Sony hofft nach schwachen PlayStation-Verkäufen auf PS Vita

10. Mai 2012, 12:56
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Konzern setzt auf mobile Spielkonsole, PS3 verliert leicht

Sonys historischer Verlust von über vier Milliarden US-Dollar ist zumindest zum Teil auch auf ein schwächeres Geschäft mit PlayStation-Produkten zurückzuführen. PlayStation 3-Verkäufe gingen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 14,3 Millionen auf 13,9 Millionen zurück. Der Absatz der Handheld-Konsole PSP ging von 8 Millionen auf 6,8 Millionen Stück zurück und nach 6,1 Millionen PS2s 2010/2011 konnte Sony 2011/2012 nur noch 4,1 Millionen Geräte verkaufen.

Die Einnahmen durch PlayStation 3-Konsolen verringerten sich zudem aufgrund strategisch notwendiger Preissenkungen im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Hoffnungsträger

Viel verspricht sich Sony für die kommenden Monate von der mobilen Konsole PS Vita, von der im abgelaufenen Geschäftsjahr 1,8 Millionen Geräte verkauft wurden. 600.000 Stück gingen seit dem US- und Europa-Start im März über die Ladentische. Bis März 2013 sollen die kombinierten PSP/PS Vita-Verkäufe von 6,8 Millionen Stück auf 16 Millionen Stück gesteigert werden. Bei PS3 und PS2 wird ein Rückgang auf 16 Millionen Einheiten erwartet.

Schwere Zeiten

Analysten teilen Sonys Hoffnung auf bessere Zeiten für PS Vita indes nicht. Der Preis von 250 Dollar und das noch mangelhafte Softwareangebot lassen Konsumenten abwarten. Gerade im Spiele-Bereich haben zudem die boomenden Smartphones und Tablet-Computer wie Apples iPad traditionelle Hersteller wie Sony unter Druck gesetzt. (zw, derStandard.at, 10.5.2012)

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    PS Vita soll Sony aus der Krise helfen.

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