Österreich hat fünftniedrigste Schulabbrecherquote

11. Mai 2012, 13:17
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Malta mit 36,9 Prozent führend - Österreich bei 8,3 Prozent

Brüssel - Österreich hat EU-weit die fünftniedrigste Schulabbrecherquote. Nach einer am Freitag von Eurostat veröffentlichten Statistik von Daten aus dem Jahr 2010 gibt es den höchsten Anteil an Schul- und Ausbildungsabbrechern in Malta mit 36,9 Prozent. Den niedrigsten und damit besten Wert weist die Slowakei mit 4,7 Prozent auf. Österreich liegt mit 8,3 Prozent hinter Tschechien (4,9), Polen (5,4) und Litauen (8,1).

Frühzeitige Schul- und Ausbildungsabbrecher sind Jugendliche im Alter zwischen 18 und 24 Jahren, die höchstens die Sekundarstufe I - in Österreich die Unterstufe - abgeschlossen haben und die im letzten Monat an keiner Bildungs- oder Weiterbildungsmaßnahme teilgenommen haben. Die Europa-2020-Strategie hat für diesen Indikator ein Ziel von maximal zehn Prozent für 2020 festgelegt.

Nach Österreich folgen bei der Schulabbrecherquote Schweden (9,7), Niederlande (10,1), Finnland (10,3), Irland und Ungarn (je 10,5), Dänemark (10,7), Estland (11,6), Deutschland (11,9), Belgien (11,9), Frankreich und Zypern (je 12,6), Lettland (13,3), Griechenland (13,7), Bulgarien (13,9), Großbritannien (14,9), Rumänien (18,4), Italien (18,8), Spanien (28,4), Portugal (28,7) und Malta (36,9). Für Luxemburg (7,1) und Slowenien (5,0) wurden die gelieferten Daten als ungewiss aufgrund begrenzter Stichprobengröße bezeichnet. (APA, 11.5.2012)

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