Hälfte der Beschäftigten arbeitet am Limit

9. Mai 2012, 16:53
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Mehrheit der Arbeitgeber hält Belastung und Burn-out für Privatsache

Wien - Die Hälfte der Arbeitnehmer fühlt sich laut einer aktuellen Umfrage beruflich stark gefordert. 21 Prozent der Befragten gaben, der Druck dürfe nicht mehr stärker werden und weitere 29 Prozent antworteten: "Mein Job braucht all meine Kraft". Gleichzeitig ist ein Drittel der 586 Umfrage-Teilnehmer im Job unterfordert. 16 Prozent empfinden die Arbeitsbelastung als "genau richtig". Diese Ergebnisse teilte die Online-Jobbörse karriere.at am Mittwoch mit.

Auf Seiten der Unternehmen sind die Themen Stress und Burnout zwar Thema, aktive Vorsorge gibt es allerdings nur in rund jedem fünften Unternehmen (22 Prozent). Denn fast jeder zweite befragte Firmenvertreter (47 Prozent) ist der Meinung, dass Anti-Stress-Vorsorge Privatsache der betroffenen Mitarbeiter sei. Neun Prozent der 162 Führungskräfte, HR-Manager und Unternehmer sind überzeugt, dass die Arbeitsbelastung ihrer Mitarbeiter nicht zu hoch sei. Immerhin 22 Prozent der Teilnehmer thematisieren die Arbeitsbelastung einzelner Arbeitnehmer in Mitarbeitergesprächen. (APA/red, 9.5.2012)

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