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Washington - Nach den Enthüllungen über den spektakulären Undercover-Einsatz eines Agenten bei Al-Kaida will US-Geheimdienstchef James Clapper untersuchen lassen, wie die Informationen darüber an die Medien gelangten. Die interne Untersuchung solle klären, ob eine "unbefugte Weitergabe von geheimen Informationen" vorliege, sagte ein ranghoher CIA-Vertreter. Im Jemen wurden am Donnerstag bei einem Drohnenangriff acht mutmaßliche Al-Kaida-Kämpfer getötet.
Die angeordnete Untersuchung betrifft den Angaben zufolge alle 16 US-Geheimdienste, nicht aber das Weiße Haus oder den Nationalen Sicherheitsrat, da diese Clapper als Geheimdienstkoordinator nicht unterstehen. Der Auslandsgeheimdienst CIA begrüßte die Entscheidung und versprach umfassende Kooperation. "Ich denke, alle Geheimdienste sollten über die jüngsten unerlaubten Enthüllungen besorgt sein", sagte CIA-Sprecher Todd Ebitz.
US-Medien hatten in den vergangenen Tagen ausführlich über einen vereitelten Al-Kaida-Bombenanschlag auf ein US-Flugzeug berichtet. Unter anderem wurde bekannt, dass es sich bei dem vermeintlichen Attentäter um einen eingeschleusten Agenten des saudiarabischen Geheimdienstes und CIA-Informanten handelte. Laut US-Medienberichten hatte der Al-Kaida-Ableger im Jemen dem Informanten die Aufgabe übertragen, eine Bombe an Bord einer Passagiermaschine zu zünden. Der vermeintliche Attentäter habe den Sprengsatz dann außer Landes gebracht.
Drohnenangriffe ermöglicht
Der Agent soll auch Informationen zu führenden Al-Kaida-Mitgliedern im Jemen übergeben und so den jüngst erfolgten tödlichen Drohnenangriff auf Al-Kaida-Führungsmitglied Fahd al-Kuso ermöglicht haben. Al-Kuso wurde von den USA seit Jahren wegen seiner mutmaßlichen Beteiligung an dem Anschlag auf das Kriegsschiff "USS Cole" gesucht, bei dem im Jahr 2000 im Golf von Aden 17 US-Marinesoldaten getötet worden waren.
In der Nacht auf Donnerstag wurden bei einem erneuten Drohnenangriff im Jemen acht mutmaßliche Al-Kaida-Mitglieder getötet. Der mutmaßliche US-Angriff sei in der Extremisten-Hochburg Dschaar im Süden des Landes erfolgt, sagte ein örtlicher Behördenvertreter. Es sei ein Haus beschossen und völlig zerstört worden, in dem die Al-Kaida-Kämpfer zu einem Treffen verabredet gewesen seien.
Stammesvertreter sagten, die Al-Kaida im Jemen sei zuletzt von zahlreichen Agenten ausländischer Geheimdienste infiltriert worden, da die Terrororganisation in den vergangenen Monaten "hunderte" arbeitslose junge Männer rekrutiert habe, ohne sie den üblichen Überprüfungen zu unterziehen. Demnach inhaftierte die Gruppe in den vergangenen Wochen rund 30 ihrer Mitglieder wegen mutmaßlicher Spionage. Im Februar hatte sie zwei Mitglieder hingerichtet, die Informationen an die USA, den Jemen und Saudi-Arabien geliefert haben sollen. (APA, 10.5.2012)
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Ich nehme doch an da nun bekannt ist dass die CIA derartige Anschläge durchführt dies nun zum Anlaß genommen wird alle kleineren und größeren "Anschläge" der jüngsten Zeit näher unter die Lupe zu nehmen ....!??
Wichtig in diesem Zusammenhang wäre ja vor allem jener "Anschlag" wo Stahlkonstruktionsgebäude durch Feuer in der Geschwindigkeit des freien Falles zusammenstürzen, gekidnappte Flugzeuge stundenlang unbehelligt durch die Lüfte fliegen, ganze Passagierflugzeuge vaporisiert sind und zuvor kilometerweit in 2-3 Metern Höhe fliegen konnten ...
false flag liest man ja nicht besonders oft in 'seriösen' medien. man bedenke nur, false flag operationen gelten als purste verschwörungstheorien...solange bis sie enttarnt sind.
natürlich bleibt 911 eine spekulation, wie sich aber zeigt wird uns so mancher mist als anschlag verkauft, der gar keiner war.
False Flag hiesse nach VTler Logik, dass da wirklich ein Jet von mir aus mit einer Unterhosenbombe in die Luft gejagt worden wäre, und das irgendwelchen nebulösen AlQaida Islamisten in die Schuhe geschoben worden wäre.
Offenbar ging es in besagtem Fall ja nicht mal darum, diesen publik zu machen, da ja der Doppelagent jetzt enttarnt ist und somit jeder von der Alqaida angeworbener unter Verdacht gerät. Da war wohl eher ein Leck im CIA. Aber wenn sich schon so etwas nicht geheim halten läßt, warum singt dann kein Maulwurf über die sonstigen angeblichen False Flag Sachen?
Unschwer zu erkennen, wäre dann die Hölle für den CIA (aber nicht nur für dem) los!
sie haben fast vollkommen recht. false flag muss nicht zwangsläufig ein anschlag sein. den versuch an sich jemandem anderen unterzuschieben ist ebenso eine false flag operation.
und wie sie selbst sagen: offenbar... wäre nicht durchgedrungen dass es sich um einen agenten handelt hätte es nach ersten darstellungen tatsächlich ein anschlagsversuch sein können.
was bleibt ist die frage was nicht hätte publik werden sollen...die gesamte sache, oder nur dass es sich um einen agenten handelte.
ihre version ist für mich aber durchaus denkbar. da die wahrheit aber des öfteren verzerrt dargestellt wurde nehme ich mir eine kritischere herangehensweise heraus. ich glaube nicht so schnell was ich in zeitungen lese wie sie. macht mich das zum irren?
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