Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Alexis Tsipras macht sich keine Sorgen. Der jugendliche Führer des "Bündnisses der radikalen Linken" (Syriza), das es bei den Wahlen in Griechenland mit 16,8 Prozent zur zweitstärksten Partei gebracht hat, will die Sparauflagen der EU sofort abschütteln, hat aber keine Angst vor den Folgen.
"Es ist ein Mythos, dass unsere Zukunft im Euro in Gefahr ist", sagte Tsipras. Griechenland werde weiter im Euro bleiben können und Kredite erhalten, auch wenn es die Sparauflagen nicht erfülle, denn die EU könne sich eine Ansteckung von Spanien oder Italien nicht leisten: "Die Kosten für die Eurozone, für Deutschland, würden riesig sein", teilte der smarte Linkspopulist seinen Landsleuten mit.
Das ist die klassische Mentalität "anderer Leute Geld". Sie ist nicht nur auf Griechenland beschränkt und nicht unbedingt nur linkspopulistisch - auch die Rechtspopulisten sind gerne bereit, mit dem Geld anderer Leute die eigene Anhängerschaft oder "den kleinen Mann" oder überhaupt "das Volk" zu alimentieren. Es ist richtig, dass in Griechenland die Reichen Unsummen an der Steuer vorbei ins Ausland geschafft haben. Es ist aber genauso richtig, dass ein sehr beträchtlicher Teil der "normalen" Griechen einen Wohlstand auf Kredit lebte.
Herrschaften wie Tsipras wollen das seelenruhig so weiter betreiben - mit dem Geld anderer Leute aus der EU. Und die Griechen haben sie gewählt. (DER STANDARD, 10.5.2012)
Österreich gehört laut OECD zu den Ländern mit der gleichmäßigsten Einkommensverteilung
Zur Hochblüte Haiders gab es zwei Typen seiner absoluten Fans
Österreich in seinen verschiedenen Formen war fast immer ein Zuwanderungsland
U-Ausschuss sieht "Totalversagen" der Sicherheitsbehörden bei den NSU-Morden
Beim Wording muss man höllisch aufpassen, weiß der Vizekanzler
Von grünen Radwegen und gelben T-Shirts
Ein Lehrbeispiel sozialbürokratischer Lebenslüge plus Mobbing gegen einen Engagierten plus Politikerfeigheit
Karl-Heinz Grasser oder die möglicherweise längste Unschuldsvermutung der Welt
Es gibt ein linkes grünes Potenzial, aber auch ein bürgerliches
Das Projekt "Fuzo in der Mahü" macht einen unentschlossenen, undurchdachten Eindruck
Leidet Heinz-Christian Strache unter einer gewissen Fixierung?
Pestizide bedrohen die Bienen - Warum ließ Umweltminister Berlakovich gegen ein EU-Verbot stimmen?
Wahlberechtigt waren 532.496 Personen, davon hielten es 298.696 für notwendig, hinzugehen
Und aus. Keine endlose Nachtsitzung ohne Ergebnis, kein Betongießen
Die "Werte" haben es in den Einbürgerungstest geschafft
Die Poster haben eine kleine Auswahl an Nervtötern zum Artikel über den Tag des Lärms angegeben
Diejenigen, die unverantwortliche Geschäfte gemacht haben, wurden nicht zur Verantwortung gezogen
Junge Männer ohne Perspektiven. Sie sind das explosivste Element in explosiven Zeiten
Allein in Oberösterreich fielen im Jänner und Februar fünf FP-Funktionäre durch rechtsextreme Aktivitäten auf, drei wurden zum Parteiaustritt gezwungen
Nach dem Schwenk Luxemburgs ist Österreich isoliert. Einen Plan B gab es bisher nicht
Anti-Kirchen-Volksbegehren - ob die Neos da aufs richtige Pferd setzen?
Blecha verkörperte aber auch die dunkle Seite der Reformmacht
Ob Europa- oder Innenpolitik, die Regierung ist im Nadelstichbereich angelangt
Man könnte argumentieren, dass ganz Österreich in einer "schwierigen Phase" ist
Es ist immer ein Missverständnis, wenn ein FPÖ-Funktionär einen kleinen Ausflug in die Nazi-Welt nimmt
Können wir auf das "Großmutter-Sparbuch", in das keiner reinschauen kann, hoffen?
Bei dem geplanten Demokratiepaket wird dem Bürger nachgeschnüffelt
Die Bundesländer wollen für die Wohnbauförderung eine Entschädigung
Aus der wunderbaren Welt der österreichischen Hochbürokratie
"Keine Verhetzung": Ja, und die Erde ist eine Scheibe
Es ist leicht, den Überblick zu verlieren, was Stronachs Personal in den Ländern betrifft
Gerhard Dörfler ist die freundliche Seite der politischen Verkommenheit
Der Parlamentsumbau wird viel kosten - aber das müssen wir uns leisten
Auch Generalstabschefs sind Beamte, die halt irgendwann in Pension gehen
Die Kräfte des "vernünftigen Kärnten" haben jetzt eine Chance
Die ÖVP will Gemeindebaumieter, die zu viel verdienen, ausfindig machen
Strukturelle Schwierigkeiten der EU sind evident, zerfallen wird sie trotzdem nicht so leicht
So ist das bei Sekten: Der Guru befiehlt, die Anhänger folgen
Gibt es Faderes als Politiker, die im TV so tun, als würden sie kochen?
Hans Rauscher analysiert die ersten Ergebnisse aus Kärnten und Niederösterreich, ihre Konsequenzen für die FPK und Anzeichen für die Nationalratswahl im Herbst
Es ist ein Symbolthema: Straßen, die plötzlich anders heißen sollen, weil der Namensgeber doch nicht würdig und vertretbar ist
Durch die Aktion der kämpferischen Mutter wurde offenbar, dass die Kreuze in den Klassenzimmern ein gewisses Legitimationsproblem haben
Die Idee eine verpflichtenden Volksbefragung ist demokratiepolitische Unfug
Ungarn unter Orbán widerspricht vollkommen den Werten der EU
Das Pestizidverbot ist eine Imagekatastrophe für Berlakovich, für seine ÖVP, aber vor allem für die Landwirtschaft
Oder wer fordert die Mindestsicherung? Ist ja auch "anderer Leute Geld".
Jetzt sollen diejenigen, die derartige Ideoloien vertreten, auch mal freiwillig für andere Zahlen. Das finde ich gut, denn genau die innerösterreichischen Nehmer regen sich über die EU-Nehmer am meisten auf.
Das ist das einzige was im Artikel richtig ist. Dieser Tatsache wird viel zuwenig Aufmerksamkeit geschenkt. In Wirklichkeit hätte GR niemals in die Eurozone aufgenommen werden dürfen. Es war doch bekannt, dass die Zahlen und Wirtschaftsdaten falsch waren. Aber es war halt im Interesse Deutschlands und anderer Länder.
Ich schätze meistens Ihre Kommentare über den ideologischen "Überbau" (HC, Frauen, Europa, ...). Ich bin allerdings über Ihren - pardon - einfältigen Neoliberalismus in Sachen Ökonomie entsetzt. Sie werden doch hoffentlich mit Stronach nicht der Meinung sein, dass eine Volkwirtschaft oder gar die EU-Ökonomie mit dem Hauverstand eines Haushaltes zu verstehen ist ?!?! Bitte lesen Sie doch einmal auch alternative Autoren wie z.B. Colin Crouch: "Das befremdliche Überleben des Neoliberalismus".
Es wird die allermeisten Ihrer LeserInnen erfreuen. Womit ich nicht meine, dass Ihre Kommentare primär zu unserer Erbauung beitragen müßten; eher schon zur Aufklärung und zum kritischen Nachdenken.
Mit besten Grüßen
Ihr (fast) täglicher Leser Demokrit.
ich war damals noch maturant und ich hab mich bei der euroeinführung schon gefragt, wie das mit griechenland funktionieren soll? ich war oft in griechenland und mir war die schwäche griechenlands klar, man sah es ja! ich hab studenten gefragt, wie das im euroraum mit einer währung funtionieren soll. ich hab eine komplizierte antwort bekommen ... ich hab es nicht verstanden.
aber wie konnte man auch als geldgeber immer mehr geld nach griechenland pumpen? wie konnte man überhaupt den euro in griechenland einführen?
Fragen Sie die "Superminds" der Eu ;-) Es war hauptsächlich im Interesse Deutschlands. Die ja weiterhin Ihre milliardenschweren Rüstungsgeschäfte mit GR abwickeln wollten... Klar hat man auf EU Ebene gewusst, dass GR NICHT die EU-Kriterien erfüllt...
Heute tut man überrascht. Das ist verlogen und hilflos
Geld ist doch immer das der anderen, es bekommt ja erst im Austausch seinen Wert. Ganz allein im Wald haben Sie keins und bekommen auch keins.
Und reich wird man auch nur mit dem Geld der anderen: dem nicht ausbezahlten Teil des Lohns in der "realen" Wirtschaft, den Kreditzinsen in der Finanzwelt - solange die zurückbezahlt werden, wenn nicht mehr, werden die Bilanzen mit dem Geld der Steuerzahler ausgeglichen.
http://maebrussell.com/Forces%20... Power.html
ist ja nur ein buch. aber kapitel 15 ganz unten handelt von onassis. und der war nicht der einzige, der was für das wohl des landes hätte tun können.
aber die frage wirft sich auf - hätte man ihn gelassen?
wieviele mitarbeiter in Ihrem teilalimentierten medium (presseförderung für private, profitorientierte unternehmen) werden denn eigentlich mit dem geld anderer leute (=steuerzahler) entlohnt?
oder anders gefragt: wieviel prozent Ihrer gage beispielsweise muss ich mitbezahlen?
die Presseförderung macht 2 Prozent des Gesamtaufwandes des Standard (print) aus ( Online , wo Sie ja lesen, kriegt derzeit keine Presseförderung). Die Presseförderung ist zum Teil Vertriebsförderung (damit der Standard auch dort hin abgelegeneren Gegenden zu lesen ist), zum Teil Qualitätsförderung (Ausbildung von Aspiranten etc., Zuschuß zu Auslandskorrespondenten). Sie erreicht mich also praktisch nicht. Wenn Sie noch dazu den Betrag auf Ihre Steuerleistung umlegen, kommt praktisch nichts heraus. Ich lade Sie aber trotzdem gerne auf einen Kaffee ein.
lieb von Ihnen, aber die anreise zum kaffee wäre ein bisschen weit für mich. trotzdem danke.
2% sind ja wirklich nicht viel, sicherlich aber doch um einiges mehr, als ein griechischer pensionist erhält, der bekannlich auch kein profitorientiertes unternehmen ist.
und Ihre online ausgabe wird selbstverständlich über umwege mitgefördert, denn sie enthält ja zum grossen teil die gleichen inhalte wie Ihre printausgabe.
danke für die auskunft.
Über die Kommentare von Hans Rauscher im derStandard habe ich schon öfters gewettert. Heute ist es wieder Zeit. Denn im derStandard ist nach der Griechenland Wahl klar angesagt: Ja nicht zulassen dass sich ÖsterreicherInnen mit GriechInnen solidarisieren.
http://wutimbauch.wordpress.com/2012/05/1... mit-dabei/
und unsere Politiker, die schon Unsummen hart erarbeiteten Steuergelds leichtfertig nach Athen überwiesen haben, arbeiten dem Linkspopulisten zu.
Wie er richtig sagt, Österreich, Deutschland, Holland, etc, können nicht mehr zurück und müssen immer mehr und mehr geben. Warum? Die Politeliten haben sich gewaltig verrannt und fürchten die Abwahl, sollten all die geborten Milliarden plötzlich uneinbringlich sein. Uns wurde nämlich weisgemacht, das Griechenlandhilfspaket sei ein tolles Geschäft.
sollte man dem Herrn Tsipras dankbar sein.
Was wird passieren, wenn GR sich weigert den Sparplan zu befolgen?
1. Es wird ein Plan fallengelassen, der bewiesenermassen nicht funktioniert.
2. Es wird kein weiteres Geld nach Griechenland mehr ueberwiesen. Somit wird kein Steuergeld mehr pulverisiert.
3. Der griechische Staat wird gezwungen werden mit seinen einnahmen auszokommen.
4. Es wird in GR zu einem abstieg der "lebensqualitaet" geben.
5. Es wird ein politischen druck entstehen, die verantwortlichen vor gericht zu bringen, da keinen "auslaendischen maechten" was vorgeworfen werden kann
6. usw. usw.
sorry aber alles was der tsipras sagt, ist im sinne Europas und Griechenlands.
where is the problem?
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.