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Die westdeutsche Fahrradstadt Münster nutzt das "letzte Mittel" gegen betrunkene Radfahrer: Über einen Alko-Lenker wurde nun ein lebenslanges Fahrradverbot verhängt. Die Stadt hat ein ernstes Problem mit betrunkenen Fahrradfahrern, Alkohol ist die häufigste Unfallursache. Das Urteil soll deshalb auch zur Abschreckung dienen, berichtete das deutsche Radio WDR5. In elf weiteren Fällen droht Radfahrern aus Münster dasselbe Verbot.
Wenn der Polizei die Strafen ausgehen
Der junge Münsteraner war im März mit 2,1 Promille aus dem Verkehr gezogen worden. In Deutschland ein Grund, seinen Führerschein zu verlieren. Den hatte er aber bereits 2008 wegen Alkohols am Steuer abgeben müssen. Weil die Polizei keine weiteren Schritte wusste, beschloss die Stadt in diesem Jahr, sich eine Regelung in der Fahrerlaubnisverordnung zunutze zu machen - als abschreckende Maßnahme und "Appell an die Radfahrer", zitierte der WDR5 einen Ordnungsamtsleiter.
Seit Freitag ist das Urteil für den Alko-Radler rechtskräftig. Mit einem Eintrag ins Verkehrszentralregister kann der Mann nun deutschlandweit verfolgt werden und muss jedes Mal, wenn er auf dem Sattel erwischt wird, ein Zwangsgeld von 500 Euro zahlen. Sollte er jemals wieder radeln wollen, ist ein medizinisch-psychologisches Gutachten nötig.
In Österreich nur Geldbußen
In Österreich betrifft der Führerscheinentzug nur die Autofahrer. Fahrradfahrer mit zu viel Alkohol im Blut sind nicht verpflichtet, ihren rosa Schein auszuhändigen. Nur wenn beispielsweise eine krankhafte Alkoholsucht festgestellt und bestätigt werde, könne die Fahrerlaubnis entzogen werden, das komme aber sehr selten vor, sagt der Sprecher der Bundespolizeidirektion Wien, Manfred Reinthaler.
Im Normalfall werden in Österreich Fahrradfahrer über der 0,8-Promille-Grenze mit Geldstrafen belegt. Der Strafrahmen beginnt bei 800 Euro und kann bis zu 5.900 Euro betragen, wenn der Radfahrer mehr als 1,6 Promille Alkohol im Blut hat oder den Alkotest verweigert. (Maria von Usslar, derStandard.at, 14.5.2012)
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auf so speedroller umsteigen oder sich ein pony zulegen, im winter mit schlittenhunden unterwgs sein oder mit so 4 rädrigen gokarts (tretautos). ich wüßte schon wie ich die bullen ärgere. skateboard ist für alkoholiker nicht so zu empfehlen, genauso wie rollschuhe. darf der betroffene auf einem tandem hinten sitzen? wenn ja dann nur noch mit chauffeur!
die spinnen die römer.
versteht das jemand? jetzt müssens ihm erst ein totalverbot auferlegen, damit sie ihm eine geldstrafe fürs radfahren geben können? wenn er betrunken ist müssten sie das doch auch ohne verbot können?
und wenn das nicht reicht wird ihn das verbot auch nicht abschrecken, nüchtern wird er eh kaum jemals kontrolliert werden.
ich kann dem besoffenen radfahren zwar auch nicht viel abgewinnen, aber relativ ist es mir schon lieber mich fahrt ein besoffener radler nieder als ein besoffener autofahrer.
das problem ist aber nicht, dass besoffenes radfahren zu hart gestraft wird, sondern besoffenes autofahren zu gering. sich betrunken ans steuer zu setzen ist die fatale straftat*), jemanden umzubringen ist dann nur noch pech.
*) genau genommen ist es nur eine verwaltungsübertretung, aber da fängt es ja schon an absurd zu werden.
Ich kann dem einvernehmlichen sex mit unter 14 jährigen auch nix abgewinnen, aber ich find vergewaltigung von unter 14 jährigen schlimmer, drum [blablaba]
??? fühlst du dich noch selber?
bist du so medial verseucht das du immer alles toppen musst?
ich frag mich echt wie leute wie du denken, das ist nicht so bös gemeint wies klingt... aber ist die diskussionsbereitschaft wirklich erst beim supergau erreicht oder kann man auch über das dazwischen reden? *facepalm*
[und ja das beispiel von mir war übertrieben und drastisch aber auf die unemotionalen fakten reduziert das selbe]
würden wir in einem land leben, in dem vergewaltigung von minderjährigen gesellschaftlich augenzwinkernd akzeptiert wird, aber die vergewaltiger sich mit hingabe über jene aufregen, die einvernehmlichen haben, dann würde dein vergleich irgendeinen sinn ergeben. so ist er nur dumme polemik, und deine wortwahl wird auch durch ein "nicht bös gemeint" nicht akzeptabler.
ich habe eingangs klargestellt was ich vom besoffenen radeln halte, aber das zu relativieren ist nicht grundsätzlich falsch. wenn du ein besseres gegenargument als einen hinkenden vergleich hast lass es hören.
diese meinung gründest du auf genau welcher philosophischen/ethischen/moralischen schule?
oder ist es nur stammtischgesülze, dass dich deine schwarzweißseherei zum imperativ erheben und jeden, der das nicht genauso sieht, mangelnde fähigkeit zum behirnen attestieren lässt?
Rein hypothetisch, soweit ich weiß bis dato zwar in Deutschland, aber nicht in Österreich, passiert, was würdest sagen, wenn ich dich mitm Auto erwisch, weil ich einem betrunkenen Radfahrer ausgewichen bin?
Aber ja, ich muss eines sagen - die Strafen müssen härter werden. Mindestens 1000 ab 0,8 und ab 1,5 sollen sie es bei Autofahrern machen, wie bei den Italienern: Auto beschlagnahmen und versteigern.
hypothetisch kannst du aber auch einen komplett nüchternen Fußgänger ausweichen, und andere dabei tödlich verletzen. Willst du jetzt nüchtern zu Fuß gehen auch bestrafen?
Nein, die Strafe muss schon von dem Gefährdungspotential abhängen, und da ist der Radfahrer nunmal um einiges weniger gefährlicher als das Auto.
Es kommt eben auf die Wahrscheinlichkeit an. und dass ich als nüchterner Mensch einen Unfall mit Toten verursache, weil ich zu Fuß gehe, ist schon recht gering. Wenn ich aber vollfett mit einem LKW durchs Ortsgebiet rase, ist das was Anders.
Du kannst nicht Präventivstrafen an den schlimmsten irgendwie möglichen Unfall anpassen. Dann darfst nicht mal mehr auf einer Bank sitzen, weil die könnte ja zusammenbrechen, ein Passant erschrecken, weil er nen Splitter abbekommt, deswegen einen Hüpfer Richtung Fahrbahn machen, dort bremst dann ein Autofahrer rasch, der hinter ihm fährt auf, die beiden geraten auf die Gegenfahrbahn, dort kommt gerade ein Bus mit 50 Kindern, die fahren rein, alle tot.
Und nur weil du auf der Bank gesessen bist.
was bitte hat besoffenes fahrradfahren und forenproletentum mit fruktariern und gutmenschen zu tun?
es gibt eine menge ganz normaler radler, die sich über militante autofahrer ärgern die aus unerfindlichen gründen so tun, als wären radfahrer im straßenverkehr das größte problem überhaupt. (anstatt sich zu freuen dass ein paar autos weniger ihre freie fahrt behindern, aber rationalität ist hier eh schon lange kein kriterium mehr.) die meisten unmutsäußerungen hier sind durchaus provoziert.
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