BWT nach Rückgängen 2011 auf Wachstumskurs

11. Mai 2012, 09:43
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Wien - Nach Ergebnisrückgängen im Jahr 2011 hat der oberösterreichische Wasseraufbereiter Best Water Technology (BWT) im ersten Quartal 2012 Umsatz, Ergebnis vor Zinsen sowie Steuern (EBIT) und Nettoergebnis gesteigert. Der Umsatz stieg im Vorjahresvergleich um 3 Prozent auf 119,1 Mio. Euro, das EBIT um 7,6 Prozent auf 6,7 Mio. Euro und das Konzernergebnis um 19,6 Prozent auf 4,3 Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie betrug nun im ersten Quartal 0,26 Euro nach 0,21 Euro vor einem Jahr. Der Jahresumsatz soll 2012 erstmals auf mehr als eine halbe Milliarde Euro klettern (2011: 478,9 Mio. Euro).

Nach Abgabe von "zeta" (Pharmawasser) im April 2011 betrug das "organische Umsatzwachstum" 6,3 Prozent, hieß es in einer Pflichtmeldung des Unternehmens am Freitag. Die sogenannte Mg2-Technologie für Tischwasserfilter und Profilfilter für die Gastronomie werde laut Vorstandsvorsitzenden Andreas Weißenbacher "mehr und mehr zum Wachstumsbringer für BWT". Der Bereich wuchs überdurchschnittlich um 26,4 Prozent, erreichte damit 8,7 Prozent des Konzernumsatzes.

Die Nettoverschuldung des Wassertechnologie-Unternehmens ist gegenüber März 2011 um 5,6 Mio. Euro auf 23,8 Mio. Euro gesunken, womit das Gearing im Vergleichszeitraum von 18 Prozent im ersten Quartal des vergangenen Jahres auf nunmehr 14 Prozent sank. Die Eigenkapitalquote wuchs um ein Prozent auf 48 Prozent.

Zum Ausblick hieß es von Vorstandschef Weißenbacher, es werde "kaum Ertragssteigerungen zum Vorjahr" geben. Die Begründung sind gestiegene Marketingaufwendungen und laufende Investitionen im Point of Use-Geschäft. 2011 wurde ein Konzernergebnis nach Minderheiten von 14 Mio. Euro erwirtschaftet. (APA, 11.5.2012)

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