sollen durch den "Talente-Scan" die richtige Berufsentscheidung treffen
In Oberösterreich am meisten Teilnehmer - Seit 2008 648 Absolventen
Mehr Migranten in AHS-Oberstufen als in der Berufsschule - Experten bezeichnen Ergebnisse als "höchst problematisch" und sehen ein vergeudetes Potenzial an Fachkräften
ÖGB-Chef Foglar überlegt Wiedereinführung einer Zwischenprüfung
Niederösterreich: Unternehmen bieten Lehrlingen Maturakurse während der Arbeitszeit an
Drei Jahre nach dem Lehrabschluss nur jeder Hundertste arbeitslos - Erstmals Studie mit ehemaligen Lehrlingen
Das FIT-Programm bietet Frauen die Chance, eine Lehre in Handwerk und Technik nachzuholen
Kürze Lehre in kaufmännischen Berufen denkbar - Experte ortet "mentale Barriere" für Lehrberuf bei Maturanten
Fast jeder Fünfte fällt in Wien bei der Lehrabschlussprüfung durch. Die Gewerkschaft will Unternehmen in die Pflicht nehmen, die Wirtschaftskammer ortet die Schuld in den (Haupt-)Schulen
WKO-Präsident will damit Fachkräftemangel entgegenwirken - Kurz für Bildungspflicht bis zum Hauptschulabschluss
Nicht nur Jugendliche interessieren sich für eine Lehre - Eine solide Berufsausbildung ist auch bei Schulabbrechern, Maturanten und Quereinsteigern beliebt
Viele Lehrlinge schaffen den Lehrabschluss nicht - Arbeitgeber und Arbeitnehmer schieben sich die Verantwortung gegenseitig zu
Gemeinde startet 2013 mit Pilotprojekt - Gewerkschaft begrüßt Initiative - ÖGJ fordert Ausweitung auf ganz Österreich
Knapp zehn Prozent treten gar nicht an - Letztlich ein Fünftel ohne Abschluss - Kaum oder kein Lohnunterschied zwischen Hilfs- und Facharbeitern als Grund
Die psychische Belastung von Lehrlingen darf man nicht mit dem Spruch "Lehrjahre sind keine Herrenjahre" abtun, sagt Psychiater Friedrich
Gewerkschaftsjugend will "Fachkräftemilliarde" - Unternehmen sollen 1 Prozent der Lohnsumme einzahlen - Wirtschaftskammer dagegen
Bildungsminister beraten europäische Zusammenarbeit bei allgemeiner und beruflicher Bildung
Die Uni wechseln? Oder gar ins Ausland gehen? Ein „anhaltend niedriges Mobilitätsniveau“ stellt der Deutsche Akademische Austauschdienst fest.
Nur 16 % der Bachelor-Studenten an den Unis gehen ins Ausland. Bei den alten Diplomstudenten waren es doppelt so viele. Der Verband der Hochschullehrer urteilt deutlich:
http://www.wdr.de/tv/monito... helor.php5
dass Professoren im Ausland einmal dort und da sind, hat damit zu tun, dass sich gleichgesinnte zu verschiedenen internationalen Tagungen, Seminaren, Projekten etc. treffen, zusammenschließen.
aber warum sollte JEDER Student, oder gar jeder Lehrling ein Auslandssemester machen?
das Ziel von Merkel & Co ist klar: Jobs werden knapper, da müssen auch die Menschen innerhalb der gesamten EU flexibler werden und z.B. ins Ausland ziehen, um eine Arbeit zu erhalten.
so heißen wir Sie willkommen im "Little USA" der Zukunft!!!
fehlt nur noch das Haus, das wir mitnehmen.
Grundsätzlich ist das ja eine nette Idee.
Aber wenn ich mir das Englischniveau eines typischen österreichischen Lehrlings so ansehe, dürfte dieser Austausch höchstens nach Deutschland erfolgen. Selbiges gilt auch für die Englischkenntnisse der Lehrlingsausbildner, zumindest in meinem Bekanntenkreis.
Wenn so ein an sich wünschenswerter Austausch erfolgen soll, dann müssen neben der Finanzierung, die mit etwas politischem Willen sicher bereitzustellen wäre, sämtliche Beteiligten auch in sprachlicher Hinsicht entsprechend ausgebildet werden. Und das ist genau der Punkt, bei dem ich schwarz sehe, und das nicht nur in Österreich.
Finde, dass das eine sehr gute Idee ist.
Habe zwei längere Auslandsaufenthalte hinter mir (1x Erasmus, 1x selbst geplant/finanziert), und ich finde dass mir diese Ortswechsel vor allem in der persönlichen Weiterentwicklung sehr viel geholfen haben. Perspektivenwechsel, Menschen von anderen Orten und Kulturen kennenlernen, andere Sprachen lernen.. das sind gute Sachen für jeden Menschen, unabhängig vom späteren Beruf.
Sogar früher gab es Wanderjahre unter Gesellen. Und heute? Alle jungen Leute unserer vernetzten Welt sollten die Möglichkeit haben, mal einen Blick über den Tellerrand zu werfen, statt am Fleck zu bleiben und misstrauisch nach außen zu blicken. Natürlich braucht es Strukturen dafür, aber das lässt sich doch machen meine ich.
Damals lief man auch zu Fuß, und nahm nicht den Flieger. 300 Kilometer sind heute viel weniger furchteinflößend als von ein paar hundert Jahren. Allerdings nicht für jeden, den Reaktionen hier nach urteilend. Die Welt wächst zusammen, was eine gute Sache ist, aber offensichtlich bleiben einige junge Leute dabei auf der Strecke. Eine Fachausbildung ohne Studium muss und sollte meiner Meinung nach kein Grund sein, vom Zusammenwachsen der Welt ausgeschlossen zu bleiben.
1, EUROPÄISCHES Auslandssemester. Mir wäre nicht bekannt dass wir die USA überfallen und Colorado besetzt hätten.
2, Es geht nicht nur darum, die Ausbildung zu verbessern. Ziel des Ganzen ist ja wohl auch, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, die Welt (bzw. hier: Europa) kennen zu lernen und damit ein größeres Verständnis für ander Länder und deren Probleme zu schaffen, was sich in weiterer Folge auch wieder auf den Zusammenhalt innerhalb der EU positiv auswirken kann.
Privatwirtschaft, die Volk und auch Lehrlinge fleißig ausbeutet und ihnen die Taschen ausräumt.
Sich keine Wohnung leisten können, keine Aussicht auf ein halbwegs realistisches Einkommen - und dann auch noch niemals in Paris gewesen zu sein: So jemand KANN doch gar nicht europareif sein! Und solche Leute wollen dann auch noch einen JOB! Gegen BEZAHLUNG! Wo kommen wir denn dahin, wenn jetzt sogar Lehrlinge, die NIEMALS IN PARIS waren, GELD für ihre Arbeit wollen!
Zu Colorado: Jo mei... mir wars wurscht, ich habe ja nicht gewußt, dass man es bei solchen Sachen so genau nimmt, während der eigentliche Wahnsinn unbesprochen bleiben soll. Ist aber logisch, bei näherer Betrachtung.
Btw.: Ich meine hier Paris (F), nicht Paris, Texas.
Ich finde auch, dass die Lehrlinge das viele Geld, das sie haben, nicht dauernd für Aktien, einen Mercedes oder eine 100m²-Wohnung im Altbau verpulvern sollten, sondern ruhig mal ein bisschen Geld in Bildung investieren könnten.
Welche Drogen nimmt diese Person eigentlich?
naja ich kenne auch zuwanderfamilien. und dort ist es tatsächlich so. aber der grund liegt auf der hand: die eltern verdienen zu wenig, um die gesamte familie zu erhalten. und schule kostet eben auch geld. und je älter ein kind, desto kostspieliger, auch wenn das jetzt blöd klingt, ist das aber so.
zu ihren argumenten würde ich traditon hinzuzählen
"rentenkapitalismus"
alt finanziert jung
bis die auf "eigenen beinen stehen"
und dann zurückzahlen
ist in allen kulturen
die nicht grad seit generationen
das umlageverfahren
unseres westeuropäischen rentensystem praktizieren üblich
das auslandssemeter für lehrlinge
man sollte ermöglichen die idee umzusetzen
merkel hat keine ahnung von azubis,lehrlingen,..
unser arbeitsrecht,der jugendschutz, die finanzierungsfrage gibt bei den derzeitigen ö. gesetzlichen grundlagen keinen spielraum den vorschlag umzusetzen
möglich erscheint mir aber teile eines berufschulblocks im eu-ausland zu verbringen
voraussetzung eine dramatische verbesserung des fremdsprachenniveaus in den pflichtschulen
Politiker auch, z.B in die Schweiz wo sie etwas über direkte Demokratie lernen könnten.
Wenn ich mich hier umschaue (ja im nicht EU Ausland) dann sehe ich das viele Dinge einfacher gehen, das Leben jedoch wenn man nicht arbeitet auch viel schwieriger ist, und die Steuern auch um ein vielfaches niedriger sind, und trotzdem ist die Grundversorgung gegeben.
Im Kanton Glarus wurde das Frauenwahlrecht 1986 eingeführt. Die Wahlbeteiligung bei den auch so tollen Referenden beträgt im günstigsten Fall 40%, oft liegt sie darunter. Vor allem durch das Anti-Minarett-Referendum haben die Schweizer gezeigt, was für tolle Demokraten sie sind.
Was Österreich anbelangt: In einem Land, in dem die Kronenzeitung Meinungsbildnerin ist und in dem die Rechtsextremen Parteien FPÖ und BZÖ 30% der Wählerstimmen erhalten, möchte ich lieber nicht, daß diese Dodl auch noch Gesetze machen dürfen.
Eine Gesetzesinitiative gibt es dabei seit 2008 nicht mehr (wurde 2002 eingeführt).
Das Minarettverbot wurde per Verfassungsinitiative erreicht. Als Gesetz hätte es eh keinen Bestand, da es gegen die Religionsfreiheit verstößt. Bei einer Verfassungsänderung müssen aber nicht nur das Volk, sonder auch der Ständerat zustimmen. Somit würden bei so einem System auch bei uns die Rechten nichts ändern können, da sie nach aktueller Lage wohl keine Mehrheit bei den Ständen finden würden.
Außerdem verfolgt die Schweiz eine starke Konsenspolitik und achtet auch stark auf Minderheiten.
Natürlich ist in der Schweiz nicht alles gut, aber wenn ich die Wahl hätte, würde lieber in der Schweiz als in Österreich leben.
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