Koalitionsregierung zeichnet sich ab

Andrej Ivanji aus Belgrad, 9. Mai 2012, 17:09

Fortsetzung eines Kabinetts unter Führung von DS und SPS wahrscheinlich

Nur drei Tage nach den Parlamentswahlen haben sich die Demokratische Partei (DS) und die Sozialistische Partei Serbiens (SPS) auf eine gemeinsame Regierungsbildung geeignet - das meldeten am Mittwoch serbische Medien. Diese Form der Koalition habe sich bewährt, hieß es in einem gemeinsamen Pressestatement. Die schon bisher von der DS und SPS getragene Regierung sei auch die einzige nach der demokratischen Wende vor zwölf Jahren gewesen, die das ganze vierjährige Mandat durchgehalten habe.

Über die Verteilung der Ministerien und die Person des Regierungschefs wolle man aber erst nach der Stichwahl um das Präsidentenamt am 20. Mai verhandeln.

Die SPS und ihre Verbündeten unterstützen nach der nun erfolgten prinzipiellen Einigung als Präsidentschaftskandidaten Amtsinhaber und DS-Chef Boris Tadic, der im ersten Wahlgang knapp vor Tomislan Nikolic, seinem Herausforderer und Kandidaten der Serbischen Fortschrittspartei (SNS), lag. Damit scheint die Wiederwahl von Tadic realistisch.

Einen dritten Partner brauchen die beiden Bündnisse allenfalls: Gemeinsam haben sie 118 von 250 Parlamentsmandaten (DS 73, SPS 45). Infrage kommen die kompromisslos proeuropäische Partei Wandel (16), aber auch die neoliberalen Vereinigten Regionen Serbiens (20).

Die SPS unter Ivica Dacic wehrte sich zunächst energisch gegen die Partei Wandel. Sie wirft der SPS vor, sich niemals für die Kriegsgräuel in den 1990er-Jahren im ehemaligen Jugoslawien entschuldigt zu haben. Die DS lehnt hingegen bisher die Regionen-Partei ab, weil sie in der vergangenen Regierung Tadic "Machtusurpation" vorgeworfen hatte.

Am Tisch liegt auch noch die Forderung von Dacic, selbst das Amt des Ministerpräsidenten zu übernehmen - doch ein Zugeständnis durch Tadic vor der Stichwahl würde diesen viele bürgerliche Stimmen kosten. (DER STANDARD, 10.5.2012)

Die Wahlen waren getürkt

Diese Regierung wird stürzen...

:-)

schon wieder...?

miki - seit Jahr & Tag die gleichen Sturzprognosen von dir :-)

Lass dir mal was Neues einfallen. Das mit den DVERI hatte wenigstens was exotisch-unterhaltsames an sich

oh hallo lieber herr osze surehand

haben sie auch als osze beobachter in gnjilane/provinz kosovo (wo sogut wie alle serben vertrieben sind) für tadic gestimmt. er hat dort 36% erreicht ??? schliesslich wurden dort keine wahlbeobachter aus den parteien zugelassen ausser die der osze http://www.youtube.com/watch?v=tnnVzselH-E

Ein Vergleich ist angebracht

Wir haben derzeit in Serbien eine
Schwarz-Blaue Koalizion wie damals Arme Österreich.
Tadic ist ein Klassische Schwarzer ÖVP Mann
Gehe es dem Wirtschaft gut,gehe uns alle gut TÜP
Deswegen dali dali nach EU kostet was es Wole
Milosevic Zihsohn Dacis als Populist ist wie FPÖ Mann
gestern gegen EU,Heute dafür alles nur am Macht zu kommen,natürlich lst der als Innenminister
Von Partei der Anstendigten und Fleisigen
Nikolic als drite in Runde ist Opositionele SPÖ Nikolic
Dem Wehlt breite Proleteriat,Arbeitslose und fast alle die nicht aus dem Hauptstadt sind
der Rest kann man als ein BZÖ Haufen bezeihnen.
Derzeit sind "Wos war mei Leistung"
und "Wer was anstellt in Krems,der muss mit shlimsten rechnen" Psychos in Serbien an der Macht

Schaut echt lieb aus wie der Toma Nikolic lächelnd die Äste und Blätter der Bäume streichelt in der Wahlwerbung, aber wählen würde ich ihn trotzdem nie. Die Denunziation Nikolics durch die DS-Werbung finde ich auch nicht schlecht, wo man seine

Widersprüchlichkeit durch zwei konträre Aussagen wiedergibt.
Da sieht man sehr gut, wie sehr westliche Agenturen mit involviert waren.
Wählen würde ich ihn auch nie.
Und der Tadic mit seiner "Einziger-Gerechter"-Nummer klettert mir auch schon die Weichteile hoch.
Aber da ist der Tadic wohl trotzdem besser als das Schmissgesicht.
Übrigens, man kann vom Dacic sagen was man will, aber der ist kein schlechter Politiker, nur ein bisschen zu hochnäsig, aber das hat er vom "Balkanschlächter" geerbt.
Mann, wann wird man eigentlich erkennen, dass der ein postkommunistischer Opportunist war und kein balkanesischer Galactus.
Hoch lebe die Agitprop.

„Wandel“ (Preokret)

ist keine Partei, sondern auch ein Wahlbündnis, geleitet von der Liberaldemokratischen Partei.

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