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Luftaufnahme des Tatorts.

Ungeachtet des Waffenstillstands hat es in Damaskus am Donnerstag die bisher blutigsten Anschläge seit Beginn der Anti-Regime-Proteste gegeben. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon warnt vor einem offenen Bürgerkrieg.
Damaskus/Kairo - Zwei heftige Explosionen erschütterten am Donnerstag während der morgendlichen Hauptverkehrszeit Damaskus, sie waren in weiten Teilen der Stadt zu hören. Das staatliche Fernsehen strahlte Bilder von Dutzenden ausgebrannten Autos und Minibussen aus und schreckte nicht davor zurück, auch verkohlte Leichen zu zeigen. Nach Regierungsangaben kamen mindestens 70 Menschen ums Leben, 372 wurden verletzt. In staatlichen Medien war von zwei Autobomben und 55 Toten die Rede. Die meisten Opfer sollen Zivilisten gewesen sein.
Viele Schulkinder wurden Zeugen dieses Grauens im Stadtteil Qazzaz. Die Anschläge, einer davon durch eine Autobombe mit 1000 Kilogramm Sprengstoff, ereigneten sich in der Nähe eines Gebäudes des gefürchteten Militärgeheimdienstes.
Vertreter der Opposition wiesen jede Verantwortung zurück. Sie erklärten den Waffenstillstand für gescheitert. Dagegen riefen Deutschland, Frankreich, die USA und die EU alle Beteiligten dazu auf, an dem Friedensplan festzuhalten. Es waren die bisher tödlichsten Anschläge in Damaskus seit Beginn des Aufstands vor über einem Jahr. Die syrische Hauptstadt steht immer noch weitgehend unter der Kon trolle des Regimes.
Gegenseitige Vorwürfe
Zunächst übernahm niemand die Verantwortung für den blutigen Terror. Nach dem Muster früherer Bombenexplosionen schoben sich Regierung und Opposition gegenseitig die Verantwortung zu. Passanten, die das syrische Fernsehen befragte, machten bewaffnete Gruppen, das Terrornetzwerk Al-Kaida oder den Emir von Katar verantwortlich. Die Freie Syrische Armee (FSA) bestritt, etwas mit den Anschlägen zu tun zu haben.
Die Anschläge werden immer ausgeklügelter, weshalb die Opposition das Regime beschuldigt, dahinter zu stehen: nur seine Handlanger seien in der Lage, in solchen Hochsicherheitszonen zu agieren und über das notwendige Know-how zu verfügen. Mit derartigen Anschlägen wolle das Regime Panik verbreiten und die Opposition diskreditieren.
Kurz nach der Explosion inspizierte auch Generalmajor Robert Mood, der norwegische Chef der UN-Waffenstillstandsbeobachter, die Stelle der Verwüstung. Das syrische Volk verdiene solch schreckliche Gewalt nicht, erklärte er. Sie löse keine Probleme und vergrößere nur das Leid von Frauen und Kindern.
UNO verurteilt Anschläge
Am Vortag war auch Moods Konvoi Ziel eines Anschlages geworden, bei dem mehrere syrische Sicherheitsleute verletzt wurden. Dieser Anschlag könne die Mission der UN-Blauhelme gefährden, erklärte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon danach in New York. Er warnte beide Seiten, dass nur noch wenig Zeit bleibe, um zu verhindern, dass Syrien in einen offenen Bürgerkrieg abgleite.
Der UNO-Sicherheitsrat hat die jüngsten Bombenexplosionen auf das Schärfste verurteilt. In einer gemeinsamen Erklärung sprachen die 15 Ratsmitglieder am Donnerstag von "Terroranschlägen". Zugleich rief das höchste UNO-Gremium die Konfliktparteien in Syrien erneut auf, die Gewalt zu beenden.
Waffenstillstand
Seit drei Wochen gilt ein Waffenstillstand, der immer brüchiger wird. 600 Tote hat die Opposition seitdem vermeldet. Derzeit sind 70 nicht bewaffnete UN-Beobachter im Land, ein Teil von ihnen fest in den Protesthochburgen stationiert. Bis Ende Mai soll das ganze Kontingent von 300 Personen vor Ort sein. Damaskus erteilt aber nur Visa an Beobachter aus genehmen Ländern. Annan hat angekündigt, in den nächsten Tagen nach Syrien zu reisen, um seinen Sechs-Punkte-Friedensplan zu retten.
Die EU und Syriens Verbündeter Russland verurteilten die Anschläge scharf. Ein Sprecher der Union sagte, sie machten die Mission des UN-Vermittlers Annan noch schwieriger. (Astrid Frefel /DER STANDARD, 11.5.2012)
Links
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Die drei Männer kehrten sicher wieder auf ihren Beobachtungsposten zurück
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"Bereinigung des Schlachtfelds vor dem Ende Assads"
http://www.usatoday.com/news/worl... ssad_x.htm
Jetzt sind auf einmal alle Aufständischen Al-Kaida Terroristen. So kanns gehen. Nachdem Assad ab 2003 Jihadisten aus aller Welt über seine Grenze in den Irak schleuste, kommen diese jetzt wieder zurück zu Papa.
..Riad Al-Assaad stellte heute in einem zeitungsinterview fest, dass der syrische geheimdienst für die anschläge in damaskus verantwortlich ist .. sowohl beim anschlag, als auch beim bekennervideo passen soviele dinge nicht zusammen, dass diese ansicht sehr plausibel erscheinen lässt...
auch wenn einige darüber denken es war nichts
- der Blog GoFreesyria dankt dem Standard Team, den FreedomBloggern hier und natürlich allen, die nicht hier sind
- haben soeben die 20,000 post Grenze ffür ein freies Syrien überschritten
- ihr habt mitgeholfen diese Nachrichten-,Tweets, und Kommunikations-Plattform zu beleben
ich senke mein Haupt in Bescheidenheit
Na, das Forum ist heut aber fest in der Hand unserer Welteroberungsnazis
nebenan im Libyenartikel liest man grad, was den Syrern blüht, wenn sie diesen Stimmen folgen
in euren Spiegel mag ich nicht schauen müssen, ihr armen Seelen
http://www.bbc.co.uk/news/worl... a-18042494
Wenn sich die angeblich linken Genossen vom anti imperialistischen Friedensbataillon nicht endlich überlegen, wie sie ihren Antisemitismus in den Griff kriegen, werden solche Nachrichten nicht aufhören:
Die Chavezfraktion vermutet jetzt schon in Kreuzworträtseln jüdische Verschwörungen gegen die Helden des Antiimp Camps.
So was nennt man wohl antiimperialistische Aufklärung, von Syrien über Libyen bis Venezuela: Die Juden sind immer schuld.
Wann immer ich Assolf hier poste, sind sie zur Stelle.
Reflex?
Assolf stellt keineswegs das eine und das andere Regime auf die GLEICHE Stufe,
aber das hätten Poster wie sie so gerne.
Nichts ist vergleichbar mit dem was früher geschehen ist.
Aber, es gibt interessante Gemeinsamkeiten.
"Ein Regimegegner, der nach eigenen Angaben Kontakte zu Offizieren im Sicherheitsapparat hat, sagte, vor dem Anschlag seien 22 Leichen aus dem Kühlhaus des Militärkrankenhauses von Damaskus geholt worden. Diese Toten seien am Tatort abgelegt worden.
Die libanesische Schiitenbewegung Hisbollah unterstützte derweil die Theorie der syrischen Führung, dass Assad Opfer einer Verschwörung westlicher Imperialisten und sunnitischer Extremisten sei.
Assad-Gegner demonstrierten am Freitag erneut in mehreren Städten. Landesweit wurden ihren Angaben zufolge 13 Menschen von Regierungstruppen getötet."
http://www.taz.de/Doppelans... en/!93232/
Doch außer Satellitenfernsehen und Internet hat der junge Herrscher seinem Volk wenig Freiheit gebracht. Armut, Unterdrückung und Geheimpolizei prägen Syrien weiterhin.
ganz schnell übernahmen die Hardliner wieder das Ruder – und es stellte sich heraus, dass auch Baschar al-Assad zu ihnen gehört.
Die syrischen Internet-Provider gehören dem Staat, unliebsame Internetseiten aus dem Ausland werden den Usern vorenthalten.
Zudem gewährt Baschar palästinensischen Terrorgruppen wie Hamas und Dschihad Unterschlupf und bezeichnete die Selbstmordanschläge der Palästinenser erst kürzlich wieder als!! legitime Mittel des Kampfes angesichts der militärischen!!Übermacht Israels.
interessant,odrr?
http://tinyurl.com/c6a92cj
der Artikel im Guardian vom 18.5.2012 spricht klar von einer Inszenierung des Anschlags in Damaskus durch die syrischen Geheimdienste
http://www.guardian.co.uk/world/201... CMP=twt_gu
'Das syrische Regime nimmt nach Darstellung der Opposition den Doppelanschlag vom Donnerstag zum Vorwand, um den UN-Friedensplan zu unterlaufen. Der Vorsitzende der größten Oppositionsgruppe Syrischer Nationalrat, Burhan Ghaliun, deutete am Freitag auf einer Pressekonferenz in Tokio zudem an, dass die Selbstmordanschläge auf eine Geheimdienstabteilung in Damaskus von der Regierung selbst beim Terrornetzwerk Al-Kaida bestellt wurden. "Die Verbindung zwischen dem syrischen Regierung und Al-Kaida ist sehr stark", sagte er.'
http://de.nachrichten.yahoo.com/syrische-... 25675.html
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