Endlich auch im Zeichen des Doppelwinkels

Ansichtssache

Mit dem C4 Aircross meldet sich Citroën im boomenden, lukrativen Segment kompakter SUVs zu Wort

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foto: werk

119 Gramm CO2 pro Kilometer. Auf diese Leistung ist Citroën besonders stolz, und damit stehen die Franzosen in der Tat fast allein auf weiter Flur: Mit einem Kompakt-SUV die steuerlich interessante 120-Gramm-Marke zu unterschreiten gelingt derzeit mit identem Wert nur Mazdas CX-5 (und im Premium-Bereich BMWs 4,45 m langem X1 sDrive 20d EDE / 163 PS).

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Aufgebrezelter, überteuerter ASX !

Diese ganzen aufgeplusterten Plastik-SUVs a la BMW X1, Toyota RAV, VW Tiguan... sind nur Schwebfliegen.
Lieber einen echten Defender, Jeep oder Landcruiser kaufen.

Zielgruppe

Ich bin mir sicher, das 99% der Kaeufer von Tiguan und Konsorten wissen, dass sie im Gelaende kein Leiberl haben, gegen einen richtigen Gelaendewagen. Es ist ihnen aber - zu Recht - herzlich egal, weil sie da sowieso nie hinfahren. Das Maximum wird bei den meisten die nasse Wiese oder das Ziehen eines etwas groesseren PKW-Anhaengers sein und das wird wohl mit allen SUVs gehen.

Natürlich gibts Käufer, die eine echte Anwendung für einen SUV haben. Hauptsächlich wird diese Fahrzeugklasse aber von nur eingeschränkt fahrtauglichen Personen (überwiegend, aber nicht ausschliesslich: Rentner und Frauen) gekauft, die ihre massive Unsicherheit im Strassenverkehr durch eine hohe Sitzposition und ein "Schutzpanzer"-Gefühl kaschieren wollen.
Man braucht sich nur mal anschauen, was die meisten SUV-ler für einen Stiefel zusammenfahren; überforderter Autofahrer = SUV-Käufer.
Von wegen "Komfort"-das ich nicht lache! Hohe Sitzposition, schwankender Aufbau, holpriges Fahrwerk. "Ich kanns zwar nicht (mehr), aber dann walz ich halt über euch drüber" - so schauts aus.

Das kleine Zupperl hast vergessen zu erwähnen, aber sonst passts.

hawedere

schlecht geschlafen?
selten so eine umfassende Verallgemeinerung gelesen.
Ich fahre sehr gerne mit so etwas - schau auch schon älter aus - mache aber meine sonstigen 80 bis 90 tausend km jährlich mit etwas flacherem.

Wir werden uns daran gewöhnen müssen, dass wir die Strasse mit älteren und "anderrassigen" Verkehrsteilnehmern teilen müssen. Auch sie werden noch etwas älter werden, wenn sie beim Fahren aufpassen .......

Das mit dem Holpern und Schwanken ist eine Aussage, welche wahrscheinlich nicht auf Erfahrung beruht. Und bedenken Sie bitte, dass die benutzte Bodenfläche dieser Autos nicht größer ist, als die ihrer wahrscheinlich flachen Schüssel - Luftraum nach oben ist noch kostenfrei ......

schönen Nachmittag noch

da ist das Original =Mitsubishi-ASX schöner

Frontantrieb??

Wer einen SUV mit 2WD kauft, dem ist nicht zu helfen...

Wird eh nur dreckig im Gelände ...

Aussen kaschiert man mit Overdesign mittlerweile ...

... die französiche Geschmackslosigkeit ganz gut, wohl wie im Artikel erwähnt mit japanischer Hilfe. Und auf den ersten und auch zweiten Blick gefällt das sogar.

Aber spätestens wenn man das Armaturenbrett sieht, weiß man wieder, dass man in einem geschmack- und herzlosen Franzosen sitzt.

Ich bin auch kein besonderer Fan des eher typischen französischen Designes (ist mir meistens ein bissl zu verspielt) - aber es gibt viele, die es mögen *weil* es oft verspielt ist.

Macht dieser Wagen einen verspielten Eindruck ?

Nein. Das hat sich auf bpks Posting bezogen. Das Amaturenbrett ist bissl verspielt, aber insgesamt find ich ihn nicht verspielt.

braucht kein mensch

suv

kosten mehr, brauchen mehr, können nicht mehr

und sind im unfallverhalten nachteilig für andere verkehrsteilnehmer

warum also endlich?

kosten mehr

Kosten mehr als was?
Wie sieht es preislich aus, im Vergleich von Cayenne und Panamera, zum Beispiel?
Mwn sind die SUV eher guenstiger als vergleichbare Limousinen, auf jeden Fall nicht deutlich teurer - was ich schade finde ;-)

suv-bashing - wie originell

wenn ich die wahl, ob ich und meine angehörigen in einem

unfall den kürzeren ziehe oder nicht, dann rate 3 mal was mir lieber ist..

Rüstungswettlauf

mit den anderen VerkehrsteilnehmerInnen um das Überleben der eigenen Sippe zu fördern.
Steinzeitverhalten ist aktueller denn je.

ich nehme an, dass sie das auch jedem vorwerfen, der ein

größeres und schwereres auto fährt als sie. wie rechtfertigen sie vor den fahrern kleinerer autos ihren wagen?

Die Frage ist, wieviel bringt es tatsächlich.

Meine Schätzung bei einem großen und schweren SUV im Vergleich zu ähnlich großen Limousine/Kombi:
Verletzungsgefahr für Insaßen: x0,9
Verletzungsgefahr für andere Verkehrsteilnehmer: x1,5

Also beginnt ein Wettrüsten bei dem in Summe alle verlieren. Ist für mich ein sehr unsoziales Verhalten, wegen eines kleinen eigenen Vorteils enien großen Nachteil für alle anderen in Kauf zu nehmen.

ich denke, die annahme dass es sich dabei um das hauptmotiv für einen suv-kauf handelt, ist warhscheinlich nicht richtig. es mag öfter eines der motive sein, aber das kaufentscheidende? da dürften eher komfortaspekte (einstieg, übersicht aus

einer höheren sitzposition), allrad (haben die meisten), bodenfreiheit, "lifestyle"-aspekte (jeder für sich gesprochen) eine genauso große rolle spielen.

übrigens: der von ihnen geschätzte vorteil wäre nicht klein, sondern signifikant - ausserdem wie soll der nachteil der anderen groß sein, der eigene vorteil aber nur gering?

und was ist dann mit größeren wagen mit mehr knautschzone und gewicht, die ja auch einen klaren vorteil beim frontalcrash haben? im verkehr sind verschiedenste fabrikate mit unterschiedlicher passiver sicherheit unterwegs: in einem polo schauts gegen einen mittelklassewagen von 1,6 t (citroen c5, avensis..) auch nicht gut aus. ist das fahren eines mittelklassewagens asozial, nur weil es kleinwagen gibt?

Warum der Nachteil für andere größer sein kann, obwohl der eigene Vorteil nur gering ist: zB. bei der Kollision mit einem Fußgänger bringt den Aufoinsaßen der SUV nichts oder nur minimal. Für den Fußgänger kann der Unterschied fatal sein.

Ähnlich bei der Sicht: Für die etwas bessere Sicht nimmt man den anderen stark die Sicht. Wenn man viel in der Stadt zu Fuß geht merkt man das.

Bodenfreiheit und 4WS ist in der Stadt natürlich ur wichtig. Beim Antrieb greifen ohnehin viele zum Zweiradantrieb. Die Bodenfreiheit ist höchstens wichtig, um mit 50 über die Schweller der 30er Zone heizen zu können.

Lifestyle - naja, wenn man es Lifestyle nennt, in einem vierrädrigen Kohlebrikett zu sitzen... aber da haben sie Recht, das ist Geschmackssache.

auch ein golf kostet mehr, braucht mehr und ist im unfallverhalten nachteilige gegenüber anderen.

auch ein astra.........

ein polo.......

ein fiat 500......

eine mercedes-benz b-klasse.....

"(...)und sind im unfallverhalten nachteilig für andere Verkehrsteilnehmer."

Dafür aber vorteilhaft für einen selbst. Und das ist mir im Zweifel doch wesentlich wichtiger.

wettrüsten bringt halt auch nicht dauerhaft was

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