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Vincent-Koch Peter Zinter (li.) und Gregor Einetter bei der Präsentation der Kochbox.
vergrößern 645x517Ein Gericht für zwei Personen aus dem Kochabo-Sackerl.

Wir hielten uns (fast) genau ans Rezept.
vergrößern 645x444Das Endergebnis: Penne mit Spargel, Pilzen und Zintronenfrischkäse.
vergrößern 645x430Der Kochbox-Karton geöffnet.
vergrößern 645x430In der Thermobox werden die Produkte in Eis gepackt.
vergrößern 645x430Der Inhalt der ersten Kochbox: Farbcodes kennzeichnen die Zugehörigkeit der Zutaten zum jeweiligen Gang.
vergrößern 645x430Für den ersten Gang, rote Rüben mit Hühnerleberpraline, werden die roten Rüben im Rohr in einer Salz-Kümmel-Mischung gegart.
vergrößern 645x430Anrichten mit den beigepackten Saucen: Rote-Rüben-Reduktion und Lemoncurd von Vincent-Koch Peter Zinter.
vergrößern 645x430Der Hauptgang: Saiblingsfilet auf Fenchelkraut mit Erdäpfelwürfeln und Spitzpaprikasud.
Derzeit sprießen Lieferservices, die Rezepte samt Zutaten in exakt dosierter Menge ins Haus liefern, hierzulande wie Schwammerln aus dem Boden. Nur mehr kochen müssen die KundInnenen selbst und sparen sich somit Zeit für den Lebensmittel-Einkauf sowie das langwierige Überlegen "Was koche ich heute?". Viele sind des leidigen Nachdenkens überdrüssig, hinzu kommt der Frust, abends im Supermarkt nur noch Reste frischen Gemüses vorzufinden.
Das Konzept ist nicht neu und wird in anderen Ländern, allen voran die USA und Schweden, von den KonsumentInnen gut angenommen. Während diverse Gemüse- und Obstkistlabos sowie Getränkelieferservices in Österreich längst etabliert sind, ist diese Art der Zustellung allerdings neu.
Neben Kochabo, das im Frühling gestartet ist, gibt es in Wien derzeit HelloFresh, Easykochen, Kochbox und Dein Einkaufssackerl, die - je nach Wahl - für einen oder mehrere Tage in der Woche Rezepte samt Zutaten liefern.
Selbst einkaufen, ohne sich den Kopf übers Rezept zu zerbrechen, kann man im Geschäft Feinkoch im sechsten Wiener Gemeindebezirk: Hier werden die Zutaten und Rezepte für verschiedene, wechselnde Gerichte angeboten, die Zeit fürs Einkaufen muss man sich aber trotzdem nehmen.
Abwechslung garantiert
"Aus Faulheit und Bequemlichkeit kocht man immer die gleichen drei bis fünf Gerichte", meint Michael Ströck, Geschäftsführer von kochabo.at, der - wie auch die Kochbox - in der Vorwoche zum Pressegespräch lud. Bei Kochabo können sich KundInnen für drei, vier oder fünf Sackerln mit Lebensmitteln pro Woche für jeweils zwei bis sechs Personen entscheiden, auch ein Veggie-Sackerl ist im Angebot.
Die kleinste Sackerl-Version, drei Gerichte für je zwei Personen, kommt auf 39 Euro, also 6,50 pro Gericht. Für die größte Variante mit fünf Gerichten für je sechs Personen zahlen KundInnen 119 Euro, also nur 3,97 Euro pro Gericht. Bei den gelieferten Zutaten steht Regionalität vor Bio. "Ausschließlich biologische Zutaten anzubieten würde den Preis deutlich erhöhen, zudem ziehe ich konventionelles Gemüse aus Österreich weit gereistem Bio-Gemüse vor", so Ströck.
KundInnen bestellen online, und zwar jede Woche neu, auch wenn der Unternehmensname Kochabo anderes suggeriert. Derzeit wird in Wien und Umgebung geliefert, ab 4. Juni werden auch andere Städte bedient. Lieferzeit ist immer montags zwischen 19 und 22 Uhr, direkt an die Haustüre. Jeweils bis Mittwochmitternacht werden noch Bestellungen für den darauffolgenden Montag angenommen.
Kochabo im Test
Die Gerichte sind auch für AnfängerInnen geeignet und beanspruchen meist nicht mehr als eine halbe Stunde Zeit für die Zubereitung. Wir haben das Gericht "Penne mit Spargel, Pilzen und Zitronenfrischkäse" getestet: Die Zubereitung dauerte zu zweit rund 15 Minuten, das Endergebnis konnte geschmacklich und mengenmäßig überzeugen (für Testerin zwei etwas zu zitronig). Schade nur, dass bei den für das Gericht benötigten Zitronen keine Information zur Genießbarkeit der Schale beigelegt wurde. So wurde als einzige Rezeptabweichung auf die Beigabe der Zitronenschalen verzichtet.
Das Gourmetmenü für daheim
Ein wenig aus der Reihe tanzt das Konzept von kochbox.at. Im Gegensatz zu den anderen Anbietern, die eher den Alltagskochstress erleichtern sollen, richtet sich der Inhalt dieser Kochboxen an Menschen, die etwas Besonderes zubereiten wollen, Freude am Kochen haben und auch durchaus ein wenig Zeit investieren können. Durch die Zusammenarbeit mit Spitzenköchen gibt es Zutaten, die man sonst nirgends kaufen kann.
Gregor Einetter und Miriam Strobach von Le Foodink, einem Unternehmen, das unter anderem Koch-Apps entwickelt, stehen hinter dem Projekt. In Zusammenarbeit mit Peter Zinter, dem jüngsten Dreihaubenkoch Österreichs vom Restaurant Vincent in Wien-Leopoldstadt, wurde für die Juni-Kochbox ein mehrgängiges Menü kreiert, das in den Varianten klassisch und vegetarisch erhältlich ist.
Die Zutaten, die für das Rezept verwendet werden, würden ohne die Kochbox doch einen gewissen Zeitaufwand bei der Besorgung erfordern oder sind exklusiv über diesen Weg erhältlich. So gibt es für die Vorspeise ein kleines Säckchen mit Zitrusblättern aus der Orangerie Schönbrunn, von Vincent-Koch Zinter stammen die Gemüsereduktionen, die in kleinen Säckchen beigepackt sind. Die Erdäpfel stammen vom Kartoffelhof Schramm, die Melothriagurken fürs Dessert müssen überhaupt erst wachsen - sie sollen pünktlich zum Start der Kochbox Ende Mai erntereif sein.
Geliefert wird jeweils am Donnerstag. "Das passt zur Wochenendplanung", erklärte Gregor Einetter bei der Präsentation. Durch ein ausgeklügeltes Verpackungssystem sind die Zutaten auch 36 Stunden lang so gut wie in einem Kühlschrank gekühlt, versichert Einetter. Zugestellt wird österreichweit per DPD, wer zur Zustellzeit nicht daheim sein kann, lässt sich die Box ins Büro liefern. Das Ganze hat natürlich seinen Preis: 39 Euro kostet das zweigängige Menü für zwei Personen samt Zustellung, für vier Personen sind 65 Euro zu veranschlagen.
Kochbox im Test
Beim Testen durch die Redaktion konnte die Kochbox überzeugen: Die Zutaten sind so wie im von Katharina Seiser (esskultur.at) verfassten Rezeptfolder, der der Box beiliegt, nach Gängen farblich markiert, so dass sie klar zugeordnet werden können. Nach zwei Stunden Kochen kann man ein wirklich sehr feines Essen auf Haubenniveau genießen und stellt fest: Trotz der Tatsache, dass man selbst gekocht hat, ist man geneigt, die einzelnen Zutaten zu kommentieren, als ob sie im Restaurant zubereitet worden wären.
Ob Menschen, die gerne für Freunde kochen, damit "leben können", dass sie sich die einzelnen Menükomponenten sowie die perfekte Sauce liefern haben lassen, ist möglicherweise eine der Schwachstellen des Konzepts. Für jene, die einfach wenig Zeit haben, auf die Jagd nach den besten Zutaten zu gehen, ist die Box aber sicher interessant. Erst recht für Menschen, die nicht einen gut ausgestatteten Markt in der Nähe haben oder in ländlichen Regionen leben, wo das Besorgen ausgefallener Produkte noch um einiges schwieriger ist.
Ökologie
Aus ökologischer Sicht sind die diversen Services sicherlich nicht unproblematisch, wobei hier wohl die Zustellung schwerer für die Ökobilanz wiegt als die Verpackungen. Wenn man aber bedenkt, wie viel in durchschnittlichen Haushalten an Lebensmitteln weggeworfen wird, sind die exakt dosierten Zutaten eventuell sogar die bessere Wahl. Schließlich sind auch die meisten Supermarktprodukte in Plastik verpackt. (Petra Eder/Ursula Schersch, derStandard.at, 15.5.2012)
Zustellservices samt Rezept
Hello Fresh: Lieferung in Wien
Kochabo: Lieferung in Wien und ab 4. Juni (Bestellung ab 10. Mai) in Wels, Linz, Salzburg und St. Pölten
Easykochen: Lieferung in Wien
Kochbox: Lieferung österreichweit
Feinkoch: 1060 Wien, Theobaldgasse 14
Dein Einkaufssackerl: Lieferung in Wien
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Bin sehr zufrieden mit meinem Kochabo - ja man muss zwar noch immer selber kochen, aber für einen kochfaulen Studenten wie mich genau das richtig um motiviert zu werden mal etwas neues zu probieren ;-)
Für alle die es sich auch überlegen:
Mit dem Gutschein-Code bekommt man die erste Bestellung um 20€ billiger!
Code: 9A1QUB
War anfangs etwas skeptisch, aber nach Lektüre des Artikels bzw. der Homepages der Anbieter werde ich wohl das Kochabo doch einmal ausprobieren. Die Rezepte snd abwechslungsreich und es werden auch nicht ganz so alltägliche Zutaten verwendet. So kommt man einmal auf neue Ideen, außerdem wirkt das Ganze gut alltagstauglich (ich koche gerne, bin aber unter der Woche meist zu faul dazu - so werde ich wieder zum Kochen animiert).
Für "immer" ist es mir aber zu teuer.
Bei "Dein Einkaufssackerl" werden die Zutaten hauptsächlich in Papier verpackt, aslo kein Styropor! Eigentlich nur Fisch und Fleisch und manchmal frische Kräuter (wegen der Empfindlichkeit) werden in Plastik verpackt. Der Unterschied ist riesig, wenn man mit den Bildern der anderen Sackerl im Artikel vergleicht...
Anstatt froh zu sein, dass es Menschen gibt, die sich darueber Gedanken machen, wie man die Leute zum selberkochen bringen kann (und natuerlich sollen sie damit auch was verdienen können), wird wieder nur rumgesudert. Dass ihr alle jeden Tag selber solche Gerichte zu Hause kocht und vorher selber einkauft und im Kochbuch das Rezept nachgeschlagen habt, glaub ich euch einfach nicht.
Und an alle die finden, es wär zu teuer: ich schau mir an, wie ihr 6 Personen 5 Abende lang mit guten, grossen und variierenden Mahlzeiten um 119€ versorgt.
für unter der woche gibts die kantine und das tiefkühlfach - denn vom wochenende, wo ich mit lust und leidenschaft einkaufe und koche, bleibt immer was übrig
wenn ich mir aber die zeit nähme, auch unter der woche abends frisch zu kochen, dann hätt ich auch die 10 minuten fürs einkaufen und müßte keinen riesenberg verpackung entsorgen
Das ist Erfahrung und Übung und hat man noch zu Hause gelernt. Für 6 Personen ist einfacher als für 2-3, weil man mit den nötigen/angebotenen Mengen viel besser zurecht kommt. Was glauben Sie warum es Knödel mit Ei, Gröstl und ähnliches gibt - das ist "Restlverwertung.
Sie können sich mit meinem Kind zusammentun - der räubert immer Gefriertruhe aus.
Mache die aber als Rollen und dämpfe sie (in Unmengen) und erwische selten noch was ;-).
Was ist am Grazer Krauthappelsalat besonderes? Bin da immer offen für Tipps, da ich Salate in jeder Form liebe.
oje, knödl gehören rund / kugelig! geformt!
jedenfalls mit petersil aus ordentlichen semmeln, für mich das schlimmste sind die knödeln in tschechien - aus rollen UND weisslich fad innen.
ps.: probieren sie einmal grünen salat a la jumpingjack:
frischen salat waschen, ja nicht schleudern, in stücke brechen und so sketo servieren.
das ist salatgeschmack pur!
ein schöner serviettenknödel portioniert sich leichter, ist besser fürs spätere restl-rösten aufzubewahren und macht zum sonntagsbraten einfach mehr her
gemacht wird er bei mir aus knödelbrot und nicht aus semmeln, noch besser aus brezen-knödelbrot. petersil ist eh kloar, aber wichtig ist auch goldgelb gerösteter feingewürfelter zwiefl und knofl
aufbraten der reste dann in kaltgepreßtem rapsöl, gern mit dem kleingeschnittenen suppenfleisch, den dünn geschnittenen zwiefl nur leicht andünsten und eier von glücklichen hendln drüber - mjam!
njet - meine knödl müssen rund sein. und angebraten mag ich sie gar nicht (bin die grosse ausnahme).
für semmelnknödeln nehm ich semmeln - und hoffe in ihrem knödelbrot ist nix anderes drin.
ansonsten kann ich mit, wobei ich keinen knofl verwende.
brezn (laugenbrezn!) liebe ich, knödeln daraus hatte ich noch nie, stell ich mir aber köstlich vor.
kombination: semmelnknödeln zu schwammerlsauce, sauerkraut oder einfach solo als hauptspeise.
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