"Künste im Exil": Deutschland plant virtuelles Museum

10. Mai 2012, 15:32
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Erste virtuelle Ausstellung für Sommer 2013 geplant - Bis 2014 fertiggestellt

Ein virtuelles Museum "Künste im Exil" soll künftig über das Schicksal von vertriebenen Schriftstellern, Malern, Musikern und Filmemachern informieren. Wie der deutsche Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) am Donnerstag mitteilte, will er den Aufbau der Internet-Plattform mit 745.000 Euro fördern. Das nach dem Zweiten Weltkrieg eingerichtete "Deutsche Exilarchiv" der Deutschen Nationalbibliothek soll das Projekt gemeinsam mit anderen Partnern aufbauen. Mit im Boot ist vor allem das Literaturarchiv Marbach.

Erste virtuelle Ausstellung für Sommer 2013 geplant

"Das Wissen um die Schicksale der zwischen 1933 und 1945 vertriebenen Künstler soll sich mit Berichten über spätere Exile und Emigrationsbewegungen aus der ehemaligen DDR und Osteuropa verbinden", sagte Neumann. "Dieses Verständnis sensibilisiert für die Situation heutiger Exilanten." Die erste virtuelle Ausstellung "Künste im Exil" ist für Sommer 2013 geplant. Bis Ende 2014 sollen alle Module fertig sein. (APA, 10.05.2012)

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