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Brüssel - Österreich hat EU-weit die fünftniedrigste Schulabbrecherquote. Nach einer am Freitag von Eurostat veröffentlichten Statistik von Daten aus dem Jahr 2010 gibt es den höchsten Anteil an Schul- und Ausbildungsabbrechern in Malta mit 36,9 Prozent. Den niedrigsten und damit besten Wert weist die Slowakei mit 4,7 Prozent auf. Österreich liegt mit 8,3 Prozent hinter Tschechien (4,9), Polen (5,4) und Litauen (8,1).
Frühzeitige Schul- und Ausbildungsabbrecher sind Jugendliche im Alter zwischen 18 und 24 Jahren, die höchstens die Sekundarstufe I - in Österreich die Unterstufe - abgeschlossen haben und die im letzten Monat an keiner Bildungs- oder Weiterbildungsmaßnahme teilgenommen haben. Die Europa-2020-Strategie hat für diesen Indikator ein Ziel von maximal zehn Prozent für 2020 festgelegt.
Nach Österreich folgen bei der Schulabbrecherquote Schweden (9,7), Niederlande (10,1), Finnland (10,3), Irland und Ungarn (je 10,5), Dänemark (10,7), Estland (11,6), Deutschland (11,9), Belgien (11,9), Frankreich und Zypern (je 12,6), Lettland (13,3), Griechenland (13,7), Bulgarien (13,9), Großbritannien (14,9), Rumänien (18,4), Italien (18,8), Spanien (28,4), Portugal (28,7) und Malta (36,9). Für Luxemburg (7,1) und Slowenien (5,0) wurden die gelieferten Daten als ungewiss aufgrund begrenzter Stichprobengröße bezeichnet. (APA, 11.5.2012)
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Weil auch die Kinder, die NICHTS gelernt haben / gelehrt bekommen haben, durchgewunken werden.
Eine Freundin ist neue Deutsch-Lehrerin an einer Schule in NÖ. Vor ein paar Monaten hat sich ein 12 jähriges Mädchen in einer 2. Klasse unter Tränen bei ihr bedankt, dass sie sich die Zeit genommen hat ihr LESEN beizubringen. In den Schulstufen 1-5 dürfte das niemandem (LehrerInnen, Eltern) aufgefallen sein (!).
an den ach so tollen us-elite-unis werden auch immer mehr leute durchgewunken (bzw. überhaupt aufgenommen), einfach weil die alumnis auch kinder/enkel haben und die zu einem großteil viel geld spenden und man auch deshalb auch die größten dillos aufnehmen und durchbringen muss und daher auch die anforderungen runterschraubt...
Meine Alltagserfahrung sagt was anderes: 2004 an einer HTL maturiert — von ursprünglich 36 Schülern im ersten Jahrgang haben aus meiner Klasse genau 15 die Matura geschafft. Und auch in vielen anderen Klassen war zu meiner Zeit eine Durchfallsquote von 40 bis 50% nicht unüblich.
Kann natürlich sein, dass die AHS und andere berufsbildende Schulen so viel einfacher sind, dass dort die hohe Duchfallquote an HTLs kompensiert wird, und dann so lediglich 8,3% überbleiben. Aber das würde ja bedeuten, dass es fast jeder schafft, und das steht ebenfalls in Widerspruch zu den vielen AHS-Abbrechern die ich kenne. Aber vielleicht beruhen meine Erfahrungen auch auf einem „statistischen Ausreißer“.
"höchstens die Sekundarstufe I - in Österreich die Unterstufe - abgeschlossen haben und die im letzten Monat an keiner Bildungs- oder Weiterbildungsmaßnahme teilgenommen haben"
bin mir nicht sicher, aba das könnt auch heißen, dass alle die nur ein jahr nach der 8. Schulstufe (sprich auch nur 1. klasse HTL) abgeschlossen haben rausfallen, dann noch alle die ein poly machen und ein bisserl wird man den schnitt noch drücken können mit der Bildungsmaßnahme im letzten Monat, da gibts genug die in ams-kursen sitzen
interessant, weil sie noch vor wenigen Jahren deutlich höher war. Aber man hat dem entgegengewirkt - das Schulsystem wurde noch selektiver, so dass Empfehlungen für höhere Schulen immer seltener ausgesprochen werden - wodurch natürlich dann der Druck abnimmt und die Schüler seltener gezwungen sind, die Schule abzubrechen.
Stattdessen besuchen sie eben bis zur 9. oder 10. Klasse Haupt- oder Realschule, allerdings ist Deutschland immer noch Spitzenreiter bei den Schulversagern.
Und was nützt es schon, wenn keiner mehr die Schule abbricht, wenn dann alle mit Fünfen rauskommen?! Deswegen beschweren sich die Ausbildungsbetriebe über Bewerber, die nicht mal die Grundrechenarten beherrschen. Immerhin ham´s (irgend)einen "Abschluss"
dass zum Senken der Abbrechrezahlen nichts investiert wurde, sondern einfach bessere Noten "verordnet" wurde. Dass das die Qualität nicht hebt ist klar, aber die Statistik schaut schön aus - ist genau das was zur Zeit mit der Matura passiert.
kann man diese Zahlen immer noch gegen die Schulen in Ö verwenden - und vor allem gegen die LehrerInnen.
Man braucht sich nur anzusehen, wie das "neue" Dienstrecht als Verbesserung verkauft wird. Selten wurde mehr gelogen als in diesem Zusammenhang. De facto handelt es sich um eine erhebliche Arbeitszeiterhöhung ohne Lohnausgleich.
Es ist erstaunlich, wie lange sich die LehrerInnen das gefallen lassen.
Und was sagt die Gewerkschaft dazu: Sie macht der Regierung die Mauer - wie übrigens fast immer in den letzten Jahren (gerade auch unter F. Neugebauer).
Ich kenne nur die gewerkschaftliche Situation der Hochschullehrer/innen. Dort sind bzw. waren etwa 15 % des Personals Gewerkschaftsmitglieder, überwiegend die ohnehin Pragmatisierte. Funktionäre waren etwa Kurt Grünewald und Andrea Kdolsky. Noch Fragen ?
alle skandinavischen ländern inklusive finnland,dem land in dem schulisch milch und honig fliessen und die hochschulakademiker nur so von den bäumen fallen haben mehr schulabbrecher als wir.
das kann nicht sein - in finnland geht man ja so individuell auf die schüler ein und bringt selbst jemanden mit IQ unter 70 zur hochschulreife.
weil es kann ja jedes kind dasselbe erreichen.
und dann wird plötzlich verlautbart, daß auch in finnischen schulsystem für über 10% der leute einfach kein platz ist und die individualförderung nicht greift.
die statistik muß gelogen sein.
Ok, Schulabbrecherquote heißt ja nur, wieviele Leute brechen eine angefangene Ausbildung wieder ab.
Es gibt ja immer noch die elegante Lösung, nach einem Jahr in einer höheren Schule wieder auszusteigen. Damit hat man die Pflichtschule beendet und daher ist es (noch) kein Abbruch einer weiterführenden Ausbildung, oder?
So können Statistiken geschönt werden...
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