Journalistengewerkschaft unterstützt Klage gegen Vorratsdatenspeicherung

10. Mai 2012, 11:04
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"Empfindliche Beeinträchtigung von Redaktionsgeheimnis und Informantenschutz"

Die Journalistengewerkschaft in der GPA-djp hat heute alle ihre Mitglieder mittels E-mail aufgerufen, die vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung initiierte Verfassungsklage zu unterstützen. Dies teilte die Gewerkschaft am Donnerstag in einer Aussendung mit. Man sieht in der Vorratsdatenspeicherung eine "empfindliche Beeinträchtigung von Redaktionsgeheimnis und Informantenschutz".

Die Vertraulichkeit von Unterredungen kann nicht mehr garantiert werden

In der E-Mail heißt es, "journalistische Arbeit beruht zu einem großen Teil auf dem Prinzip des Informantenschutzes. Dieser ist auch gesetzlich festgeschrieben. Durch die verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung werden das Redaktionsgeheimnis und der Informantenschutz aller österreichischen JournalistInnen empfindlich beeinträchtigt. Die Vertraulichkeit von Unterredungen kann nicht mehr garantiert werden, wenn es eine komplette Protokollierung aller Telekommunikationsvorgänge gibt." (red, 10.05. 2012)

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