Experten empfehlen Zulassung von Schutzpille gegen Aids

11. Mai 2012, 06:13

Infektionsrisiko verringerte sich in Studie um bis zu 75 Prozent

Washington - Ein Expertenausschuss hat der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde im Bereich Arznei- und Lebensmittel (FDA) die Zulassung eines Medikaments empfohlen, das erstmals präventiv vor der Infizierung mit dem HI-Virus schützen soll. Die Mehrheit des 22-köpfigen Gremiums stimmte am Donnerstag dafür, die vom Pharmaunternehmen Gilead Sciences produzierte Anti-Aids-Pille Truvada auf den Markt zu bringen.

Die FDA hält sich in der Regel an die Empfehlungen der Kommission, auch wenn sie nicht bindend sind. In einer klinischen Studie verringerte sich unter anderem das Infektionsrisiko bei heterosexuellen Partnern, von denen einer seropositiv war, um bis zu 75 Prozent. Truvada wird heute schon - in Verbindung mit weiteren Medikamenten - zur Behandlung einer HIV-Infektion eingesetzt. (APA, 11.5.2012)

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Manchmal habe ich das Gefühl es gibt Menschen

denen steht der Schaum vor dem Mund wenn sie nur
das Wort Pharmaindustrie aussprechen, so wie jemand der sofort eine Erektion bekommt sobald er an
Sex denkt.

Männer.

Letzteres nennt man Männer.

bitte denkt nach - das würde bedeuten, dass man ständig medikamente nehmen muss, wenn man sex hat.

kaufen sie keinen computer weil jemand was verdient? haben sie sich schon mal die unanständig hohen gewinne von lebensmittelproduzenten angesehen?

wäre ja ein wahnsinn, wenn jemand was verdient. unmoralisch sowas!

!

Stellen sie sich vor, sie wären Konzernchef und ein Forscher kommt mit einer Pille, die 1 Euro kostet und HIV heilt.

Ihre Firma hat aber HIV Medikamente mit Milliardenumsatz im Portfolio.

Was tun sie?

Weltverschwörung...

haha, diesen forscher gibt es nicht

1. Ist es sehr unrealistisch warum ausgerechnet die Heilung soviel weniger kosten sollte

2. Würde ich die Pille natürlich sofort um 10.000 auf den Markt hauen. Weil ich bin ja als Konzernchef ein kapitalist und denke an den nächsten Jahresabschluss. Und der wird allemal dann fantastisch sein.

10 000 wird nicht reichen.

Wissen sie nicht, was die Medikamentation für 30-50 Jahre so an Umsatz hergibt?

Als Verwaltungsrat würde ich sofort beantragen, sie zu entlassen!

"Medikamentation"

Angesichts solcher Neologismen schließe ich, dass allzuviel Licht nicht auf Ihre Birne getroffen sein kann.

Lieber Herr Verwaltungsrat,

Ihre Medikation ist überteuert. Mit ein wenig Nachdenken hätten Sie von selbst festgestellt, dass der Großteil aller HIV-Infizierten in Afrika und Asien zu finden ist und die sich die Medikation nicht leisten können. Aufgrund massiver Gewinnrückgänge sind Sie entlassen. Klage folgt.

stecken auch etwa 20 jahre forschung drin.

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