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Saisonwechsel sind dem Wetter nämlich zusehends wurscht, womit wir beim Kern unseres Schuhverkäuferproblems wären.
Es ist heute an der Zeit, ein Thema zu behandeln, dem in dieser Kolumne bisher nicht der Platz eingeräumt wurde, der ihm zweifelsfrei gebührt. Es handelt sich um den Klimawandel, genauer gesagt um dessen Auswirkungen auf das Schuhgeschäft. Bei einer Tagung des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach gerieten sich darüber am Donnerstag einige Schuhexperten in die Haare. Unter den Kaprizen des Wetters leidet diese Branche nämlich besonders schwer.
Oder wie es ein Schuhhandelsvertreter vor der Tagung auf den Punkt brachte: "Wenn der Saisonwechsel mit dem Wetterwechsel einhergeht, passt es." Leider ist dem nicht so. Saisonwechsel sind dem Wetter nämlich zusehends wurscht, womit wir beim Kern unseres Schuhverkäuferproblems wären. Sie stellen Pelzstiefelchen in ihre Regale - und das Thermometer schnellt in die Höhe.
Keine Frühjahrsschuhe
Kaum, dass sie dagegen die Flip-Flops auspacken, erdreisten sich die Temperaturen zu sinken. Manche lässt das wahrscheinlich kalt, nicht aber unsere besorgt in die Zukunft blickenden Schuhverkäufer. Für die Saison 2012/13 holen sie jetzt zum Gegenschlag aus: Sie kündigten an, dass es nach drei milden Wintern bald weniger Stiefel und dafür mehr Stiefeletten geben werde.
Ein erstes Opfer des Klimawandels haben sie übrigens schon zu beklagen. Der Halbschuh verschwindet zunehmend aus den Regalen. Ohne Frühjahr braucht es nämlich auch keinen klassischen Frühjahrsschuhe mehr!
So weit alles klar. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen. (Stephan Hilpold, Rondo, DER STANDARD, 11.5.2012)
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verstehe ich das richtig, daß alles wo der schaft unter dem knöchel endet, ein halbschuh ist, und alles was auf oder über dem knöchel endet ein stiefel ist?
weil ich trage eigentlich gerne schuhe, die den knöchel bedecken, aber nicht viel höher gehen...
z.b. sowas: http://azure.sarenza.net/static/_i... 1012131455
Schließlich sollen Geschäfte und Dienstleister dem Konsumenten dienen und nicht umgekehrt. Ich mag Flip-Flops und Sandalen und bin froh, daß sie zusehends "salonfähiger" werden. Dafür hasse ich Anzug und Krawatte. Zum Glück muß ich sowas als Entwickler mit wenig Kundenkontakt auch nur selten tragen. :-)
ich oute mich hier als ganzjähriger -halbschuhträger....
keien sorge leibe schuhverkäufer, ich bleibe euch treu!!!! :)
was tragen sie eigentlich sonst so zu ihrem anzug (also im winter und sommer) ? moontboots udn sandalen?
ich dachte ja eher, dass sie der typ sind, der ordentliche schuhe zum anzug anzieht, egal welche jahreszeit ;)
In Wien komme ich dank guter Schneeräumung 98% der Zeit auch im Winter mit Halbschuhen gut durch. Das liegt natürlich auch daran, daß ich lieber und öfter mit dem Auto fahre, als meine Zeit in Öffentlichen zu verbraten.
ich weite die Schuhunterlage zur zeitweiligen Ablage der Fußbekleidung auf alle besitz- und begreifbaren Flächen jenseits von Staßen, Wegen und Wiesen aus.
Zur Lösung bietet sich ein Ablegen der Fußbekeidung an, welche mit einem Hochlagern der Füße einher gehen kann. Es steht dann allerdings weiters zur Diskussion, ob es dem Umfeld zumutbar sein kann und muß, wenn alle ihre Socken, Füße etc in Riechdistanz des Umfeldes hervorbringen. Vielleicht lassen wir unsere Füße dort, wo von der Schwerkraft vorgesehen und unserem aufrechten Gang geschuldet: unten. Ebenso pragmatisch läßt sich auch mit allen anderen Körperteilen verfahren. So einfach wäre das Zusammenleben...
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