SPÖ will Stronach und Fritz als Zeugen vor "Kleinem U-Ausschuss"

20. Juni 2003, 13:18
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Hintergrund: Geplante "Verschleuderung" der ÖIAG und Grasser-Homepage

Wien - Die SPÖ will Frank Stronach und den Generalsekretär der Industriellenvereinigung, Lorenz Fritz, als Zeugen vor den "Kleinen Untersuchungsausschuss" des Nationalrates laden. Am Freitag kündigte er in einer Aussendung entsprechende Ladungen für die Sitzung des Unterausschusses des Rechnungshofausschusses an. Ebenfalls aussagen solle Magna-Manager Siegfried Wolf. Hintergrund der von Kräuter angestrebten Ladungen - denen freilich die schwarzblaue Mehrheit im Unterausschuss zustimmen müsste - sind die geplante "Verschleuderung" der ÖIAG und die Internet-Homepage von Finanzminister Karl-Heinz Grasser.

"Bei den Verflechtungen des Finanzministers mit seinem ehemaligen Arbeitgeber Magna besteht der dringende Verdacht der klassischen Unvereinbarkeit. Wolf, Top-Manager des mehr als interessierten Kaufanwärters Magna, sitzt gleichzeitig im Entscheidungsgremium des Verkäufers ÖIAG", begründet Kräuter seine Forderung. In Zusammenhang mit der Finanzierung der Homepage wiederum sei die Ladung von Fritz "unumgänglich". (APA)

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