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Wien - Das neue Pensionskonto wird langsam gefüllt. Derzeit ist man in der Pensionsversicherungsanstalt gerade dabei, die nötigen organisatorischen Vorbereitungen, etwa im EDV-Bereich vorzunehmen. Mit Anfang 2013 werden dann jene Personen angeschrieben, bei denen sich Lücken im Versicherungsverlauf finden. Sich selbst zu melden, sei nicht nötig, betonte PVA-Direktor Herbert Schuckert auf Anfrage der APA. Einblick in das dann tatsächlich transparente Pensionskonto soll es ab Mitte 2014 geben.
Das Konsolidierungspaket der Regierung hat ja eine der größten Systemumstellungen im Pensionsbereich überhaupt gebracht. Die Parallelrechnung zwischen großzügigerem alten und neuem, rigiderem Pensionsrecht entfällt. Die im alten Recht erworbenen Ansprüche werden als Kontogutschrift umgerechnet, womit man künftig tatsächlich einen unmittelbaren Eindruck haben wird, wie viel einen an Pension erwartet. Betroffen sind alle Jahrgänge ab 1955. Angenehmer oder unangenehmer Nebeneffekt der Umrechnung der Altansprüche: Es können Gewinne bzw. Verluste von bis zu 3,5 Prozent entstehen.
Lücken bei Kindererziehungszeiten
Der Umrechnungsvorgang stellt die PVA nun vor eine gehörige Herausforderung, sind doch 5,2 Millionen Konten darauf zu prüfen, ob der Versicherungsverlauf durchgehend dokumentiert ist. Vor allem bei Kindererziehungszeiten oder bei Beschäftigung im Ausland zeigen sich immer wieder Lücken. Wird eine entdeckt, bekommt die betroffene Person wohl im Verlauf des kommenden Jahres eine schriftliche Mitteilung mit der Bitte, bei der Klärung der Daten zu helfen. Dies dürfte freilich nur Arbeiter und Angestellte, also die Klientel der PVA, betreffen. Bei den anderen (kleineren) Versichertengruppen wie Bauern, Eisenbahnern und Gewerbetreibenden sollen die Daten bereits komplettiert sein.
Dass es für diese Umstellung zusätzliche personelle Ressourcen braucht, steht für Schuckert außer Frage. Allerdings geht er davon aus, dass zusätzliches Personal - wenn überhaupt - nur befristet beschäftigt würde. Denn zwar bringe die Umstellung einen "immensen Mehraufwand", jedoch in der Zukunft eine "Riesenersparnis".
Die Umstellung wird seitens der Pensionsversicherungsanstalt in einem Schwung durchgeführt werden. Nach derzeitigen Planungen soll es im Juni 2014 so weit sein, dass das neue Konto fertiggestellt wird. Ab diesem Zeitpunkt soll genau abzulesen sein, welche Ansprüche bereits erworben wurden bzw. wie hoch die Pension einmal sein wird. (APA, 13.5.2012)
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Die liebe SVA hat mich mit einer Kontomitteilung beglückt und ich war eigentlich positiv überrascht.
Mein bereits erworbener Anspruch war weit höher, als ich vermutet hätte.
Schwer zu sagen, wie Welt und Wirtschaft in 20 Jahren aussehen werden und wie mein Erwerbskarriere bis dahin aussehen wird, aber die doppelte Mindestpension ist es schon heute.
Vielleicht erkundigt man sich in Zukunft besser doch über die Rechtskraft bzw. Zustellung der 5-Minuten-"Erkenntnisse" !
Ich finde es net schlecht um sich eine Vorstellung machen zu können was so Sache ist. Natürlich kommen jetzt gleich wieder die Aposteln der Apokalypse und die Kronenzeitung Jünger und die FPÖ wählenden Mathematik Hirnis daher und plären wieder dass wir in 20 Jahren gar keine Penson mehr bekommen werden. Nun seht es mal so. Wenn wir in 20 oder 30 Jahren 100% Arbeitslosigkeit haben dann bekommen wir tatsächlich keine Pension mehr. Wer das allerdings nicht glaubt, versteht auch warum wir eine Pension bekommen werden.
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