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Wien - "Einen Brückenschlag zwischen den Generationen, aber auch einen Brückenschlag zwischen traditioneller und innovativer Kultur" will das "Wir sind Wien.Festival der Bezirke" heuer versuchen, sagte Marianne Klicka, die Vizepräsidentin des Wiener Volksbildungswerks, am Mittwoch bei der Vorstellung des diesjährigen Programms.
Zum Auftakt des von 1. bis 23. Juni dauernden Bezirks-Fests gibt es am 1. Juni ab 14 Uhr ein großes Fest am Michaelerplatz. Dabei soll mit Birgit Denk und den Novaks, Tanz Baby! und Clara Luzia für jeden etwas dabei sein. In Anlehnung an das EU-Jahr für aktives Altern lautet das diesjährige Schwerpunktthema "Generationen" - was Jung und Alt gleichermaßen einbeziehe, wie betont wurde. So gibt es ein "Digital Heritage Cafe", in dem man private Filme digitalisieren kann, Straßenküchen, Gehsteigdiscos und Poetry Slams an Bus-Haltestellen ebenso wie Blasmusikkonzerte, eine Amateurkunstmesse, Lesungen oder Tanzworkshops.
Die ehemaligen Bezirksfestwochen werden heuer bereits zum vierten Mal nach dem neuen Konzept ausgerichtet, nach dem jeder Bezirk an seinem Bezirkstag eine "Basisstation" mit besonderem Schwerpunktprogramm einrichtet. So ist etwa am 7. Juni den Kindern in Neubau ein Programmschwerpunkt mit Stationen im Museumsquartier und am Spittelberg gewidmet. Besonderen Wert wird auf den freien Eintritt und die starke Einbeziehung von Einzelinitiativen und Kulturvereinen gelegt. "Wir wollen zeigen, wie breit die Wiener Kulturlandschaft ist und welches Angebot es in allen Bezirken, direkt vor der eigenen Haustür, gibt", so Festivalleiterin Anita Zemlyak.
"Innovation und Interaktion gehen dieses Jahr beim Festival der Bezirke eine besonders faszinierende Partnerschaft ein", zeigte sich Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny angetan von einem "rundum gelungenen Programm, das auf äußerst niederschwellige Art zeigt, wie viel Kreativität in der Wiener Kulturszene steckt". Der Ausklang wird am 23. Juni ab 20 Uhr in der MediaOpera in der Rinderhalle in St. Marx gefeiert. (APA, 10.5.2012)
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