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"Jagt ihn endlich zum Teufel!" Kein Tag vergeht, ohne dass Silvio Berlusconis Hausblatt Il Giornale dessen Partei auffordert, Mario Monti "den Stecker herauszuziehen". Nach dem jüngsten Wahldebakel werden in der Mehrheitspartei die Stimmen lauter, die auf Abkehr vom bisherigen Kurs pochen. 41 Abgeordnete forderten Monti ultimativ auf, seine Kritik an der Untätigkeit früherer Regierungen zurückzuziehen.
Der Premier beugte sich dem Druck. Auf einer internationalen Tagung in Florenz versicherte er, bereits die Regierung Berlusconi habe "wichtige Strukturreformen durchgeführt". Auf Details ging er nicht ein. Der Cavaliere erklärte im Parlament, Italien sei "ohne Verfassungsänderung unregierbar". Er werde Monti weiterhin unterstützen, "falls die Maßnahmen der Regierung mit unserem Programm vereinbar sind". Doch der Reformdruck erlahmt, die Parteien verzögern und boykottieren Montis Reformen, wo sie können.
Indessen wächst die Besorgnis über eine mögliche Rückkehr des Terrorismus. Zum jüngsten Anschlag auf einen Manager des Konzerns Ansaldo Nucleare in Genua bekannte sich die "anarchistische Föderation Fai". Am Freitag wurden in Legnano bei Mailand erstmals wieder Flugblätter der Roten Brigaden auf Gebäude geklebt. (Gerhard Mumelter aus Rom/DER STANDARD, 12.5.2012)
Minderheitenpolitik bedeutet in Südtirol vor allem Sprachpolitik. Linguistik-Professorin Stephanie Risse untersucht, wie die Südtiroler miteinander reden – und was sie damit meinen
Aufgrund eines Gesetzes zur Bekämpfung von Interessenskonflikten aus dem Jahr 1957
Mailänder Staatsanwaltschaft hatte zuvor im Fall Ruby sechs Jahre Haft für den Medienzaren gefordert
Ex-Nachtclubtänzerin Karima el Marough berichtet über Briefumschlag mit Bargeld
Die Justizprobleme von Silvio Berlusconi belasten Italiens Koalition. Er selbst stilisiert sich einmal mehr zum Justizopfer, Vizepremier Angelino Alfano nahm an einer Solidaritätskundgebung teil. Premier Enrico Letta erteilte seinem Kabinett nun Sprechverbot zum Thema.
Umfragen zeigen Cavaliere wieder vorne - PD in Nöten
Ruby-Prozess gegen italienischen Ex-Premier geht nach zwei Monaten Pause weiter
Vier Jahre wegen Steuerbetrugs in zweiter Instanz
Gewerkschafter soll italienische Sozialdemokraten aus der Krise führen
Divo Giulio oder Beelzebub? Giulio Andreotti hat ein Jahrhundert geprägt
27 Prozent der Italiener würden für Gruppierung des Medienzaren stimmen
Dem ehemaligen Premierminister drohen vier Jahre Haft
Wer sich von der neuen Regierung einen Neustart erwartet hatte, wurde enttäuscht: Auch unter Enrico Letta findet die italienische Politik nicht zu jener Ruhe, die nötig wäre, um die Krise endlich meistern zu können.
Der Ex-Premier wartet auf seine nächste Chance, sagt der Südtiroler Politologe Günther Pallaver
453 Parlamentarier stimmten für das neue Kabinett - 153 dagegen
233 Senatoren stimmten für das neue Kabinett - 58 dagegen
Zwei Carabinieri und eine Fußgängerin verletzt - Mutmaßlicher Schütze laut Angaben des Bruders nicht geistig verwirrt
Es sind neue Gesichter, die Italiens zukünftige Politik prägen sollen. Premier Enrico Letta setzt auf junge Minister und viele Frauen
Kein Minister früherer Rechts - oder Mitte/Links-Regierungen im Kabinett
Enrico Letta berichtete Präsident Giorgio Napolitano - Einige Monti-Minister sollen dem Kabinett angehören - Liste für Sonntag erwartet
Giorgio Napolitano gilt als Mann des Ausgleichs und des Dialogs
Der Publizist Beppe Severgnini glaubt daran, dass Enrico Letta genug Pragmatismus aufbringen kann, um eine Regierung für Italien zustande zu bringen
Mehr als 1000 Wahlmänner und -frauen versuchten am Donnerstag, einen Staatspräsidenten für Italien zu küren - und scheiterten: Dutzende Parteifreunde versagten PD-Chef Bersani die Gefolgschaft und stimmten nicht für dessen Kandidaten Franco Marini
Debora Serracchiani, neue Präsidentin der Region Friaul
"Mitglied des Vorstands der Bilderberg-Konferenz ... führendes Mitglied der Trilateralen Kommission ... internationaler Berater bei Goldman Sachs ... " droht mit militär-einsatz:
http://www.dw.de/dw/articl... 34,00.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Mario_Monti
Hab mich bei der Überschrift spontan an etwas erinnert gefühlt, das ich vor einiger Zeit gelesen habe...
http://de.wikipedia.org/wiki/Stra... Italien%29
wenn in Italien von Terrorismus gesprochen wird, ist wohl auch immer wieder die Frage erlaubt, wem es nützt! Das Beispiel Aldo Moro und die Rolle des Geheimdienstes und Andreottis zeigt, dass die roten Brigaden, ohne ihre Verbrechen zu schmälern, gerne von konservativen "einfluss"reichen Politikern instrumentalisiert werden.
Der Monti ist hier in Italien mittlerweile schon verhasster, als es Berlusconi je war. Dem Ex-Pleitebankier traut keiner über den Weg. Man hat sich an den Umstand gewöhnt, dass in Rom in die eigene Taschen gewirtschaftet wird, neu ist jetzt, dass man dort an den internationalen Finanzterrorismus verkauft wird.
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