Bereits mehr als 3.000 ausländische Soldaten getötet

12. Mai 2012, 18:31

Fast zwei Drittel davon US-Amerikaner

Kabul - Die Zahl der seit Beginn des Afghanistankrieges 2001 dort und in damit verbundenen Einsätzen getöteten Soldaten ist nach Zählung des Internetdienstes iCasualties.org auf mehr als 3.000 gestiegen. Auf die Amerikaner entfielen fast zwei Drittel der Opfer, berichtete die unabhängige Website.

Alleine am Samstag starben vier ausländische Soldaten in Afghanistan. Die Internationale Schutztruppe ISAF teilte mit, zwei Soldaten seien bei einem Angriff, einer bei einem Anschlag und ein weiterer bei einem Unfall ums Leben gekommen.

Seit Jahresbeginn starben nach Angaben von iCasualties.org mehr als 150 Soldaten in den Einsätzen. 2011 waren es 566 gewesen. Die meisten Opfer, nämlich 851, gab es seit Kriegsbeginn in der südafghanischen Provinz Helmand, einer Hochburg des Mohnanbaus für die Opiumproduktion.

Anschläge, Angriffe, Unfälle

Nicht alle Soldaten starben in Afghanistan. iCasualties.org führt auch die im Ausland verstorbenen Verwundeten und die Toten der Einsätze auf, die mit dem Einsatz in Afghanistan verbunden sind.

Beim Afghanistan-Einsatz selber starben nach Angaben von iCasualties.org vor den jüngsten Opfern vom Samstag 2.907 Soldaten, davon 2.410 bei Anschlägen und Angriffen. Die übrigen Soldaten kam vor allem bei Unfällen ums Leben.

Nach den USA hat Großbritannien mit 412 Toten die meisten Opfer zu beklagen. Der Afghanistan-Einsatz kostete außerdem 52 deutsche Soldaten das Leben, 34 davon starben bei Gefechten oder Anschlägen. (APA, 12.5.2012)

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10 Postings
"Einer von mehr als 3.000 toten Soldaten bei der Rückkehr aus Afghanistan."

Das funktioniert irgendwie nicht: Rückkehr ist etwas aktives - man kann ja nicht in die USA zurückgekehrt werden. Bei Toten also völlig unange... Moooment.. ihr Witzbolde!

tote soldaten sind mir wuascht. aber die zivilisten tun mir leid.

"enduring freedom" muß den anderen schon was wert sein

icasualties listet zwar zivilisten im irak, leider aber keine zahlen für afgh. wiki http://en.wikipedia.org/wiki/Civi... present%29 nennt keine summen, die zahlenwüste schaut nach 20-30.000 toten aus.

seit 10 jahren fleht der afg.präsident die amis an, doch bitte weniger afg. umzubringen:

"We are not happy. We don't want any more Afghan civilian casualties."

"I have asked that from now onwards everything should be closely co-ordinated between the Americans and the central authority of Afghanistan to make sure no such mishaps happen again and I have conveyed this to the Americans." (juli 2002)

viel erfolg!

na ja ... was erwarten sie sich denn ?

das die leute in afghanistan sich niederknien sobald die amis kommen .. mit einem schild auf dem kopf und ner zielscheibe drauf ... sodass auch der dümmste ami den kopfschuss hinkriegt ?

krieg ist krieg .. sterben tun immer diejenigen, welche nichts davon haben .. auf der gegnerseite ist es ebenso.

die wahren verbrecher müssen ja am leben bleiben .. um sodann den nächsten anzetteln zu können. und auch wenn das eigene land schon mit 13 Trillionen Euro verschuldet ist .. macht nix ... wir zahlen es eh nie zurück ..

Das Problem ist das die Medien suggerieren es wäre ein guter Beruf wenn man Söldner wird und im Ausland Menschen erschiesst, dann zuhause muss man als Held gefeiert werden - man kann denen ja nicht sagen das ihr Beruf unnötig ist, oder?

die zu befreienden Afghanen werden offenbar nicht gezählt

allein die 2 Millionen Kinder unter 5 Jahren, die in dem Chaos seit dem Überfall auf das Land gestorben sind

Wie in Vietnam, dort hat man auch 4 Millionen umgebracht und ist dann wieder gegangen

bei den Sowjets waren es 15.000 Tote Soldaten in 10 Jahren, da kommt die NATO ja noch gut weg.

Damals gab es noch nicht wirklich High Tech Waffen wie heute. Die Sowjet Soldaten hatten eine Kalaschnikov, der Taliban hatte eine. Heute hat der NATO Soldat Drohnen, gegen die eine Kaschnikov nicht wirklich was ausrichten kann.

Aber jedes Menschenleben ob nun US-Soldat oder Taliban, hat den frühzeitigen Tod nicht verdient.

Würden wir das Geld und die Resourcen dieser Welt dazu nutzen um in den Weltraum zu fliegen, hätten wir wohl schon kolonien am Mars.
Stattdessen wird das Geld in Krieg um ein paar Berge und Recourcen verpulvert.

aber solch bilder fördern den patriotismus und die xenophobie ungemein ...

mit musik und fahnen und einem bürgermeister und einem einschlägigen priester

mein wirklich tiefes mitgefühl gilt vor allem denjenigen angehörigen die bei dieser "trauerarbeit mit dem heldenmythos" keinen trost finden und keine weiteren söhne und töchter auf den weg zum heldentum schicken werden

und wieviel einheimische wurden ermordet? schutztuppe / schutzstaffel ???

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