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Die deutschen Kabelnetzbetreiber Unitymedia und KabelBW setzen gemeinsam ihren Wachstumskurs fort. Vor allem dank der kombinierten Angebote aus Internet, Telefon und Fernsehen konnte der neue Kabelnetzbetreiber seinen Umsatz im ersten Quartal binnen Jahresfrist um zehn Prozent auf 431 Mio. Euro steigern, wie die Unternehmen am Freitag mitteilten. Von Jänner bis März seien 219.000 neue Abonnenten für das kombinierte Angebot gewonnen worden, das entspreche einem Plus von zwölf Prozent.
"Ein vorrangiges Wachstumsziel"
"Hier liegt für uns auch künftig ein vorrangiges Wachstumsziel", erklärte Unitymedia-Chef Lutz Schüler, der auch das gemeinsame Unternehmen leiten soll. Mit diesen Triple-Play-Angeboten machen die Kabelanbieter Telekommunikationsunternehmen wie der Deutschen Telekom deren angestammtes Geschäft aus Telefon und Internet strittig.
Das neue Unternehmen war im vergangenen Jahr nach langem Ringen vom deutschen Kartellamt unter Auflagen genehmigt worden. Dadurch entstand de facto ein Duopol: einerseits aus den Liberty-Global-Töchtern Unitymedia und Kabel BW, die Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg versorgen und andererseits der in den restlichen 13 Bundesländern aktive Branchenprimus Kabel Deutschland. (APA/Reuters)
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