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Wien - Die Hälfte der Arbeitnehmer fühlt sich laut einer aktuellen Umfrage beruflich stark gefordert. 21 Prozent der Befragten gaben, der Druck dürfe nicht mehr stärker werden und weitere 29 Prozent antworteten: "Mein Job braucht all meine Kraft". Gleichzeitig ist ein Drittel der 586 Umfrage-Teilnehmer im Job unterfordert. 16 Prozent empfinden die Arbeitsbelastung als "genau richtig". Diese Ergebnisse teilte die Online-Jobbörse karriere.at am Mittwoch mit.
Auf Seiten der Unternehmen sind die Themen Stress und Burnout zwar Thema, aktive Vorsorge gibt es allerdings nur in rund jedem fünften Unternehmen (22 Prozent). Denn fast jeder zweite befragte Firmenvertreter (47 Prozent) ist der Meinung, dass Anti-Stress-Vorsorge Privatsache der betroffenen Mitarbeiter sei. Neun Prozent der 162 Führungskräfte, HR-Manager und Unternehmer sind überzeugt, dass die Arbeitsbelastung ihrer Mitarbeiter nicht zu hoch sei. Immerhin 22 Prozent der Teilnehmer thematisieren die Arbeitsbelastung einzelner Arbeitnehmer in Mitarbeitergesprächen. (APA/red, 9.5.2012)
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"Neun Prozent der 162 Führungskräfte, HR-Manager und Unternehmer sind überzeugt, dass die Arbeitsbelastung ihrer Mitarbeiter nicht zu hoch sei."
also 91% überfordern wissentlich ihre leute und finden, die sollen den von ihnen auferlegten stress bitte privat abbauen?
Meines Wissens gibt es in einem Dienstverhältnis die sogenannte Fürsorge- und Treuepflicht sowohl des Arbeitgebers gegenüber dem Arbeitnehmer als auch umgekehrt.
Tatsächlich halte ich es vor diesem Hintergrund auch aus der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers heraus für bedenklich, wenn 91 % der Personalchefs von der Überforderung der Mitarbeiter wissen !!
Viele Mitarbeiter glauben, alles, was ihnen umgehängt wird, erledigen zu müssen, womöglich noch in der Freizeit und unbezahlt. Und dann hofffen sie, dass ihnen die Firma dafür den Lorbeerkranz aufsetzt.
In Wirklichkeit ist es genau umgekehrt: Solange ein Mitarbeiter alles erledigt, wird ihm immer mehr aufgebürdet, weil "der schafft das eh". Est wenn was liegenbleibt, gibt es eine Entlastung. Und mit dem Lorbeerkranz wirds meistens auch nix: Wenn's ums Rausschmeissen geht, trifft es immer zuerst die Alten und Teuren, ungeachtet ihrer Leistungen in der Vergangenheit.
Wer daran denkt, wird sich zukünftig Krankheit & Enttäuschung ersparen!
Auf http://www.personalmanagement.info/de/infopo... yndrom.php finden Sie einen Artikel zum Thema Burnout-Syndrom.
In diesem Artikel geht es um die Themen:
* klassische Warnsignale
* Burnout-Zyklus,
* Was ist zu tun, wenn man merkt, dass man selbst betroffen oder gefährdet ist?
* Was ist tun wenn Mitarbeiter beteroffen sind?
* Burnout-Prophylaxe
* Selbst-Test: Bin ich Burn-out gefährdet?
Wäre auch ganz was Neues, wenn jemand meinen würde, er hätte einen lockeren Job.
Zum einen unterliegen da viele einer Selbsttäuschung (z.B. Lehrer) und zum anderen, wissen die genau, was passieren würde, wenn sie die Wahrheit sagen (wieder z.B. Lehrer).
Ohne all die Systemerhalterposten in Banken, Versicherungen etc. kämen wir locker mit der Hälfte der Arbeitszeit aus. Der Streß ist weitgehend selbst auferlegt: man muß der erste auf dem Markt sein, weil es sonst jemand anderer ist, und wie bei jedem Wettrüsten gibt es am Schluß nur noch Verlierer, weil alle sich dreifach angestrengt haben und doch nur dasselbe herauskommt.
Feiertage und Urlaub könnte es ruhig mehr geben, und ob das Gehalt wöchentlich, monatlich oder in 14 Raten ausgezahlt wird, hat auf all das überhaupt keinen Einfluß.
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