"Internetoffensive Österreich" lobbyiert für Wettbewerbsfähigkeit

12. Mai 2012, 14:42
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20 Prozent der Menschen in Österreich nutzen das Internet nicht, das soll sich ändern

Wenn 20 Prozent der Menschen in Österreich das Internet nicht nutzen, sei das zu viel. 80 Prozent der 15-Jährigen würden zwar zu Hause den PC nutzen, nicht aber in der Schule. Österreich liege beim Networked Readiness Index (NRI) des Weltwirtschaftsforums, der die informationstechnologische Entwicklung misst, nur auf Platz 19 - von 142.

Österreich soll unter die Top 5

Es müsse also etwas getan werden. Österreich soll unter die Top fünf aufsteigen, wettbewerbsfähig bleiben, für Bildung und Ausbau der einschlägigen Infrastruktur sorgen. Diese Ziele formuliert die "Internetoffensive Österreich", deren Mitglieder ihre höchsten Vertreter am Freitag vor die Presse geschickt haben: T-Mobile-Chef Robert Chvátal, Orange-CEO Michael Krammer, Telekom-General Hannes Ametsreiter, Raiffeisen-Informatik-Consulting-Chef Peter Niederleithner und HP-Generaldirektor Rudolf Kemler.

Bei Mobilfunk bereits in den Top 5

Im Staatshaushalt würden 42 Milliarden für Straße und Schiene ausgegeben, Informations- und Kommunikationstechnolgien kämen praktisch nicht vor, so Kemler. In Sachen Mobilfunk habe man es aus eigener Kraft unter die Top fünf gebracht, was Qualität und Preis betrifft, "ohne Förderungen, ohne Unterstützung". So etwas brauche man auch nicht, sagt Krammer. Was man braucht, seien Rahmenbedingungen, Bewusstseinsbildung. Förderungen seien hingegen beim Nutzer gefordert, in Schulen und Ausbildungen. Chvátal regt etwa eine neue "Schulbuchaktion" an. Tablets sind bereits unter 300 Euro zu haben, ist zu hören. (pum, DER STANDARD, 12./13.5.2012)

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