Ametsreiter: "Glücklich" über Know-how von neuen Investoren

10. Mai 2012, 15:26
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Will Pecik als CEO zur Diskussion stellen - Telekom-Affäre "so gut wie erledigt"

Telekom-Austria-Chef Hannes Ametsreiter gibt sich unbeeindruckt vom Einstieg des Investors Ronny Pecik bei der Telekom und auch von Peciks Kritik an seiner Amtsführung. "Wir sind sehr glücklich, dass es neue Investoren gibt, die an das Unternehmen glauben", sagte Ametsreiter im ORF-"Mittagsjournal". Es sei "bereichernd" für das Unternehmen, "wenn neue Investoren neues Know-how einbringen".

Operative Führung Peciks diskutieren

Das Pecik selbst bei der Telekom die operative Führung als CEO übernehmen wolle, "hat sich bis dato nicht verifiziert", sagte Ametsreiter. Es werde aber bei der Hauptversammlung zu diskutieren sein, wie Pecik das Unternehmen aus dem Aufsichtsrat heraus mit lenken könne.

Telekom-Affäre "so gut wie erledigt"

Die Vergangenheits-Aufarbeitung bei der Telekom im Zusammenhang mit diversen Korruptionsskandalen ist laut Ametsreiter "sehr zeitaufwendig", aber inzwischen "so gut wie erledigt". Was ihn an den Ergebnissen des Untersuchungsausschusses am meisten verwundert habe, sei "die Dimension der Dinge", die da ans Licht gekommen seien.

Ob die Rückforderungen der Telekom an Verantwortlichen in den Korruptionsaffären die angekündigten 20 Mio. Euro übersteigen werden, "wissen wir noch nicht", sagte Ametsreiter, man werde aber Rückforderungen "dort machen, wo das rechtlich möglich ist". Weitere personelle Konsequenzen "sehen wir heute nicht", das hänge von den weiteren Ermittlungsergebnissen abhängen. (APA, 10.05.2012)

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