Einmal schüchtern, immer schüchtern

20. Juni 2003, 12:34
15 Postings

Nach Erkenntnissen von US-Psychologen ist die Amygdala beim stillen Temperament aktiver

Washington - Schüchternheit ist eine Eigenart, die sich nach Erkenntnis von US-Psychologen durchs Leben zieht. Menschen, die schon als Zweijährige eher zurückhaltend reagieren, tasteten sich in einer Studie auch als Erwachsene noch vorsichtiger an neue Situationen heran.

Der Ausschlag für die unterschiedlichen Temperamente ist nach Meinung der Forscher vor allem in der Aktivität einer als Amygdala bekannten Hirnregion begründet. Bei schüchternen Menschen ist die Amygdala deutlich aktiver als bei Draufgängern, berichtet das Team um Carl Schwartz von der Harvard Universität in Boston im Journal "Science" vom Freitag. (APA/dpa)

  • Artikelbild
    derstandard.at
Share if you care.