Krise in Südeuropa schwächt Volkswagen

11. Mai 2012, 10:45
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VW verkaufte im April weltweit 732.000 Autos. Die spanische Marke Seat setze in Europa 18 Prozent weniger ab

Hamburg - Die Krise in Südeuropa bereitet Volkswagen zunehmend Sorgen und lässt den Absatz langsamer wachsen. Die Erwartungen für das Geschäft in Westeuropa hätten sich weiter eingetrübt, teilte der Konzern am Freitag bei der Bekanntgabe der Auslieferungszahlen für den abgelaufenen Monat mit. Daher beobachte VW das Marktgeschehen nun noch intensiver, erklärte Vertriebsvorstand Christian Klingler. Im April schlug Europas größter Autobauer weltweit 732.000 Fahrzeuge los, das sind plus sechs Prozent. Im März hatten die Verkäufe noch doppelt so stark zugelegt.

Dabei sanken die Auslieferungen in Westeuropa (ohne Deutschland) seit Jahresbeginn um knapp sechs Prozent, während sie auf dem Heimatmarkt in Deutschland in ähnlicher Größenordnung stiegen. Vor allem die spanische Marke Seat litt unter den Folgen der Sparprogramme in Südeuropa. Deren Absatz schrumpfte bis April in Europa um mehr 18 Prozent. Dank starker Zuwächse in den USA (plus 32 Prozent) und China (plus 16 Prozent) konnten die Wolfsburger dies allerdings mehr als wettmachen und lieferten von Januar bis April - angetrieben von den beiden starken Kernmarken VW und Audi - weltweit insgesamt 2,89 Millionen Fahrzeuge aus, plus 8,6 Prozent.

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