700.000 Besucher am ersten Tag

20. Juni 2003, 16:48
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Kaum Zwischenfälle am Donnerstag - Wiener SPÖ spricht vom "ruhigsten Inseltag seit langem"

Wien - Mehr als 700.000 Besucher haben am Donnerstag das Wiener Donauinselfest regelrecht gestürmt. Zum Auftakt des viertägigen Events gab es kaum Zwischenfälle. Beim Veranstalter, der Wiener SPÖ, war vom "ruhigsten Inseltag seit langem" die Rede. Hauptattraktionen waren die Auftritte von Shakin' Stevens , Melanie C und Shaggy.

Die Polizei hatte am ersten Festtag kaum Anlass zum Einschreiten, lediglich zwei Unbekleidete am Festgelände machten, wie berichtet, einen Einsatz notwendig. Für Aufregung sorgten am Freitag um 3 Uhr dann noch zwei rund 18-jährige liebestrunkene Burschen, die als Beweis ihrer Zuneigung zu einem Mädchen von der Floridsdorfer Brücke sprangen und in der Finsternis nicht mehr ans Ufer fanden. Ein Daubenfischer wies ihnen per Scheinwerfer den Weg aus dem kühlen Nass, der Zwischenfall blieb laut SPÖ ohne Folgen.

Von den Dimensionen des Festes war Shakin' Stevens ("Oh Julie") angetan: "Unvorstellbar! Es ist eine große Ehre für mich, mit so offenen Armen in Wien aufgenommen zu werden - eine schöne Stadt mit einem tollen Publikum." Auch Ex-Spice Girl Mel C zeigte sich beeindruckt: "Wien fasziniert mich, aber leider hatte ich bei all meinen Besuchen kaum Zeit für einen ausgiebigen Stadtbummel. Aber was ich gesehen habe, war sehr schön." (APA)

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