Andreas Bamesberger, Florist

Er hat kein Privatauto und er will auch keines haben. Privat fährt Bamesberger mit dem Rad oder öffentlich

Viel zu tun für den Geschäftsführer und kreativen Kopf der "Zweigstelle" im 9. Bezirk: "Am Sonntag ist Muttertag, am darauffolgenden Samstag findet der Life Ball statt. Ich bin für die Blumenarrangements des Galadinners in der Hofburg und für die Dekoration am Ball zuständig", freut sich Andreas Bamesberger. Die extravaganten Tischgestecke aus der Gloriosa superba (Ruhmeskrone) werden mit einem "City-Laster" in die Hofburg gebracht.

"Der Peugeot Partner, ein Minivan, ist der kleinere von zwei Firmenautos. Er ist für die Blumenauslieferung in der Stadt optimal." Für die Fahrten zum Großgrünmarkt steht ein Mercedes Sprinter zur Verfügung. "Ich fahre dreimal pro Woche sehr zeitig in der Früh mit dem Transporter nach Inzersdorf. Das hat sogar etwas Meditatives, wenn man um halb vier Uhr in der Früh aufsteht und dann durch die leere Stadt gondelt."

Ein Privatauto hat Bamesberger nicht, und er hat auch nicht vor, sich eines zuzulegen. "Ich bin durch meinen Beruf sicher ein ökologisch orientierter Mensch, fahre viel mit meinem KTM-Rad und finde die neue Öffis-Jahreskarte um 365 Euro super. Trotzdem finde ich, dass Porsche und Maserati schöne Autos bauen und ich wünsche mir schon seit meiner Kindheit einen BMW Roadster." Das ist "halt schwierig und unerfüllbar", denn der erwachsene Andreas Bamesberger "schaut lieber aufs Klima und übt sich in Zurückhaltung". (Jutta Kroisleitner, DER STANDARD, 11.5.2012)

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    foto: privat
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