Frau verübt Selbstmordanschlag in Behörde

10. Mai 2012, 10:54
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Xinhua: Protest gegen geringe Entschädigung für ihr Haus

Peking - Im Südwesten Chinas hat sich am Donnerstag eine Frau in die Luft gesprengt und dabei zwei Menschen mit in den Tod gerissen. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, wurden 14 weitere Menschen verletzt, als die Frau in einer Behörde der Provinz Yunnan einen an ihrem Körper befestigten Sprengsatz zündete. Demnach verhandelte sie mit Beamten in der Behörde über eine Entschädigung für den Abriss ihres Hauses.

Ein Augenzeuge sagte Xinhua, die Frau habe den Sprengsatz gezündet, als sie Papiere für die Entschädigung unterzeichnen sollte. Enteignungen von Bauland und Ackerflächen durch die Behörden und oft unzureichende Entschädigungszahlungen an die Besitzer sorgen in China immer wieder für Proteste und Spannungen. Dabei kommt es auch immer wieder zu Gewalt, allerdings sind Selbstmordanschläge selten. (APA, 10.05.2012)

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